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»Ein Roman der Freundschaft, ein Roman der Hoffnung.« Deutschlandfunk Kultur
Als Kind träumt sich Simón aus der Bar seiner Eltern in die Welt von Dumas` Abenteuerromanen fort. Auch das Barcelona der Neunzigerjahre steckt voller Euphorie, doch selbst der Glanz der Stadt und die Magie der Bücher können Simón nicht vor allen Herausforderungen bewahren, die die Zukunft für ihn und sein Umfeld bereithält.
Simón wächst, weitgehend sich selbst überlassen, in einer Bar am Stadtrand von Barcelona auf. Nicht unbedingt der beste Ort für einen kleinen Jungen, doch sonntags verwandelt sich Simóns
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Produktbeschreibung
»Ein Roman der Freundschaft, ein Roman der Hoffnung.« Deutschlandfunk Kultur

Als Kind träumt sich Simón aus der Bar seiner Eltern in die Welt von Dumas` Abenteuerromanen fort. Auch das Barcelona der Neunzigerjahre steckt voller Euphorie, doch selbst der Glanz der Stadt und die Magie der Bücher können Simón nicht vor allen Herausforderungen bewahren, die die Zukunft für ihn und sein Umfeld bereithält.

Simón wächst, weitgehend sich selbst überlassen, in einer Bar am Stadtrand von Barcelona auf. Nicht unbedingt der beste Ort für einen kleinen Jungen, doch sonntags verwandelt sich Simóns Leben in pure Magie. Denn jeden Sonntag bringt ihm sein Cousin einen historischen Abenteuerroman vom Bücherflohmarkt des Viertels mit. Die Helden dieser Romane vergisst Simón nie wieder. Nicht, als sein Cousin spurlos verschwindet, und auch nicht, als Simón die Liebe kennenlernt und sich als Koch in Luxusküchen verdingt. Doch weder die strahlende Stadt ist vor der Entzauberung gefeit, noch Simóns eigenes Leben. Miqui Otero hat mit diesem zärtlichen, mehrere Jahrzehnte umspannenden Familienroman nicht nur seinem Helden Simón und der sinnstiftenden Kraft der Literatur, sondern auch seiner Heimatstadt Barcelona ein Denkmal gesetzt.
Autorenporträt
Miqui Otero, geboren 1980 in Barcelona, ist Romanautor, Journalist und eine Schlüsselfigur in Barcelonas Kulturszene. Bereits 2012, bei Erscheinen seines Romans 'Rayos', wurde er von der Literaturkritik zum 'Chronisten Barcelonas' gekürt. Mit 'Simón' gelang ihm endgültig der Durchbruch als einer der wichtigsten literarischen Autoren Spaniens. 
Rezensionen
»Ein Roman der Freundschaft, ein Roman der Hoffnung.« Tobias Lehmkuhl, Deutschlandfunk Kultur, 15. Oktober 2022 Tobias Lehmkuhl Deutschlandfunk Kultur 20221015

Perlentaucher-Notiz zur Dlf-Rezension

Rezensent Cornelius Wüllenkemper wird nicht ganz glücklich mit diesem Roman von Miqui Otero, der vom Verlag als "Chronist Barcelonas" präsentiert wird. Vielmehr erscheint ihm der Roman wie ein recht gefühlsgeladenes "Märchen": Er folgt dem titelgebenden kleinen Simon, der im Barcelona der vergangenen zwanzig Jahre zwischen gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Niedergang aufwächst, bald aber von seinem Cousin Rico mit Büchern eingedeckt wird, mit dem Auftrag in den Büchern zu leben. Rico verschwindet aufgrund von Drogengeschäften spurlos, Simon wird zunächst Koch, bleibt aber Außenseiter und erlebt mit Freundin und Kollegen allerhand gesellschaftliche Probleme, bis er schließlich als Billard-Meister um die Welt jettet. Der Mix aus arg dramatisierten Szenen, "raunenden Lebensweisheiten" und "hochfahrenden Gefühlen" geht für den Rezensenten dann aber doch an der Realität vorbei. Einen glaubwürdigen, zusammenhängenden Plot kann er leider ebenfalls nicht erkennen.

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