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Eine Blöße und Blässe. Griffe ins Leere. Eine Art Stotterstörung der Gedanken. Die Verschaltung kommt nicht zustande. Ein Zündungsfehler, eine Funkenhemmnis, der Lichtbogen springt nicht über. Die ausgeworfene Angelschnur erreicht ihren anvisierten Zielpunkt nicht, muss eingezogen und wieder (und wieder) ausgeworfen werden (und wird es, mit mäßigem Erfolg). Das Lot pendelt nur am Gemäuer und lotet nicht. Die Luftblase in der Wasserwaage schaukelt müßig. Die Kompassnadel kreiselt irr. Der Anker fasst nicht Grund. Leuchtpunkte, in dunklen Raum geschossen, die keinen Bildschirm finden, auf dem sie sich zum Bild vereinigt fänden.…mehr

Produktbeschreibung
Eine Blöße und Blässe. Griffe ins Leere. Eine Art Stotterstörung der Gedanken. Die Verschaltung kommt nicht zustande. Ein Zündungsfehler, eine Funkenhemmnis, der Lichtbogen springt nicht über. Die ausgeworfene Angelschnur erreicht ihren anvisierten Zielpunkt nicht, muss eingezogen und wieder (und wieder) ausgeworfen werden (und wird es, mit mäßigem Erfolg). Das Lot pendelt nur am Gemäuer und lotet nicht. Die Luftblase in der Wasserwaage schaukelt müßig. Die Kompassnadel kreiselt irr. Der Anker fasst nicht Grund. Leuchtpunkte, in dunklen Raum geschossen, die keinen Bildschirm finden, auf dem sie sich zum Bild vereinigt fänden.
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Autorenporträt
Alexander Muno, geboren 1979, Komponist, Leser, Schreibender. Neben die Musik (bisher zwei Opern, Orchesterwerke, Kammermusik) tritt seit einigen Jahren, angeregt vor allem von französischen Diaristen, das Projekt eines literarischen Tagebuches, der Verwandlung täglichen Lebens in sprachliche Form. Dabei entsteht ein buntes Mosaik aus öffentlichem und privatem Erleben, aus Begegnungen und großstadteinsiedlerischem Rückzug, aus der Beschäftigung mit Literatur und Sprache und den O-Tönen einer Berliner Kaffeehausexistenz.