"Meinetwegen soll es doch schneien" ist die Geschichte einer Familie. Der Vater arbeitet wie besessen, um aus materiell engen Verhältnissen herauszukommen. Damit vermag er aber seinem Leben keinen Sinn zu geben. Er ist ein Mensch, der sich nur danach sehnt, zu Geld zu kommen, ehe er das Leben kennen und lieben gelernt hat. An diesem Widerspruch verkrüppelt er und richtet seine Familie, seine zarte Frau und seinen phantasiebegabten Sohn zugrunde.
"Werner Schmidli macht Alltagssachen zu einem finsteren Märchen; er rückt wirkliche Landschaft und gewöhnliches Leben ins Zwielicht von Verzweiflung und Hoffnung, er macht eine Stadtgegend zum Ort des Daseins überhaupt, wo für jeden Namen ein anderer Name stehen kann." Neue Zürcher Zeitung