"Und Liebe wagt,was irgend Liebe kann." William Shakespeare Dies ist die Geschichte von Alex und Merridy: Ihr Bruder ist spurlos verschwunden. Seine Eltern sterben bei einem Unfall. Die beiden lieben sich. Sie heiraten. Sie wünschen sich ein Kind. Sie können kein Kind bekommen. Sie wünscht sich ihren Bruder zurück. Er wünscht sich, er könnte Vater werden. Und trotzdem sind sie ein glückliches Paar. Bis ein Sturm einen jungen Mann ins Haus trägt. Der junge Mann ist der verschwundene Bruder. Der junge Mann ist das ersehnte Kind. Der junge Mann ist der…mehr
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Autorenporträt
Nicholas Shakespeare, geboren 1957 in Worcester, England, wuchs als Sohn eines Diplomaten in Asien und Lateinamerika auf. Er schrieb eine Biographie sowie mehrere Romane. Er lebt heute in Wiltshire, England, und Swansea, Tasmanien.
Rezensionen
"STURM ist ein großartiger Roman, der hingebungsvoll von der Liebe und vom Leben erzählt. In einer Sprache, so kraftvoll und schäumend-schön wie das Meer." NEON über Nicholas Shakespeares STURM.
Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
Wie schon in seinen Romanen zuvor präsentiert sich der britische Autor Nicholas Shakespeare als geschickter Konstrukteur eines großen Erzählbogens, stellt Rezensent Georg Sütterlin eingenommen fest. "Sturm" spielt in Tasmanien, der Insel vor der australischen Südküste, auf der auch der Autor seit 2001 lebt, erklärt der Rezensent. Alex, der seine Eltern bei einem Unfall verloren hat, und Merridy, deren Bruder verschwunden ist, wünschen sich vergeblich ein Kind, bis sie bei einem Schiffbruch einen jungen Mann retten, der für sie die Stellung des ersehnten Kindes und des verlorenen Bruders einzunehmen in Stande zu sein scheint. Fasziniert folgt Sütterlin den prägnanten Darstellungen der eigensinnigen Menschen auf Tasmanien. Gern lässt er sich von der durch die intensiv alles Sinne ansprechende, geradezu filmische Qualität der Schilderungen gefangen nehmen, und wenn ihm das Erzähltempo mitunter auch etwas zu gemächlich ist, zeigt er sich insgesamt von diesem Roman sehr eingenommen.