27,95 €
inkl. MwSt.
Versandkostenfrei*
Versandfertig in über 4 Wochen
  • Broschiertes Buch

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die BIBEL zu lesen, kann ganz schön langweilig sein. Allerdings liegt dieser Umstand nichtdaran, dass einen der Inhalt möglicherweise nicht anspricht. Sondern daran, dass man eineklassische Übersetzung vor sich hat, in der vor allem ein Wort auffällt: und. Dies legt dieVermutung nahe, dass zu der Zeit, in der diese Übersetzung geschrieben wurde, nicht vielWert auf syntaktische Varianz gelegt wurde. Oder aber es gab…mehr

Produktbeschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die BIBEL zu lesen, kann ganz schön langweilig sein. Allerdings liegt dieser Umstand nichtdaran, dass einen der Inhalt möglicherweise nicht anspricht. Sondern daran, dass man eineklassische Übersetzung vor sich hat, in der vor allem ein Wort auffällt: und. Dies legt dieVermutung nahe, dass zu der Zeit, in der diese Übersetzung geschrieben wurde, nicht vielWert auf syntaktische Varianz gelegt wurde. Oder aber es gab noch nicht so vieleunterschiedliche Konjunktionen beziehungsweise die Möglichkeit, komplizierte Sachverhaltein Satzgefügen auszudrücken.Heutzutage gilt es nicht als besonders gehoben, wenn man seine Sätze in schriftlichenAusarbeitungen zum Großteil nur mit und verknüpft. Im Gegenteil; es werden dieunterschiedlichsten Gliedsätze und Konjunktionen verwendet.Auf der Grundlage dieser subjektiven
Beobachtungen soll nun die Hypothese formuliertwerden, von welcher die folgenden Untersuchungen ihren Ausgang nehmen: Vom 16.Jahrhundert bis heute ist die Sprache immer komplexer geworden. Diesen Aspekt kannman anhand der Satzstruktur erkennen; früher wurden mehr Parataxen, heute mehrHypotaxen verwendet.Der Beweis dieser Behauptung soll mittels BIBELübersetzungen erbracht werden. Denndie BIBEL eignet sich insofern gut als Untersuchungsobjekt für eine diachrone Betrachtung,als sie ihren Inhalt nicht verändert. In dieser Arbeit werden von LUTHERs Übersetzungenbis heute nur solche verwendet, die den Anspruch haben, nach der jeweils zeitgemäßmodernen Sprache geschrieben worden zu sein. Jeweils drei Stichproben aus diesenÜbersetzungen werden dann auf die Häufigkeit von Nebensätzen und deren Komplexitätsgradhin analysiert, sowie auf den Gebrauch von Konjunktionen. Umfassenderwäre ein Vergleich der gesamten BIBEL oder von ganzen Büchern aus dem Neuen undAlten Testament. Doch der Umfang dieser Arbeit lässt leider nur eine Analyse mitmöglichst repräsentativen Stichproben zu.Dafür werden zunächst einmal die herangezogenen BIBELübersetzungen vorgestellt unddie Intentionen ihrer Autoren erläutert. Der Vergleich der Stichproben erfolgt tabellarischund wird nach einer Auswertung in einen sprachhistorischen Kontext gestellt. Um ein Fazitziehen zu können, wird zudem kurz diskutiert, wie sich sprachliche Verständlichkeit auswirkt und ob diese im Widerspruch zu sprachlicher Komplexität steht. Zum Schlusswird die eingangs gestellte Hypothese auf Grundlage der Untersuchung und dersprachhistorischen Erkenntnisse überprüft und ein Ergebnis gestellt.