Viele Menschen mit Trisomie 21 nutzen Schrift in ihrem Alltag. Gleichwohl weisen Studien darauf hin, dass sie beim Schriftspracherwerb auf Herausforderungen stoßen und ihre Potenziale nur schwer entfalten können. Gesa Markmann zeigt auf, dass Barrieren aus einer mangelnden Passung von Lernbedingungen und etablierten didaktischen Modellierungen des Lerngegenstandes resultieren können. Die Autorin identifiziert Charakteristika einer barrierearmen Lernumgebung für das Lesen- und Schreibenlernen und erarbeitet gemeinsam mit Betroffenen ein Lernmaterial, das explizit die Lernvoraussetzungen von Menschen mit Trisomie 21 berücksichtigt.Die Autorin ist Sonderpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg.