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»Queer Studies« erforschen vielfältige Identitäten jenseits heteronormativer Diskurse und plädieren zugleich für eine grundsätzliche Identitätskritik, bei der der Fokus auf den machtpolitisch wichtigen Kategorien der Geschlechter und Sexualitäten liegt.
Dieser Sammelband lotet das Verhältnis von queerem Alltagswissen und queeren Alltagspraktiken sowie akademischem Wissen neu aus und verzahnt die Analyse der Produktion, Distribution und Konsumption von solchem Wissen miteinander. Die Beiträge gehen den Un-/Möglichkeiten queerer Politiken aus verschiedenen disziplinären und…mehr

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Produktbeschreibung
»Queer Studies« erforschen vielfältige Identitäten jenseits heteronormativer Diskurse und plädieren zugleich für eine grundsätzliche Identitätskritik, bei der der Fokus auf den machtpolitisch wichtigen Kategorien der Geschlechter und Sexualitäten liegt.

Dieser Sammelband lotet das Verhältnis von queerem Alltagswissen und queeren Alltagspraktiken sowie akademischem Wissen neu aus und verzahnt die Analyse der Produktion, Distribution und Konsumption von solchem Wissen miteinander. Die Beiträge gehen den Un-/Möglichkeiten queerer Politiken aus verschiedenen disziplinären und inter-/transdisziplinären Blickwinkeln sowie individuellen Selbstverortungen nach.
Autorenporträt
Barbara Paul (Prof. Dr.) ist Kunstwissenschaftlerin am Institut für Kunst und visuelle Kultur und stellvertretende Direktorin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Lüder Tietz (Dr.) ist Ethnologe (M.A.) und Diplom-Psychologe. Er leitet die Forschungswerkstatt »Verfahren der Kulturanalyse« an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und arbeitet freiberuflich als Coach und Trainer.
Rezensionen
Ein wertvoller Beitrag zur Debatte um Heteronormativität, der sowohl interessierten Einsteiger_innen in diesem Thema einen sehr guten Überblick über den Stand der Diskussionen gibt und gleichzeitig deren Alltagsrelevanz aufzeigt, als auch für Expert_innen im Thema differenzierte Einsichten in diesen Komplex bietet.«

Antje Schürmann, www.socialnet.de, 03.03.2017 20170303