"Als Leitwort für dieses Buch darf der Satz gelten, der auf S. 79 steht: 'Zu sehen, wie die Autorität eines großen Alten gerade da, wo seine Meinung undeutlich bleibt, den neuzeitlichen Ausleger schöpferisch macht, zum Schaffen im Auslegen anspornt, ist eines der anziehendsten Schauspiele, das sich vor uns innerhalb der großen deutsch-griechischen Auseinandersetzung begibt.' Die Arbeit müßte eigentlich den Titel führen 'Aristoteles, Corneille und Lessing', denn jeder dieser drei Namen bedeutet für das Buch einen Hauptpunkt, und es wäre ein Unrecht gegen das weit ausgreifende Unternehmen, einen von ihnen schlechthin als seinen Schwerpunkt zu bezeichnen. ... K.s Buch werden Germanisten und Romanisten dankbar in Empfang nehmen. Ihnen schließt sich der klassische Philologe an, der auch für sein eigenstes Gebiet reich beschenkt wird."
Gnomon
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