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Gerade in Krisenzeiten, in denen viele Weichen neu gestellt werden müssen, ist visionäres Denken gefragt. Sich alternative Welten und Zukünfte vorstellen und bestehende Visionen auf ihre Plausibilität hin überprüfen zu können, ist für eine nachhaltige Gestaltung unserer Gegenwart unerlässlich. Teil einer solchen "futures literacy" muss auch eine individuelle Utopiefähigkeit sein, die es jungen Menschen ermöglicht, dem gesellschaftlichen Utopieverlust entgegenzuwirken. Der Aufbau dieser Fähigkeiten bei den Lernenden kann jedoch nicht Aufgabe eines einzelnen Schulfaches sein, sondern muss als…mehr

Produktbeschreibung
Gerade in Krisenzeiten, in denen viele Weichen neu gestellt werden müssen, ist visionäres Denken gefragt. Sich alternative Welten und Zukünfte vorstellen und bestehende Visionen auf ihre Plausibilität hin überprüfen zu können, ist für eine nachhaltige Gestaltung unserer Gegenwart unerlässlich. Teil einer solchen "futures literacy" muss auch eine individuelle Utopiefähigkeit sein, die es jungen Menschen ermöglicht, dem gesellschaftlichen Utopieverlust entgegenzuwirken. Der Aufbau dieser Fähigkeiten bei den Lernenden kann jedoch nicht Aufgabe eines einzelnen Schulfaches sein, sondern muss als übergreifendes Prinzip verstanden werden.Der interdisziplinär angelegte Sammelband verfolgt das Ziel, das Potenzial von Utopien in verschiedenen Unterrichtsfächern für die Ausbildung von Zukunftskompetenz auszuloten und eine Bestandsaufnahme relevanter Unterrichtsansätze zu versuchen. Im ersten Teil des Bandes führen fachübergreifende Grundlagenbeiträge aus verschiedenen Disziplinen in den Themenkomplex ein und bieten sowohl Schlaglichter auf Erscheinungsformen des Utopischen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten als auch grundlegende Definitionen zentraler Begriffe. Die anschließenden fachdidaktischen Beiträge loten den Beitrag der jeweiligen Disziplin zur Entwicklung eines reflektierten Umgangs mit Utopien aus und stellen methodische Zugänge für den Unterricht (inklusive eines Praxisbeispiels) vor.
Autorenporträt
Ulf Abraham ist Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Studium der Germanistik und Anglistik für das Lehramt an Gymnasien an den Universitäten Erlangen und Freiburg i. Br., Referendariat und vier Jahre Schuldienst; Dissertation (1985) über Recht und Schuld im Werk Kafkas; Habil. (1994) über Geschichte und Systematik der Rede vom Stil in der Deutschdidaktik; Publikationen u. a. zu Literaturdidaktik und literarischem Lernen, zu Filmen im Deutschunterricht und zur Schreibdidaktik, Schwerpunkt literarisches Schreiben. Gastprofessuren an der Emory University Atlanta, GA (2004) und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (2009). Mitherausgeber der Zeitschrift "Praxis Deutsch" (seit 2002). Erster Vorsitzender des Fachverbandes "Symposion Deutschdidaktik" 2008-2012.

Heinrich Ammerer, MMag. Dr., ist seit 2016 Geschichts- und Politikdidaktiker an der Universität Salzburg. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Sinn im Geschichtsunterricht, Pragmatik der Kompetenzorientierung, Konzeptuelles Lernen.