»Ein Meisterwerk.« Hans von Trotha in 'Deutschlandradio Kultur'
San Miguel ist eine kleine, karge Insel vor der kalifornischen Küste. Als die schwindsüchtige Marantha am Neujahrstag 1888 dort mit ihrem Mann Will, ihrer Adoptivtochter Edith und der Magd Ida eintrifft, ahnt sie schnell, dass San Miguel nicht der Ort ihrer Genesung sein wird. - Fünfzig Jahre später sucht wieder ein Paar sein Glück auf San Miguel. Herbie Lester, ein Kriegsveteran, und seine junge Frau Elise beschließen in der stillen Abgeschiedenheit der Insel ihr Eheglück zu leben. Und abermals stellt San Miguel menschliche Beziehungen auf eine Zerreißprobe.
San Miguel ist eine kleine, karge Insel vor der kalifornischen Küste. Als die schwindsüchtige Marantha am Neujahrstag 1888 dort mit ihrem Mann Will, ihrer Adoptivtochter Edith und der Magd Ida eintrifft, ahnt sie schnell, dass San Miguel nicht der Ort ihrer Genesung sein wird. - Fünfzig Jahre später sucht wieder ein Paar sein Glück auf San Miguel. Herbie Lester, ein Kriegsveteran, und seine junge Frau Elise beschließen in der stillen Abgeschiedenheit der Insel ihr Eheglück zu leben. Und abermals stellt San Miguel menschliche Beziehungen auf eine Zerreißprobe.
Keiner schreibt so anspruchsvoll und lustig über Freaks und Utopisten, reale Persönlichkeiten (Kinsey, Kellogg, Wright) und historische Ereignisse. Günter Keil Playboy 20180117
Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
T. C. Boyle is back. Findet Irene Binal nach der Lektüre dieses auf wahren Geschehnissen basierenden Romans über zwei Frauen, die anno 1888 auf San Miguel, einer Inselgruppe vor Santa Barbara, ihr Glück versuchen - und scheitern. Für Binal liegt der Reiz des Textes in Boyles hier gut erlebbarer Fähigkeit, Fakten und Fiktion miteinander zu verbinden, indem er sich einerseits eng an seine Recherchen hält, aber andererseits die Psyche seiner Protagonisten tief ausleuchtet. Für Binal ergibt das genau jene funkelnde Magie, für die sie den Autor schätzt und die ihm schon abhanden gekommen zu sein schien, wie Binal schreibt. Genuss bietet ihr darüber hinaus die Ruhe, mit der Boyle hier in die Details geht und der kargen Insellandschaft Raum im Text gewährt.
© Perlentaucher Medien GmbH
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"Wie sich Boyle in die drei Frauen hineinversetzt, deren Leben auf der Insel er beschreibt, das zeugt einmal mehr von seinem feinen Gespür für die Psyche seiner Figuren." Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 15.08.13 "T.C. Boyles Stoff ist wunderbar, im Kern authenisch, und er ist fantastisch ausgearbeitet." Silke Behl, Radio Bremen, 25.08.13 "Ein Meisterwerk." Hans von Trotha, Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 05.09.13 "Sein neuer Roman ist so spannend, dass man ihn kaum aus der Hand legen will." Andreas Heimann, Oberhessische Presse, 30.08.13 "So sanft hat T.C. Boyle Scheitern noch nie erzählt." Elke Heidenreich, Stern, 26.09.13 "Und das ist trotz Wind, Regen, Matsch und Kälte ganz einfach ein Vergnügen." Udo Schöpfer, Die Rheinpfalz, 31.08.13 "T. Coraghessan Boyle lässt in seinem subtilen neuen Roman "San Miguel" zwei starke Frauen an den Träumen ihrer Männer scheitern." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.13 "Ein großartig subtil komponierter Roman." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.13 "T.C. Boyle hat bewiesen, dass er seine schriftstellerische Meisterschaft noch lange nicht verlernt hat." Irene Binal, Neue Zuercher Zeitung, 19.01.14