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Konrad Merz, der 1908 als Kurt Lehmann in Berlin geboren wurde, gehört zu den wichtigsten und verkanntesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Im Jahre 1934 ist er in die Niederlande geflohen und hat dort bis zu seinem Tod 1999 gelebt. 1936 erschien bei Querido der Roman Ein Mensch fällt aus Deutschland, den der Kritiker Menno ter Braak "das erste echte Emigrantenbuch" genannt hat.Der holländische Physiotherapeut Kurt Lehmann schrieb alle seine Bücher in deutscher Sprache. Dabei sprach er holländisch mit einem Berliner Mund, wie er selber sagte.Sein Leben lang hat Lehmann/Merz geschrieben:…mehr

Produktbeschreibung
Konrad Merz, der 1908 als Kurt Lehmann in Berlin geboren wurde, gehört zu den wichtigsten und verkanntesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Im Jahre 1934 ist er in die Niederlande geflohen und hat dort bis zu seinem Tod 1999 gelebt. 1936 erschien bei Querido der Roman Ein Mensch fällt aus Deutschland, den der Kritiker Menno ter Braak "das erste echte Emigrantenbuch" genannt hat.Der holländische Physiotherapeut Kurt Lehmann schrieb alle seine Bücher in deutscher Sprache. Dabei sprach er holländisch mit einem Berliner Mund, wie er selber sagte.Sein Leben lang hat Lehmann/Merz geschrieben: Tagebücher und zahllose Briefe. Er führte einen regen Briefwechsel mit bekannten Persönlichkeiten wie Menno ter Braak, H. Marsman und Albert Vigoleis Thelen, aber auch mit seinen Verwandten, Freundinnen und anderen Bekannten.Oft sind die Briefe fesselnd zu lesen, häufig wird der 'Nachleser' gerührt, wenn er Kenntnis nimmt von der zunehmenden Not von Lehmanns Verwandten in Deutschland. In demSchicksalsjahr 1943 wurden seine Mutter, sein Bruder und dessen Frau in Auschwitz ermordet. Trotzdem meinte Konrad Merz im Jahre 1996 in einer Rundfunksendung, dass er immer Optimist gewesen sei, das sei nun mal seine "Eigenschaft".
Autorenporträt
Wilhelm B. van der Grijn Santen hat Germanistik an der Universität von Amsterdam studiert und wurde in Paderborn promoviert. Von ihm erschienen bei Königshausen & Neumann Die Weltbühne und das Judentum (1994) und Makum Aleph (2008). Mit Jakob Wassermann hat er sich seit vielen Jahren befasst.