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Nur noch Utopien sind realistisch
Perpektiven und Wahrnehmungen für eine solidarische Gesellschaft. Oskar Negt im Gespräch mit Peter Kaiser
Herausgegeben: Pichler, Heinz; Gruber, Elke
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Utopien zählen zu den wesentlichsten Kraftquellen jeder Emanzipationsbewegung. Sie entspringen der Empörung über unerträgliche Zustände und öffnen den Blick auf ein gerechtes Gemeinwesen. In ihnen ist die Hoffnung auf Veränderung angelegt, die nur gelingt, wenn aufgeklärtes Denken und politische Urteilskraft zum Zuge kommen. Utopien seien, so Oskar Negt, ein "Antidepressivum". Doch die realen Marktbedingungen und politischen Wegweisungen der "Tatsachenmenschen", die er als Verursacher der gegenwärtigen Gesellschaftskrise betrachtet, würden ihn selbst zeitweise in die Nähe von Depres...
Utopien zählen zu den wesentlichsten Kraftquellen jeder Emanzipationsbewegung. Sie entspringen der Empörung über unerträgliche Zustände und öffnen den Blick auf ein gerechtes Gemeinwesen. In ihnen ist die Hoffnung auf Veränderung angelegt, die nur gelingt, wenn aufgeklärtes Denken und politische Urteilskraft zum Zuge kommen. Utopien seien, so Oskar Negt, ein "Antidepressivum". Doch die realen Marktbedingungen und politischen Wegweisungen der "Tatsachenmenschen", die er als Verursacher der gegenwärtigen Gesellschaftskrise betrachtet, würden ihn selbst zeitweise in die Nähe von Depressionen bringen!