Paul Bourget (1852-1935), französischer Lyriker, Essayist und Romancier des Fin de siècle ist zweifellos einer der einflußreichsten Wegbereiter für die deutschsprachige Literatur der Jahrhundertwende. In diesem Buch wird erstmals eine umfassende Darstellung seiner Rezeption im deutschsprachigen Raum unternommen. Die produktive Aneignung und Verarbeitung Bourgetscher Motive und Tendenzen wird im Werk so bedeutender Autoren wie Hugo von Hofmannsthal, Friedrich Nietzsche, Heinrich und Thomas Mann nachgewiesen und analysiert. Die Analyse zeigt, wie stark die Begegnung mit dem Werk Paul Bourgets zur Selbstfindung der deutschsprachigen Autoren und zur Herausbildung einer neuen, den Naturalismus überwindenden Ästhetik beigetragen hat.
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