Marktplatzangebote
Ein Angebot für € 15,00 €
  • Buch mit Leinen-Einband

Die "kleine" Form hat Schnitzler vielfach auch für sein Bühnenwerk genutzt: Einakter, nicht selten in Zyklen gefasst, und eine Szenenfolge. Die Entstehungszeiten reichen von 1888 bis 1914, die Themen vom "Hypochonder der Liebe" über den "Liebesreigen" zur Groteske; es sind allesamt souveräne Spiele, kalkuliert und poetisch zugleich, dabei geht Wirklichkeit in Spiel über und Spiel in Wirklichkeit. So wird z.B. im letzten Einakterzyklus "Komödie der Worte" das Sichwiederfinden nach ehelicher Untreue als komödiantische Lüge entlarvt.

Produktbeschreibung
Die "kleine" Form hat Schnitzler vielfach auch für sein Bühnenwerk genutzt: Einakter, nicht selten in Zyklen gefasst, und eine Szenenfolge. Die Entstehungszeiten reichen von 1888 bis 1914, die Themen vom "Hypochonder der Liebe" über den "Liebesreigen" zur Groteske; es sind allesamt souveräne Spiele, kalkuliert und poetisch zugleich, dabei geht Wirklichkeit in Spiel über und Spiel in Wirklichkeit. So wird z.B. im letzten Einakterzyklus "Komödie der Worte" das Sichwiederfinden nach ehelicher Untreue als komödiantische Lüge entlarvt.
Autorenporträt
Arthur Schnitzler, geb. 15.5.1862 in Wien, versuchte bereits als Neunzehnjähriger seine ersten Dramen zu schreiben. Nach dem Studium der Medizin war er Assistenzarzt an der Allgemeinen Poliklinik und dann praktischer Arzt in Wien, bis er sich mehr und mehr seinen literarischen Arbeiten widmete. 1886 erscheinen die ersten Veröffentlichungen in Zeitungen, 1895 das erste Buch. Bei Arthur Schnitzler bildet stets der einzelne Mensch den Mittelpunkt seiner durchweg im Wien der Jahrhundertwende angesiedelten Stoffe. Er starb am 21.10.1931 als einer der bedeutendsten österreichischen Erzähler und Dramatiker der Gegenwart in Wien.