Schon seit langem stellt die eingehende Analyse von Handschriften kirchlichen und weltlichen Rechts einen Grundpfeiler der Erforschung des frühen Mittelalters dar. Die Handschriften dieser Epoche - insbesondere jene der Karolingerzeit - waren dabei allerdings nur selten expliziter Gegenstand von größeren wissenschaftlichen Tagungen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge einer Kölner Tagung zu Handschriften kirchlichen und weltlichen Rechts vom 8. bis zum 11. Jahrhundert, die einer eingehenden Analyse in Hinblick auf Funktion, Komposition und Benutzungshorizonte unterzogen werden. Die behandelten Handschriften tradieren dabei eine große Vielfalt juristischer Texte, die von Kapitularien und der Lex Salica über Formulae und Gottesurteile bis hin zur Collectio Vetus Gallica und der Lex Romana Visigothorum reicht.
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