Saskia und Leonardo leben den Traum einer jungen Familie, bis ein schrecklicher Flugzeugabsturz sie aus ihrem Traum reißt und in einen regelrechten lebendigen Alptraum hinein katapultiert.
Saskia kann den Tod Leonardos nicht glauben, nicht verkraften und schon gar nicht verarbeiten und zieht
sich, ihre Familie und ihr ganzes Umfeld in einen immer tiefer werdenden Strudel aus Lügen,…mehrSaskia und Leonardo leben den Traum einer jungen Familie, bis ein schrecklicher Flugzeugabsturz sie aus ihrem Traum reißt und in einen regelrechten lebendigen Alptraum hinein katapultiert.
Saskia kann den Tod Leonardos nicht glauben, nicht verkraften und schon gar nicht verarbeiten und zieht sich, ihre Familie und ihr ganzes Umfeld in einen immer tiefer werdenden Strudel aus Lügen, Wunschträumen und emotionalen Fehlentscheidungen hinein, aus dem es irgendwann keinen Ausweg mehr gibt und der sie zermürbt, zerstört und in tödliche Gefahr bringt ...
Das Cover zu "Nah wie fern – Tödliche Wahrheit" ist so schön wie es auch düster ist und passt hervorragend zur Geschichte. Auch der Klappentext weckt das Interesse des Lesers, ohne gleich zu viel zu verraten, denn im Buch passiert so viel mehr als nur die Suche nach der Wahrheit. Der Schreibstil ist leicht und klar, so findet man gut in die Geschichte hinein. Leichte Schwächen zeigen sich in der Sprache und der Logik der Story, aber man konnte der Geschichte dennoch gut folgen und sie verstehen.
Bisher sind mir bis auf Saskia nur wenige Personen ans Herz gewachsen – diejenigen, die sympathisch wären, verschwinden ziemlich schnell wieder oder leiden arg in der Story. Aber es gibt ja noch zwei weitere Teile, in denen hoffentlich auch positivere Dinge und ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar werden, denn dieses fehlt im ersten Teil verständlicherweise noch.
Die Geschichte endet im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Cliffhanger und man sollte daher „Nah wie fern – Gefährliches Verlangen“ wahrscheinlich direkt hinterher lesen.
Alles in allem hatte ich angenehme Lesestunden mit diesem Debütroman, habe mitgefiebert, mitgelitten und mich auch gefürchtet vor dem was noch kommt, und umso gespannter bin ich, was mich in „Gefährliches Verlangen“ erwartet.