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Mina König
Broschiertes Buch
Mademoiselle Oppenheim - Sie liebte das Leben und erfand die moderne Kunst
Roman
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Das schillernde Leben von Meret Oppenheim: Künstlerin, Freigeist, LiebendeParis, 1933: Die junge deutsch-schweizer Künstlerin Meret Oppenheim genießt das unbeschwerte Leben inmitten der Pariser Bohème. Zu ihren engsten Freunden zählen die Surrealisten Pablo Picasso, Joan Miró, Alberto Giacometti und André Breton. Als sie sich in den Maler Max Ernst verliebt, nimmt eine stürmische Affäre ihren Lauf. Doch Meret möchte nicht nur seine Muse sein. Sie will ihren eigenen Weg gehen und träumt vom großen Durchbruch. Sie experimentiert mit Alltagsgegenständen, mit denen sie erste Erfolge f...
Das schillernde Leben von Meret Oppenheim: Künstlerin, Freigeist, Liebende
Paris, 1933: Die junge deutsch-schweizer Künstlerin Meret Oppenheim genießt das unbeschwerte Leben inmitten der Pariser Bohème. Zu ihren engsten Freunden zählen die Surrealisten Pablo Picasso, Joan Miró, Alberto Giacometti und André Breton. Als sie sich in den Maler Max Ernst verliebt, nimmt eine stürmische Affäre ihren Lauf. Doch Meret möchte nicht nur seine Muse sein. Sie will ihren eigenen Weg gehen und träumt vom großen Durchbruch. Sie experimentiert mit Alltagsgegenständen, mit denen sie erste Erfolge feiert, entwirft Mode und Schmuck. Immer wieder muss sie gegen die strengen Regeln der Gesellschaft ankämpfen. Und während in Europa dunkle Schatten aufziehen, die auch Merets Familie bedrohen, sucht die freiheitsliebende Künstlerin nach einem Weg, die Liebe und die Kunst in Einklang zu bringen.
Paris, 1933: Die junge deutsch-schweizer Künstlerin Meret Oppenheim genießt das unbeschwerte Leben inmitten der Pariser Bohème. Zu ihren engsten Freunden zählen die Surrealisten Pablo Picasso, Joan Miró, Alberto Giacometti und André Breton. Als sie sich in den Maler Max Ernst verliebt, nimmt eine stürmische Affäre ihren Lauf. Doch Meret möchte nicht nur seine Muse sein. Sie will ihren eigenen Weg gehen und träumt vom großen Durchbruch. Sie experimentiert mit Alltagsgegenständen, mit denen sie erste Erfolge feiert, entwirft Mode und Schmuck. Immer wieder muss sie gegen die strengen Regeln der Gesellschaft ankämpfen. Und während in Europa dunkle Schatten aufziehen, die auch Merets Familie bedrohen, sucht die freiheitsliebende Künstlerin nach einem Weg, die Liebe und die Kunst in Einklang zu bringen.
Mina König ist das Pseudonym der österreichischen Autorin und Journalistin Emily Walton, die sich intensiv mit den Biografien bedeutender Frauen in der Geschichte beschäftigt. Als sie bei Recherchen auf Fotoaufnahmen von Meret Oppenheim aus den Dreißigerjahren und persönliche Briefe aus dem Nachlass der Künstlerin stieß, ließ sie das faszinierende Leben dieser außergewöhnlichen Frau nicht mehr los, und die Idee zu ihrem Roman war geboren. Mit ihrer Familie lebt sie im Süden von Wien.
Produktdetails
- Verlag: Heyne
- Originalausgabe
- Seitenzahl: 512
- Erscheinungstermin: 10. August 2022
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 132mm x 39mm
- Gewicht: 520g
- ISBN-13: 9783453425644
- ISBN-10: 3453425642
- Artikelnr.: 62862172
Herstellerkennzeichnung
Heyne
Neumarkter Str. 28
81673 München
www.heyne.de
+49 (0800) 5003322
»Eindrücklich und genau recherchiert« Oliver Bentz, Wiener Zeitung
Tolles Porträt einer interessanten Frau
Intensive Beschreibung der Kunstszene im Paris der 1930er Jahre am Beispiel einer leider fast vergessenen Künstlerin.
Meret Oppenheim rebellierte gegen das ländliche Leben im Südwesten Deutschlands und reist nach Paris, um dort ihre …
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Tolles Porträt einer interessanten Frau
Intensive Beschreibung der Kunstszene im Paris der 1930er Jahre am Beispiel einer leider fast vergessenen Künstlerin.
Meret Oppenheim rebellierte gegen das ländliche Leben im Südwesten Deutschlands und reist nach Paris, um dort ihre künstlerische Ader auszuleben. Zuerst noch unterstützt von ihren Eltern, steht sie peu à peu auf eigenen Beinen. Der Weg ist steinig, aber sie findet Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen ohne sich allzu sehr verbiegen zu müssen. Sie war eine starke Persönlichkeit, die leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Die Autorin zeichnet eine fiktive Geschichte im Rahmen ihrer nur unzulänglich bekannten Biographie. Geprägt und unterstützt wird die Protagonistin durch ihre in der Schweiz lebende Großmutter mütterlicherseits, die sie versteht, da sie selbst künstlerische Ambitionen hatte. Das Buch behandelt einen kurzen zeitlichen Ausschnitt aus dem Leben von Meret Oppenheim; eine Zeit, in der in Deutschland die politische Situation auch für ihre Eltern bedrohlich wird, denn ihr Vater ist Halbjude
Das Zitat „Die Freiheit wird einem nicht gegeben. Man muss sie nehmen.“ beschreibt Merets Lebenseinstellung auf eine direkte Art und Weise, und dazu äußerst treffend.
Mina Königs Schreibstil schafft eine realistische Atmosphäre rund um eine außergewöhnliche Künstlerin, die ihren Weg konsequent geht. Tolle bildhafte Beschreibungen, sowohl von Situationen als auch der Stadt Paris und der Personengruppe, mit der sie sich umgibt sorgen für eine Leseerlebnis. Sie zeichnet lebendige Charaktere. Dieses Buch ist aber auch ein Porträt der Kunstwelt und ihrer Künstler in den 1930er Jahren, insbesondere der Surrealisten. Sie bewegte sich im Kreise auch heute noch bekannter Künstler wie Pablo Picasso, Salvador Dali, Joan Miró, Alberto Giacometti, André Breton, Marcel Duchamp und Max Ernst. Gerne gebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
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Mina König nimmt uns in ihrem Buch , mit nach Paris der 1930 er Jahre. Dort lernen wir Meret kennen , eine junge Frau die sich der Kunst widmet und davon leben aber auch respektiert werden möchte . Gegen alle Widerstände der Familie.
Das ganze ist spannend und interesant …
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Mina König nimmt uns in ihrem Buch , mit nach Paris der 1930 er Jahre. Dort lernen wir Meret kennen , eine junge Frau die sich der Kunst widmet und davon leben aber auch respektiert werden möchte . Gegen alle Widerstände der Familie.
Das ganze ist spannend und interesant geschrieben, man taucht sofort in die Geschichte ab . Interesante Details und witzige Anektoden bereichern das ganze . Auch wenn man sich nicht in der Kunstwelt auskennt , findet man sich gut zu Recht und lernt dazu. Neben Meret gibt es weitere interesante Persönlichkeiten.
Mir hat es sehr gefallen.
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Meret Oppenheim kommt aus einem kleinen Ort nahe der Schweizer Grenze. Ihre in der Schweiz lebende Großmutter, die selbst Kinderbücher illustriert, unterstützt ihre Enkelin in ihrem Bestreben als Künstlerin in Paris zu leben. Die zwanzigjährige Arzttochter fährt mit …
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Meret Oppenheim kommt aus einem kleinen Ort nahe der Schweizer Grenze. Ihre in der Schweiz lebende Großmutter, die selbst Kinderbücher illustriert, unterstützt ihre Enkelin in ihrem Bestreben als Künstlerin in Paris zu leben. Die zwanzigjährige Arzttochter fährt mit einer Freundin nach Paris und gerät in den Freundeskreis surrealistischer Künstler, die sich regelmäßig in einem Café trifft.
Sie selbst lebt in einem kleinen Apartment, das sie hauptsächlich als Atelier nutzt. Noch bekommt sie eine finanzielle Unterstützung ihres Vaters. Erst als sie sich entscheidet sich nackt fotografieren zu lassen, droht der Vater damit, dass sie in eine Anstalt gehöre und so steht sie erstmal auf eigenen Beinen. Was für sie aber auch Freiheit bedeutet. Sie muss nicht mehr den Malkurs besuchen und kann eigene Ideen verwirklichen.
Da ich beim Lesen feststellen musste, dass ich kaum etwas über die Kunst und Künstler*innen dieser Epoche weiß, war dieses Buch für mich wie das Eintauchen in einen andere Welt. Das Paris der 1930er Jahre war lebensfroh und experimentierfreudig und Meret stand damit die Welt offen. Wenn es auch schwere Zeiten für die junge Frau gab, so hat sie sich letztendlich mit ihrem „Frühstück im Pelz“ einen Namen gemacht und sich gegen bekannt Namen wie Max Ernst, Picasso und Salvatore Dali behauptet.
Ich habe das Buch trotz seiner 500 Seiten in einem Rutsch gelesen und ich war fasziniert, wie die Autorin den Alltag dieser Künstlerin so anschaulich und spannend zu erzählen, dass ich mich keine Seite gelangweilt habe. Zudem habe ich die Namen und Kunstwerke immer wieder googlen müssen und dadurch habe ich viel gelernt, ohne, dass ich es bemerkt habe. Besser kann ein Buch nicht sein.
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Mit dem Surrealismus habe ich bisher männliche Vertreter wie Salvador Dalí oder Max Ernst assoziiert. Dabei gab es weniger bekannte, aber nicht minder bedeutende Surrealistinnen wie zum Beispiel Meret Oppenheim. Einen Ausschnitt aus ihrem Leben behandelt dieser biografische …
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Mit dem Surrealismus habe ich bisher männliche Vertreter wie Salvador Dalí oder Max Ernst assoziiert. Dabei gab es weniger bekannte, aber nicht minder bedeutende Surrealistinnen wie zum Beispiel Meret Oppenheim. Einen Ausschnitt aus ihrem Leben behandelt dieser biografische Roman.
Mina König legt dabei ihr Augenmerk darauf, wie sich die Deutsch-Schweizerin immer mehr von Konventionen und Abhängigkeiten löste, um sich künstlerisch voll entfalten zu können: Statt an der Kunsthochschule zu studieren, experimentierte sie selbst, inspiriert von ihren Künstlerkollegen wie Alberto Giacometti oder Marcel Duchamp. Sie überwarf sich mit ihren konservativen Eltern und ließ sich auch in ihren Liebesbeziehungen künstlerisch nicht einengen. Ihr Lebensmotto: Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen. Der Autorin gelingt es sehr gut, den Zwiespalt herauszustellen: Einerseits Merets kreative Energie und Schaffensdrang in der Zurückgezogenheit; andererseits der Wunsch nach menschlicher Nähe und ihr Stolz, gemeinsam mit den Surrealisten auszustellen.
Nicht nur Merets Innenwelt, auch die verschiedenen Schauplätze wie ihr kleines Atelier, das Café de Flore – Treffpunkt der Surrealisten – und die Pariser Straßen beschreibt Mina König lebendig und atmosphärisch. Ihr Porträt über die freiheitsliebende Künstlerin ist nicht nur für Kunstliebhaber sehr lesenswert.
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Die 1913 als Kind eines deutsch-jüdischen Vaters und einer schweizer Mutter geborene Meret Oppenheim hat schon in früher Kindheit den Wunsch, Künstlerin zu werden und wird dabei von ihrer Schweizer Großmutter unterstützt. Sie geht nach Paris, wo sie schnell Anschluss an …
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Die 1913 als Kind eines deutsch-jüdischen Vaters und einer schweizer Mutter geborene Meret Oppenheim hat schon in früher Kindheit den Wunsch, Künstlerin zu werden und wird dabei von ihrer Schweizer Großmutter unterstützt. Sie geht nach Paris, wo sie schnell Anschluss an einen Künstler-Stammtisch um die bedeutenden Vertreter der zeitgenössischen Kunst findet und ihren eigenen Weg sucht. Als sie für Aktfotos des dadaistischen Fotografen Man Ray posiert, bricht ihr konservativer Vater den Kontakt ab und unterstützt sie nicht weiter und sie muss auch außerhalb ihrer Kunstwelt für ihren Unterhalt sorgen. Eine stürmische Beziehung zu dem berühmten Max Ernst verdeutlicht ihr, dass sie unabhängig und frei bleiben muss und ausschließlich für die Kunst leben will.....
Inspiriert von Fotografien aus den 30er Jahren und persönlichen Briefen aus dem Nachlass der 1985 verstorbenen Meret Oppenheim trug die österreichische Autorin unter dem Psyeudonym Mina König Daten und Fakten über die Künstlerin der Moderne zusammen. Ergänzt durch ihre eigenen Fantasien, Dialoge und weitere Details, um die Leerstellen zu füllen, entstand schließlich eine wunderbare Romanbiografie über eine wichtige Persönlichkeit, die die Moderne Kunst entscheidend mit beeinflusste und vielen überhaupt nicht (mehr) bekannt ist: Mademoiselle Oppenheim.
Dass Meret Oppenheim eine oft unangepasste, freiheitsliebende und äußerst kreative Frau gewesen ist, liegt auf der Hand. Diese Romanbiografie steht ganz unter einem Motto, dem berühmten Ausspruch Oppenheims: "Freiheit wird einem nicht gegeben. Man muss sie sich nehmen.". Mina König zeigt aber auch ihre Zweifel und Sorgen auf sowie ihr Leiden durch den Bruch mit ihrem Vater, die knappen Finanzen und vor allem auch die Gedanken zum Faschismus in Deutschland und ihre Besorgnis zu den Judenverfolgungen der Nazis. Mina König gelingt es (über die Biografie hinaus) überaus einfühlsam, ein authentisches Bild der Zeit zu zeichnen. Mit großem Interesse habe ich diese Geschichte einer sehr starken ungewöhnlichen Frau gelesen, die ihren eigenen Weg gegangen ist und trotz aller Selbstzweifel enormen Einfluss auf die Kunst hatte.
Dass Meret in all ihrer Komplexität geschildert wird, macht sie nicht unbedingt zu einer uneingeschränkt sympathischen Frau, zeigt aber, wie umfassend und mehrdimensional MIna König sie entwirft und macht sie nachvollziehbar und authentisch.
Die Autorin erweckt auch viele berühmte Künstler der Zeit zu neuem Leben und wir lesen u. a. über Pablo Picasso, Joan Miró, Alberto Giacometti und André Breton, Man Ray, sowie Max Ernst und Marcel Duchamp, die beiden Beziehungen Merets. Insbesondere der Surrealismus, der Dadaismus, die Readymades und die Moderne Kunst im Allgemeinen werden dem Leser sehr viel näher gebracht auf höchst unterhaltsame Weise. Oftmals wollte ich dringend die Kunstwerke dazu sehen und googelte diese zusätzlich; insbesondere die Aktfotografien von Meret mit der Druckerpresse beeindruckten mich und ich las mit Begeisterung von ihrer Entstehung.
Wie Schade, dass dieses wundervolle Buch schließlich mit dem "Frühstück im Pelz", dem wohl bekanntesten Kunstwerk Oppenheims und einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts, mit dessen Ausstellung ihr schließlich der Durchbruch gelang, endet - wie gerne hätte ich noch so viel mehr erfahren!
Alles in allem ein äußerst gelungenes Buch über eine starke Frau, die die Kunstwelt nachhaltig bereichert hat. Ich gebe eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.
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"Adieu, Itscheli! Jetzt ist es Zeit, deinem großen Traum entgegenzugehen! Und denk dran: Aus Stolpersteinen können Kunstwerke werden!", rief sie. ◄
Das waren die Worte von Meret Oppenheims Großmutter, die diese ihr zum Abschied auf dem Bahnhof zurief. Im Mai 1932 …
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"Adieu, Itscheli! Jetzt ist es Zeit, deinem großen Traum entgegenzugehen! Und denk dran: Aus Stolpersteinen können Kunstwerke werden!", rief sie. ◄
Das waren die Worte von Meret Oppenheims Großmutter, die diese ihr zum Abschied auf dem Bahnhof zurief. Im Mai 1932 fährt Meret Oppenheim mit ihrer Freundin Irene im Zug nach Paris, der Stadt der Kunst. Dort hoffte sie auf den Durchbruch als Künstlerin. Sie folgte ihrem Herz, das nach Freiheit rief.
Das Buch hat ein sehr ansprechendes Cover. Die Farbgestaltung ist harmonisch. Ein Atelier mit Bick aus dem Fenster auf den Eiffelturm. Über der Stadt liegt eine leichte Dunstwolke. Eine große schlanke Frau, die nachdenklich im Raum steht, neben der Staffelei. Auch die gewählte Schrift im Titel für "Mademoiselle Oppenheim" fällt gleich ins Auge. Perfekt!
Der Roman über die Künstlerin Meret Oppenheim versetzt den Leser um gut 100 Jahre zurück ins 20. Jahrhundert. Eine Zeitreise, in der man auf viele Künstler trifft, wie z. B. Pablo Picasso. In ihrem Stammcafe trifft Meret sich oft mit ihren Künstlerkollegen. Und wie so oft sitzt dort allein an einem Tisch vor seinem Schachbrett Monsieur Duchamp. An einem Tag kommen sie ins Gespräch.
Zitat S. 115
"... Wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf, Meret Oppenheim. Werden Sie kein Herdentier." ... "Machen Sie immer das, was von hier drinnen kommt." Er klopft sich auf die Brust. "Nur so wird es gut."
Was weiß man über die Künstlerin Meret Oppenheim, über die der Verlag schreibt, dass dieser Roman über eine der schillerndsten Künstlerinnen des 20. Jahrhundert handelt. Die Autorin schreibt im Nachsatz, dass sie zu der Protagonistin sehr intensiv recherchiert hat. Je länger sie sich mit der Person befasste, um so vertrauter wurde sie ihr.
Fakt ist, dass Meret eine Liason mit Max Ernst hatte, bis sie sich schließlich von ihm löst. Er nahm ihr die Luft zum Atmen, für die Kunst. Marcel Duchamp entwickelt sich für Meret zu einer wichtigen Person. Auf wenn er hier im Roman mehr im Hintergrund auftritt, zeigt sich durch das wenige seine beeindruckende Persönlichkeit.
Den Werdegang der Zeit in Paris von Meret mit zu verfolgen, dem Leben, dem Schaffen ihrer Kunst, zeigt eine interessante Künstlerin, die ich kennen lernen durfte. Dass sie ihren Weg verfolgt, der auch Stolpersteine aufweist und sich wieder aufrichtet, zeigt ihre innere Stärke. Diese Kraft zieht sie u. a. aus der Liebe und der Unterstützung ihrer Großmutter. Diese selbst ist Künstlerin und glaubte an Meret.
Meret Oppenheim - sie lebte für die Kunst und liebte das Leben.
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Eine beeindruckende Frau
„Mademoiselle Oppenheim – Sie liebte das Leben und erfand die moderne Kunst“ ist eine Romanbiografie der in Wien lebenden Autoin Mina König.
1933: Meret Oppenheim genießt das Leben in Paris und widmet sich der Kunst. Sie trifft sich mit …
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Eine beeindruckende Frau
„Mademoiselle Oppenheim – Sie liebte das Leben und erfand die moderne Kunst“ ist eine Romanbiografie der in Wien lebenden Autoin Mina König.
1933: Meret Oppenheim genießt das Leben in Paris und widmet sich der Kunst. Sie trifft sich mit anderen Künstlern, hat eine Affäre mit Max Ernst und große Ziele. Es reicht ihr nicht seine Muse zu sein, sie will selbst Künstlerin werden.
Der Schreibstil von Mina König liest sich leicht, locker und enthält viele interessante Details, die das Gelesene lebendig werden lassen. Schon nach wenigen Seiten war ich im Paris der 1930er Jahre gelandet und bin gemeinsam mit Meret neben der Seine entlang geschlendert.
Bisher wusste ich über Meret nicht viel, aber mir wurde schnell klar, dass sie eine interessante und starke Frau gewesen ist. Sie hat ihre Träume und Ziele konsequent verfolgt und erhielt dankenswerterweise auch Unterstützung von ihrer Großmutter, die ebenfalls Künstlerin war. Schnell muss sie feststellen, dass sich dieser Weg für sie nicht einfach gestaltet und sie sich auch gegen die Gesellschaft stellen muss.
Ihre Entschlossenheit, ihre Liebe zur Freiheit, ihr Lebensmut und ihre Konsequenz wirkten auf mich sehr sympathisch. Für eine Frau in den 1930er Jahren war sie sehr selbstbewusst und fortschrittlich.
In ihrem Nachwort macht die Autorin noch einmal deutlich, dass es sich bei ihrem Roman nur um einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben von Meret Oppenheim handelt, dessen Dialoge und Szenen fiktiv sind. Dennoch merkt man, dass sie sich intensiv mit dem Leben der Künstlerin auseinandergesetzt und ausgiebig recherchiert hat. Dadurch hat sie den Zeitgeist der 1930-er Jahre gut eingefangen.
Für mich war dieses Buch eine rundum gelungene Romanbiografie, mit der die Autorin mich um knapp 100 Jahre zurückversetzt und mir einen guten Einblick in das Leben von Meret Oppenheim gegeben hat.
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Eine starke Frau erkämpft sich ihren Platz in der Kunstszene, spannende Geschichte
*Meine Meinung*
"Mademoiselle Oppenheim" von Mina König ist eine wunderbare Romanbiografie einer starken Frau, die lernt sich durchzusetzen und die ihren Weg in dieser unruhigen Zeit findet. …
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Eine starke Frau erkämpft sich ihren Platz in der Kunstszene, spannende Geschichte
*Meine Meinung*
"Mademoiselle Oppenheim" von Mina König ist eine wunderbare Romanbiografie einer starken Frau, die lernt sich durchzusetzen und die ihren Weg in dieser unruhigen Zeit findet. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, schnell bin ich von Meret und ihrem Tun fasziniert. Mina König schafft es, mir die Künstlerwelt in Paris näher zu bringen. Sie beschreibt die einzelnen Szenen, das Setting authentisch und lebendig, ich habe zum Beispiel das Café de Flore, was als Treffpunkt der Künstler und Surrealisten dient, genau vor Augen. Ich habe das Gefühl beim Lesen mittendrin zu sein.
Die Charaktere sind lebendig und realitätsnah, Meret habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist so lebensfroh, gradlinig und lässt sich nicht aus der Bahn werfen. Sie verliert nie den Mut, ihre Vorstellungen von ihrem Künstlerleben umzusetzen. Mir hat es Spaß gemacht sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Und auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, und ich kenne so viele vom Namen her. Das hat mir richtig gut gefallen.
Paris… ich kenne Paris noch nicht. Doch Mina König hat diese Stadt in den bezauberndsten Farben beschrieben, so dass man Lust bekommt, dort einmal hinzufahren.
*Fazit*
Mit "Mademoiselle Oppenheim" bin ich in eine fremde Welt eingetaucht und habe die Lesezeit genossen. Wer gerne Bücher über starke Frauen liest, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
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Ich bin zwar sehr kunstinteressiert, muss aber dennoch gestehen, dass ich Meret Oppenheim (1913-1985) vor der Lektüre nicht kannte.
Mina König zeichnet in "Mademoiselle Oppenheim" ein sehr lebendiges Porträt der emanzipierten Künstlerin. 1932 entflieht Meret …
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Ich bin zwar sehr kunstinteressiert, muss aber dennoch gestehen, dass ich Meret Oppenheim (1913-1985) vor der Lektüre nicht kannte.
Mina König zeichnet in "Mademoiselle Oppenheim" ein sehr lebendiges Porträt der emanzipierten Künstlerin. 1932 entflieht Meret Oppenheim der deutsch-schweizerischen Provinz, um in Paris durchzustarten. Hier inmitten der Pariser Bohème bieten sich ihr ungeahnte Möglichkeiten sich künstlerisch auszutoben und gängige gesellschaftliche Konventionen zu überschreiten. Akzeptiert von Dadaisten und Surrealisten der damaligen Zeit verblüfft sie das Publikum mit eigenwilligen Kreationen. Einmal überzieht sie Armreifen und Tassen mit Fell, ein andermal bildet sie das Ohr ihres Künstlerfreundes Alberto Giacometti in Bronze nach. Doch bis sie von ihrer avantgardistischen Kunst leben kann, vergehen Jahre, in denen sie sich Geld von ihren Eltern leiht und einen Job als Näherin annimmt. Zudem hat sie Affären mit bekannten Künstlern, wie Max Ernst und Marcel Duchamp, welche ihr zeigen, dass ihr Herz vor allem für die Kunst schlägt.
Mina Königs 512-seitiges Buch habe ich mit Verve gelesen. Meret Oppenheim war eine bewundernswert freigeistige Frau mit großer Fantasie. Sie hat für die Kunst gelebt und dem gängigen Frauenbild vom biederen Hausmütterchen mit Freude widersprochen. Neben der Kunst nahmen Merets schwieriges Verhältnis zu ihrem Vater und die Beziehungen zu den genannten Künstlergrößen innerhalb des Romans viel Raum ein. Während die Liaison mit Max Ernst, einem verheirateten Egomanen, sie an ihre Grenze brachte, beflügelte sie die Affäre zum sanftmütigen Marcel Duchamp. Ich bin gern mit Mina König in diese spannende Zeit zurückgereist, in der Picasso, Dali & Co die Kunstwelt aus den Angeln hoben, obschon die politische Radikalisierung in Deutschland und seinen Nachbarstaaten unaufhaltsam voranschritt. Auch den zunehmenden Antisemitismus hat König in ihrem Werk realistisch nachgezeichnet.
Insgesamt las sich das Buch wie aus einem Guss. Ich habe gern mit der starken Hauptprotagonistin mitgefiebert und das positive Ende, Meret Oppenheim befindet sich gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. begrüßt. Die folgende düstere Periode spart die Autorin aus und beantwortet in ihrem aussagekräftigen Nachwort alle offenen Fragen. Man merkt diesem Roman das intensive Quellenstudium an - Fiktion und Realität gehen eine stimmige Melange ein.
Ein wirklich lesenswerter Roman über eine zu Unrecht relativ unbekannte deutsche Künstlerin der Moderne.
Zum Schluss noch mein Lieblingszitat:
"Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen."
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Das Buch durfte ich über eine Leserunde lesen und ich bin wirklich sehr begeistert. Klar ich hatte schon von Meret Oppenheim gehört, aber lange nicht genug, um etwas über ihr Leben erzählen zu können.
Aber inzwischen bin ich sehr begeistert von dem Buch und vor allem vom …
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Das Buch durfte ich über eine Leserunde lesen und ich bin wirklich sehr begeistert. Klar ich hatte schon von Meret Oppenheim gehört, aber lange nicht genug, um etwas über ihr Leben erzählen zu können.
Aber inzwischen bin ich sehr begeistert von dem Buch und vor allem vom Leben von Meret Oppenheim. Sie war noch sehr jung, als sie schon anfing Kunst zu machen und von sich für damals doch eher erotische Fotos machen zu lassen. Aber durch solche Ereignisse lernte sie immer wieder wichtige Menschen kennen, die dann privat oder künstlerisch für sie wichtig waren. Sie selbst hat später, wie ja bekannt, surrealistische Kunst gemacht und war selbst auch eher eine außergewöhnliche, starke, ein wenig exzentrische und surrealistische Person.
Und vielleicht lernte sie durch die Beziehung mit Max Ernst, wie stark sie selbst sein konnte und wie wenig sie jemanden brauchte, der sich selbst nicht entscheiden konnte und nie wirklich zu ihr stand.
Aber doch war die Beziehung wichtig für Meret und für das Buch sehr schön und leidenschaftlich dargestellt. Und man lernte sehr viel über sie selbst und ihre Gedanken. Zu ihren Eltern hatte sie ebenfalls eine schwierige Beziehung und immer waren es eher ihre Freunde, die für sie da waren und sie auf ihrem Weg begleitet haben.
Das Buch selbst ist wirklich ein fantastischer Roman, der sich sehr schön liest und alle Gefühle und Geschehnisse im Leben von Meret wiedergibt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ihn zu lesen und ich war doch sehr gefesselt. Es war wunderbar, Meret Oppenheim so kennenzulernen.
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