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Ursprünglich als kurze Einführung in die Ethik konzipiert, ist die Ontologie des sozialen Seins seit 1964 der fast ausschließliche Gegenstand der theoretischen Beschäftigung von Georg Lukács (1885-1971) gewesen. Obwohl Lukács' ontologisches Projekt bei den Interpreten auf reges Interesse gestoßen ist, fehlte bislang eine befriedigende kritische Rekonstruktion des von Lukács verwendeten Begriffs der "Ontologie". Die vorliegende Arbeit zielt daher darauf ab, genau diese Lücke zu schließen. Das "soziale Sein" ist für Lukács nämlich der Höhepunkt einer Ontologie, die bereits die beiden "Ebenen"…mehr

Produktbeschreibung
Ursprünglich als kurze Einführung in die Ethik konzipiert, ist die Ontologie des sozialen Seins seit 1964 der fast ausschließliche Gegenstand der theoretischen Beschäftigung von Georg Lukács (1885-1971) gewesen. Obwohl Lukács' ontologisches Projekt bei den Interpreten auf reges Interesse gestoßen ist, fehlte bislang eine befriedigende kritische Rekonstruktion des von Lukács verwendeten Begriffs der "Ontologie". Die vorliegende Arbeit zielt daher darauf ab, genau diese Lücke zu schließen. Das "soziale Sein" ist für Lukács nämlich der Höhepunkt einer Ontologie, die bereits die beiden "Ebenen" des "anorganischen Seins" und des "organischen Seins" voraussetzt. Die drei ontologischen "Ebenen" werden durch das vereint, was Lukács die drei Marxschen "fundamentalen ontologischen Erkenntnisse" nennt: Objektivität, Geschichtlichkeit, verstanden als Unumkehrbarkeit der Prozesse, und der objektive Charakter der Kategorien. Die vorliegende Studie untersucht kritisch die Konfiguration dieser "Erkenntnisse" und die theoretischen Annahmen des ontologischen Ansatzes, die bereits in Lukács' Produktion nach der "großen Wende" von 1930 zum Tragen kamen.