Die 1836 erschienenen Überlegungen sind, neben den Schriften von Emersons Schüler Henry David Thoreau, bis heute der bedeutendste amerikanische Beitrag über das Verhältnis des Menschen zur Natur.
Es ist zwecklos, ja unmöglich, Emersons Philosophie zu reproduzieren oder zu erläutern, denn wie ein Kristall oder eine Landschaft beschreibt und kommentiert er sich selbst. Seine Sätze sind da, unvorbereitet, undiskutierbar, gleich Matrosensignalen aus einer nebelhaften Tiefe. Emerson hallt still, lauscht auf sein Herz und schreibt mit.
Es ist zwecklos, ja unmöglich, Emersons Philosophie zu reproduzieren oder zu erläutern, denn wie ein Kristall oder eine Landschaft beschreibt und kommentiert er sich selbst. Seine Sätze sind da, unvorbereitet, undiskutierbar, gleich Matrosensignalen aus einer nebelhaften Tiefe. Emerson hallt still, lauscht auf sein Herz und schreibt mit.
"Zu Lebzeiten als Prophet verehrt, bei seinem Tod von ganz Amerika betrauert, war Emersons Einfluß auch in Deutschland groß. Seine Theorie der Natur, des Lebendigen, der Schöpfung ist kein System der Naturwissenschaft, sondern der Versuch, alles Sichtbare in einfache Kategorien zu bringen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Souveränität der Persönlichkeit, der unabhängige Mensch war sein Anliegen. Emerson zu interpretieren ist müßig. Wer Natur liest, wird zu den Urfragen des Lebens hingeführt, in einer Sprache, die schwierige geistige Zusammenhänge durchsichtig macht."
(ORF)
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»Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt; er weiß es schlechterdings nicht, wie alt er ist und wie jung er noch sein wird.« Friedrich Nietzsche