
Soziale und sprachliche Diversität
Eine ethnologische Feldforschung unter ethnischen Kirgisen in Karakol- Kirgizstan
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Es besteht allgemein die Meinung, dass Kirgizstan daran gescheitert ist, einen kirgisischen Nationalstaat, ein nationales Bewusstsein und eine gemeinsame Identität aller Kirgizstani zu schaffen. Unstabile gesellschaftliche und politische Strukturen werden damit begründet, dass in der Republik aufgrund diverser Gruppierungen und Identitäten kein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht. Damit verbunden werden in der gängigen Literatur regionale Unterschiede, ethnische Konflikte zwischen nördlichen und südlichen Regionen, die ethnische Heterogenität des Landes sowie eine lange Tradition der K...
Es besteht allgemein die Meinung, dass Kirgizstan daran gescheitert ist, einen kirgisischen Nationalstaat, ein nationales Bewusstsein und eine gemeinsame Identität aller Kirgizstani zu schaffen. Unstabile gesellschaftliche und politische Strukturen werden damit begründet, dass in der Republik aufgrund diverser Gruppierungen und Identitäten kein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht. Damit verbunden werden in der gängigen Literatur regionale Unterschiede, ethnische Konflikte zwischen nördlichen und südlichen Regionen, die ethnische Heterogenität des Landes sowie eine lange Tradition der Klan- und Tribe-Identität der Kirgisen. Übersehen wird jedoch die Tatsache, dass auch innerhalb dieser Gruppen grosse Varianz besteht, die über die Grenzen der vermeidlichen Einheiten hinausgeht. Wie sich diese Varietät in sozialen und sprachlichen Strukturen manifestiert, wurde anhand empirischer und qualitativer Daten versucht darzulegen.