Die Verwendung von Salzen des einwertigen Kupfers zum Färben von Polyacrylnitrilfasern (PAN) mit anionischen Farbstoffen ist seit langem bekannt. So entdeckten Feld und Fremont [1] als erste, dass einige saure und direkte Farbstoffe unter bestimmten Bedingungen an PAN-Fasern binden können. Sie vertraten die Ansicht, dass der Färbeprozess dieser Fasern in Anwesenheit von Kupfer dem Färbeprozess von Wolle mit säureätzenden Farbstoffen ähnelt, d.h. als Ergebnis der Färbung bilden Kupferionen komplexe Verbindungen mit Farbstoffmolekülen und Aminogruppen von Polyacrylnitril-Makromolekülen. Die Aminogruppen können wie die Carboxylgruppen durch Hydrolyse von Nitrilgruppen gebildet werden. Wie unsere Untersuchungen gezeigt haben, erhöht die Oxidation von in wässriger Schwefelsäurelösung teilweise hydrolysierten PAN-Fasern mit Natriumhypochlorit den Gehalt an Aminogruppen in den Fasern.
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