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Tenpa ist Mönch eines buddhistischen Klosters. Ein Brief aus der Heimat und er bricht auf in sein früheres Leben. Es passiert, was nicht passieren darf. Er verliebt sich. Und wird mit einer verdrängten Schuld konfrontiert. War er damals zum Mörder geworden?

Produktbeschreibung
Tenpa ist Mönch eines buddhistischen Klosters. Ein Brief aus der Heimat und er bricht auf in sein früheres Leben. Es passiert, was nicht passieren darf. Er verliebt sich. Und wird mit einer verdrängten Schuld konfrontiert. War er damals zum Mörder geworden?
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Rezensionen
Peter Lichtefelds erster Roman ist der Reisebericht und das Dharma-Tagebuch eines westlichen Praktizierenden, der als Mönch sieben Jahre in einem Kloster in Indien verbracht hat. Verlassen hatte er seine Heimat im Norden, um dem Pfad der Entsagung und Befreiung zu folgen. Martina, seine große, aber damals nicht erwiderte Liebe, ist unheilbar krank und hat nicht mehr lange zu leben. Sie möchte Bernhard noch einmal wiedersehen und so macht sich der Mönch Tenpa auf den Weg in die alte Heimat, zu alten Geschichten und damit auch zu einer lange verdrängten Schuld. Viele der Figuren in der Geschichte wirken etwas verloren, wie von der Ostsee angespülte Kieselsteine. Samsara eben, ein Ozean des Leidens, den wir nicht überwinden werden, solange wir im Aussen nach Glück und Befreiung suchen. Das ist auch das, was Tenpa zu vermitteln versucht, wenn er vom Dharma und Buddhas Weisheit spricht. Gleichzeitig ist er selbst gefangen in altem Schmerz und die Reise ist vor allem eine innere. Lichtefeld gelingt es, diese inneren Dimensionen auch in epischen Landschaftsbeschreibungen zu spiegeln: Oft eher düster und trostlos, aber es sind auch Liebeserklärungen an die Menschen, die dort gestrandet oder geblieben sind und ihr bestes geben, um glücklich zu sein. "Tenpa kehrt zurück" ist eindeutig kein veganes Buch und ein Mönch, der Fleisch isst provoziert und irritiert nicht nur einige Figuren in dieser Geschichte, sondern vielleicht auch manche*n Leser*in. Ähnlich den Landschaftsbildern dienen Salzkrustenbraten und Seezunge aber eher der Beschreibung von Zeitgeist und der damit verbundenen Atmosphäre. Ein Ende der Geschichte gibt es eigentlich nicht und wäre es ein Ende, würde ich es als überraschend und gleichzeitig folgerichtig bezeichnen. Mir hat diese Reise Spaß gemacht und mich an eigene alte Geschichten und Baustellen erinnert. Nicht alle Bauarbeiten werden abgeschlossen, manche werden irgendwann eingestellt und ... das ist auch gut so.…mehr