Das Buch erzählt die Geschichte des afrikanischen Jungen Kari, der bereits als 12-Jähriger sehen muss, wie er sich allein durchs Leben schlägt. Fast schon will er sich der Straßenbande von Jogona anschließen, wo er zum perfekten Dieb ausgebildet würde. Dann aber entscheidet er sich doch für ein geordnetes Leben bei Moses und seiner Familie, die ihn gerne aufnimmt, weil er über eine besondere Fähigkeit verfügt: Er kann allein durch seine Stimme die wildesten Elefanten beschwichtigen etwas, was in den Bergdörfern Kenias von größter Bedeutung ist, denn immer wieder richten Elefanten schlimme Verwüstungen an (Ab 10 Jahren.)
Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension
Regina Riepe hat über dieses Kinderbuch, das das Schicksal des 12-jährigen Jungen Kari schildert, der sein Dorf verlassen muss, sich als Straßenkind durchschlägt und schließlich aufgrund seiner Fähigkeit, mit Elefanten umzugehen, seinen Platz in einer Familie findet, nur Gutes zu sagen. Die Autorin Ellen Tijsinger hat die richtige Mischung von "Abenteuer und Alltag" gefunden und beschönigt weder die Situation von Straßenkindern noch die Gefährlichkeit von Elefanten, lobt die Rezensentin. Sie sieht das alltägliche, ärmliche Leben der Kinder in Afrika eindrucksvoll und überzeugend geschildert und es gefällt ihr, dass hier nicht einfache "Täter-Opfer"-Schemata ausgebreitet werden, sondern realistisch auch von der "Doppelmoral" des Lebens auf der Straße berichtet wird, in dem man einerseits die reichen Touristen bestiehlt und andererseits der "freundlichen Marktfrau" beim Kartoffelsack-Schleppen hilft. Dieses Buch macht "neugierig auf Afrika" und "reizt zum Weiterfragen", so Riepe begeistert.
© Perlentaucher Medien GmbH
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