Eines der Kernprobleme der derzeitigen innenpolitischen Auseinandersetzung in Italien ist die Frage, ob das Land aus seiner zentralistischen Tradition herausfindet und welche Möglichkeiten für einen föderalen Staatsaufbau bestehen. Martina Seitz untersucht das italienische Regionalmodell und die soziopolitischen Charakteristiken Nord- und Süditaliens bzw. in den Regionen Kampanien und Lombardei. Die Analyse zeigt, daß neben dem institutionellen Rahmen die reale Ausgestaltung der vorhandenen Spielräume durch die regionalen Akteure selbst maßgeblich die Formulierung und die Durchsetzung der regionalen Interessen bestimmt.
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