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Die historische Bildungsforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten mit qualitativen und zunehmend auch quantitativen Analysen des Bildungssystems befasst, daneben die traditionelle Geschichte des Personals der Pädagogik fortgesetzt und Lokalstudien vorgelegt, die an historiographische Ansätze des 19. Jahrhunderts anschliessen. Auch übergreifende Schlüsselthemen fanden vermehrt Beachtung, wie im Bereich der historischen Geschlechterforschung. Fragestellungen, die auf Theorien der Gesellschaftsentwicklung reagierten, wurden marginal thematisiert. Zu diesen Theorien gehört Max Webers…mehr

Produktbeschreibung
Die historische Bildungsforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten mit qualitativen und zunehmend auch quantitativen Analysen des Bildungssystems befasst, daneben die traditionelle Geschichte des Personals der Pädagogik fortgesetzt und Lokalstudien vorgelegt, die an historiographische Ansätze des 19. Jahrhunderts anschliessen. Auch übergreifende Schlüsselthemen fanden vermehrt Beachtung, wie im Bereich der historischen Geschlechterforschung.
Fragestellungen, die auf Theorien der Gesellschaftsentwicklung reagierten, wurden marginal thematisiert. Zu diesen Theorien gehört Max Webers historische Analyse der Moderne.
Ziel des vorliegenden Bandes ist es, diesen Strang wieder aufzunehmen und Fragestellungen zu entwickeln, die es erlauben, Webers These der Rationalisierung und damit zusammenhängend der innerweltlichen Askese aus heutiger Sicht neu zu lesen und ihre Bedeutung für die verschiedenen Geschichten der Erziehung und Bildung seit der Frühen Neuzeit exemplarisch darzustellen.
Autorenporträt
Dr.phil. Jürgen Oelkers, Jg. 1947, ist Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich. Er war Vorsitzender der Hamburger Kommission Lehrerbildung.