Im Zentrum des Bandes steht die intermediale Konzeption des filmischen Werkes Pier Paolo Pasolinis, das im Horizont seiner komplexen intermedialen Verweisungsstruktur, seiner Recodierung christlicher und heidnischer Erlösermythen, seiner zahlreichen literarischen und pikturalen Rekurse und nicht zuletzt in seiner engen Vernetzung mit dem literarischen Werk Pasolinis neu beleuchtet und diskutiert wird. Dabei geht es nicht um die in der Forschungsliteratur längst geleistete Identifizierung der zahlreichen pikturalen und literarischen Zitate bei Pasolini, sondern um eine Fokussierung der Brüche,…mehr
Im Zentrum des Bandes steht die intermediale Konzeption des filmischen Werkes Pier Paolo Pasolinis, das im Horizont seiner komplexen intermedialen Verweisungsstruktur, seiner Recodierung christlicher und heidnischer Erlösermythen, seiner zahlreichen literarischen und pikturalen Rekurse und nicht zuletzt in seiner engen Vernetzung mit dem literarischen Werk Pasolinis neu beleuchtet und diskutiert wird. Dabei geht es nicht um die in der Forschungsliteratur längst geleistete Identifizierung der zahlreichen pikturalen und literarischen Zitate bei Pasolini, sondern um eine Fokussierung der Brüche, Passagen und Leerstellen, die sich im Prozess der intermedialen Fusionen und Transformationen eröffnen und neue Denkfiguren produzieren.
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Autorenporträt
Uta Felten ist Professorin für französische, frankophone und italienische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Leipzig. Kristin Mlynek-Theil und Franziska Andraschik sind Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen bzw. Doktorandinnen an oben genanntem Lehrstuhl der Universität Leipzig.
Inhaltsangabe
Inhalt: Paolo Bertetto: Chiusura dell'immaginario und intermediale Produktivität. 1966-1967. La predica di fra Ciccillo und Che cosa sono le nuvole? - Herman H. Wetzel: Rosa in forma di poesia - Zur Metamorphose des Poetischen bei P. P. Pasolini - Bernhard Groß: Die Kunst des Uneigentlichen oder «Woher kommen die kleinen Kinder?» - Pasolinis Politik der Form - Uta Felten: Mythos und Intermedialität in Pasolinis Accattone - Franziska Andraschik: Geschichtlichkeit und mythische Überformung der römischen Peripherie und des Subproletariats im Werk von Pier Paolo Pasolini - Jean-Baptiste Chantoiseau: Érotiser l'intermédialité : le pari de Pier Paolo Pasolini - Marijana Erstic: Vom Mythos und von der Gewalt oder Der Knabe als intermediales Phänomen in Mamma Roma - Donatella Chiancone-Schneider: Kino, Tanz und Malerei im Film. La ricotta von Pier Paolo Pasolini - Peter Bescherer: Accattone. Oder: Die Beantwortung der sozialen Frage aus dem Geist des Films - Manuel Willer: Peripherie und Schwelle. Zur «kritischen» Ästhetik des Raumes bei Benjamin und Pasolini - städtische Topographie und geschichtsphilosophischer Mythos - Miguel Ángel Cuevas: Il Decameron de Pasolini: manipulación «de autor» - Veronica Pravadelli: Konvergenzen des Schaffens. Ostia (1970) und die Zusammenarbeit zwischen Sergio Citti und Pier Paolo Pasolini - Sieglinde Borvitz: Images that matter. Gesellschafts- und Medienkritik bei Pasolini, Ciprì und Maresco - Maria Evelina Santoro: Il modello pasoliniano dell'intermedialità nel cinema di Fassbinder.
Inhalt: Paolo Bertetto: Chiusura dell'immaginario und intermediale Produktivität. 1966-1967. La predica di fra Ciccillo und Che cosa sono le nuvole? - Herman H. Wetzel: Rosa in forma di poesia - Zur Metamorphose des Poetischen bei P. P. Pasolini - Bernhard Groß: Die Kunst des Uneigentlichen oder «Woher kommen die kleinen Kinder?» - Pasolinis Politik der Form - Uta Felten: Mythos und Intermedialität in Pasolinis Accattone - Franziska Andraschik: Geschichtlichkeit und mythische Überformung der römischen Peripherie und des Subproletariats im Werk von Pier Paolo Pasolini - Jean-Baptiste Chantoiseau: Érotiser l'intermédialité : le pari de Pier Paolo Pasolini - Marijana Erstic: Vom Mythos und von der Gewalt oder Der Knabe als intermediales Phänomen in Mamma Roma - Donatella Chiancone-Schneider: Kino, Tanz und Malerei im Film. La ricotta von Pier Paolo Pasolini - Peter Bescherer: Accattone. Oder: Die Beantwortung der sozialen Frage aus dem Geist des Films - Manuel Willer: Peripherie und Schwelle. Zur «kritischen» Ästhetik des Raumes bei Benjamin und Pasolini - städtische Topographie und geschichtsphilosophischer Mythos - Miguel Ángel Cuevas: Il Decameron de Pasolini: manipulación «de autor» - Veronica Pravadelli: Konvergenzen des Schaffens. Ostia (1970) und die Zusammenarbeit zwischen Sergio Citti und Pier Paolo Pasolini - Sieglinde Borvitz: Images that matter. Gesellschafts- und Medienkritik bei Pasolini, Ciprì und Maresco - Maria Evelina Santoro: Il modello pasoliniano dell'intermedialità nel cinema di Fassbinder.
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