Marktplatzangebote
Ein Angebot für € 45,00 €
  • Broschiertes Buch

In Sachsen-Anhalt, insbesondere im Harzgebiet mit seinen umfänglichen Gipsvorkommen, finden wir einen reichen Überlieferungsschatz mittelalterlicher Stuckarbeiten. Die Anzahl und die Qualität der erhaltenen Zeugnisse, darunter Objekte von europäischem Rang wie das Heilige Grab in der Stiftskirche von Gernrode oder die Chorschranken der Liebfrauenkirche in Halberstadt, vermitteln uns eine Ahnung von der Bedeutung, die dieser Kunstform während ihrer Blütezeit an der Wende vom 10. bis zum 13. Jahrhundert zukam. Dieser Überlieferungsschatz wurde um ein weiteres wertvolles Kunstwerk bereichert: Im…mehr

Produktbeschreibung
In Sachsen-Anhalt, insbesondere im Harzgebiet mit seinen umfänglichen Gipsvorkommen, finden wir einen reichen Überlieferungsschatz mittelalterlicher Stuckarbeiten. Die Anzahl und die Qualität der erhaltenen Zeugnisse, darunter Objekte von europäischem Rang wie das Heilige Grab in der Stiftskirche von Gernrode oder die Chorschranken der Liebfrauenkirche in Halberstadt, vermitteln uns eine Ahnung von der Bedeutung, die dieser Kunstform während ihrer Blütezeit an der Wende vom 10. bis zum 13. Jahrhundert zukam. Dieser Überlieferungsschatz wurde um ein weiteres wertvolles Kunstwerk bereichert: Im Jahre 2010 wurden im Schiff der Kirche St. Nicolai in Eilenstedt am Huy (Lkr. Harz) bei Bodeneingriffen Stuckfragmente geborgen. Die auf um 1200 zu datierenden Stuckarbeiten verblüffen durch die hervorragende künstlerische Qualität der plastischen Bearbeitung und der Fasstechnik. So stellt der Fund aus kunsthistorischer Sicht eine kleine Sensation dar, da er belegt, dass auch abseits der Kunstzentren wie beispielsweise Hildesheim oder Halberstadt hochwertige Kunstwerke entstanden sind. Nach einführenden Beiträgen zur Geschichte der Dorfkirche Eilenstedt und der Auffindung der Fragmente stehen die Funde selbst im Mittelpunkt. Die einzelnen Beiträge dokumentieren die Ergebnisse der umfassenden naturwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Untersuchungen der Fragmente. Komplettiert wird das Heft durch einen Katalog der Stuckfunde.