Niemand vermag mit so einfachen Worten so viel, so poetisch und so witzig zu erzählen wie der Flame Bart Moeyaert - ideale Voraussetzungen für ein anderes, besonderes Erstlesebuch. Die Helden des Buches haben alle Mut, aber jeder auf seine ganz besondere Weise: Rosie findet einen Liebesbrief für jemand anderen und muss sich entscheiden, ob sie gleich tut, was sich gehört, oder erst noch ein bisschen neugierig ist ... Tom geht seiner Mutter manchmal auf die Nerven, aber er kann doch nicht dauernd still in der Ecke sitzen. Vielleicht sollte er sich einen Platz nur für sich allein suchen ... Marta, Sam und Do haben es schließlich mit einem wilden Schulhoftier zu tun und müssen all ihren Mut zusammennehmen, um etwas dagegen zu tun ...
Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension
Dieses Buch ist von der Art Bücher, die Rezensent Franz Lettner für essenziell hält, um Kinderherzen und -köpfe für die Literatur zu öffnen. Nicht nur die Geschichten selbst begeistern den Rezensenten durch Klugheit, Eigensinn und eine fast lyrische Leichtigkeit, mit der Lettner den belgischen Schriftsteller seine ganz und gar nicht leichten Themen verhandeln sieht. Auch Miriam Presslers Übersetzung kommt ausgesprochen gut beim Rezensenten an. Ins positive Gesamtbild fügen sich aber auch die Illustrationen von Rotraut Berner, die wie das ganze Buch aus seiner Sicht unter dem Motto stehen: "Wenig kann sehr viel sein, wird es mit großem Können eingesetzt."
© Perlentaucher Medien GmbH
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