Ein Anfang an der Supermarktkasse, ein Gedrangel um Platze, das sich wie anderes nach seriellem Prinzip wiederholen wird. Tage laufen ab zwischen Besorgungen und Beobachtungen, nebenbei findet ein Krieg statt, der Preise und Verhalten verandert. Medial Vermitteltes fließt durch manche intime Vergegenwartigung des Erzahlers, zu dessen lebenserhaltenden Routinen neben Lesen und Schreiben das Zwiegesprach mit einer oder mehreren anderen gehort: gewesenen und gegenwartigen Geliebten oder Konkurrent:innen im Feld der Sprachkunst vielleicht. Konkretes Handeln verschwindet nahezu hinter dem Vorhang aus zitierten Fakten und sich bisweilen mit der Außenwahrnehmung verschmelzenden Jugend- und Familienerinnerungen. Dazwischen geschliffene Notate zum dis- paraten Sein eines sonstwo Ubriggebliebenen, wo Anschluss an eine zunehmend retrograde Betriebsumgebung als Option wenig erstrebenswert erscheint. Der in der Partystadt Lebende zeigt sich als feinnerviger Analyst sozialer Distinktion in einer Zeit rasant wechselnder pseudo-egalitarer Marktdiktate. Dem Aktualitatsgetue zeitnaher Literaturprodukte setzt ralf b. korte die Schlüssigkeit einer an den Avantgarden gescharften Redeweise entgegen.