Atemlose Großstadtpoesie
Lou A. Probsthayns Roman "Müll" spielt in Norden, einer Stadt voller Schulden, in der die Bewohner durch ihre Schuldenlast bedroht in den Außenbezirken vor sich hinvegetieren. Gekonnt entwickelt Probsthayn mit seiner Stadt, die "keine Postkarte mehr wert ist", ein apokalyptisches Szenario, in dem der Titelheld "Trash" sich durch seine unglaubliche Karriere der Schulden schnorrt. "Trash" begleicht alte Schulden mit neuen, stets auf der Flucht vor der Stadtsicherheit, dem Schlüsseldienst und dem Seuchenschutz. Mit ungemein viel Sprachwitz und einem unerschütterlichen Hang zur Wortakrobatik erzählt Probsthayn die Geschichte seines Protagonisten "Trash". Dabei lässt "Müll" lässig die Raster typischer Trash- oder Undergroundromane hinter sich.
Lou A. Probsthayns Roman "Müll" spielt in Norden, einer Stadt voller Schulden, in der die Bewohner durch ihre Schuldenlast bedroht in den Außenbezirken vor sich hinvegetieren. Gekonnt entwickelt Probsthayn mit seiner Stadt, die "keine Postkarte mehr wert ist", ein apokalyptisches Szenario, in dem der Titelheld "Trash" sich durch seine unglaubliche Karriere der Schulden schnorrt. "Trash" begleicht alte Schulden mit neuen, stets auf der Flucht vor der Stadtsicherheit, dem Schlüsseldienst und dem Seuchenschutz. Mit ungemein viel Sprachwitz und einem unerschütterlichen Hang zur Wortakrobatik erzählt Probsthayn die Geschichte seines Protagonisten "Trash". Dabei lässt "Müll" lässig die Raster typischer Trash- oder Undergroundromane hinter sich.