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"Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf": In seinem wohl berühmtesten Ausspruch bringt Hobbes sein Menschenbild prägnant auf den Punkt: Der Mensch ist kein geselliges, staatsbildendes Wesen, sondern ein Raubtier voller Bosheit und destruktiver Instinkte. Kein Gesetz, kein staatlicher Zwang hält ihn auf.

Produktbeschreibung
"Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf": In seinem wohl berühmtesten Ausspruch bringt Hobbes sein Menschenbild prägnant auf den Punkt: Der Mensch ist kein geselliges, staatsbildendes Wesen, sondern ein Raubtier voller Bosheit und destruktiver Instinkte. Kein Gesetz, kein staatlicher Zwang hält ihn auf.
Autorenporträt
Der englische Philosoph Thomas Hobbes (1588 - 1679) gilt spätestens seit Mitte des 20. Jahrhunderts als Klassiker des politischen Denkens und als Vater der Vertragstheorie. Hobbes wird am 5. April 1588 in Westport, Wiltshire geboren und erwirbt schnell den Ruf eines Wunderkinds. Von 1603 bis 1608 absolviert er ein Studium an der puritanischen Magdalen Hall in Oxford, das noch stark durch die aristotelische Schulphilosophie geprägt ist.
Danach tritt er in den Dienst der Familie Cavendish, einer der reichsten und einflußreichsten Adelsfamilien Englands, der er über drei Generationen als Tutor und freundschaftlicher Begleiter, Berater und Privatsekretär verbunden bleiben wird. Diese Anstellung erlaubt es ihm, umfangreiche Studien auf zahlreichen wissenschaftlichen Gebieten zu betreiben sowie auf Reisen Bekanntschaft mit den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit zu machen, u.a. mit Galilei und Descartes.
Während des englischen Bürgerkriegs lebt Hobbes in Paris, wo auch seine ersten wichtigen philosophischen Schriften (v.a. De Cive , 1642) entstehen. Sein Hauptwerk, der Leviathan , erscheint dann 1651 in London. Im Leviathan argumentiert Hobbes sowohl für den Absolutismus wie auch für den Liberalismus, was ihm schnell und nachträglich die Feindschaft aller Lager einbringt. Am 4. Dezember 1679 stirbt er auf Hardwick Hall, Derbyshire.
Heute zählt Hobbes mit Platon, Locke oder Kant zu den bedeutendsten politischen Philosophen überhaupt.
Rezensionen
Diese Übersetzung wird weiterhin maßgeblich bleiben.
Zeitschrift für Politik

Eine sorgfältige Edition; klare Kommentare; sorgfältige Register
Prof. Dr. Jochen Hörisch

Besonders hervorzuheben ist die klare und präzise Übersetzung des schwierigen Textes durch J. Schlösser.
Prof. Dr. Rudolf Rehn

Souveräne Einführung, die sehr dicht und dennoch verständlich ist; Authentische, lesbare Übersetzung bis ins Detail; sehr sachkundige Anmerkungen; [...] Auch für Studenten als Einstieg zu verwenden.
Prof. Dr. Erwin Hufnagel
»Waas führt auf geschickte Weise durch den Text, indem er das Augenmerk auf wichtige, oft aber auch nicht gebührend berücksichtigte Stellen und Aspekte lenkt und so dazu anregt, traditionelle Deutungen zu relativieren.«