Wer Gustav Mahlers Lieder im Ohr hat, wird bei der Begegnung mit Almas Liedern vielleicht staunen, wie wenig mahlerisch sie sind. Textwahl, Melodieführung und Klaviersatz zeigen, dass Alma durch Anlage und Unterweisung in eine andere Richtung tendierte. Robert Schollum hebt den Einfluss Zemlinskys hervor, durch welchen die Einflüsse Wagners (harmonisch) und Brahms' (formal) wirksam wurden. "Vergleicht man Zemlinskys Lieder mit denen seiner Schülerin, so findet sich die gleiche tonal gebundene, aber harmonisch irisierende Klangwelt: man merkt das Ringen um Überwindung der Tonalität..." (Herta Blaukopf)
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