Superman? Miss Marple? Pipi Langstrumpf? Viele Erwachsene aus Suchtfamilien übernehmen unfreiwillig Rollen auf der Bühne des Lebens, aus denen sie schwer aussteigen können. Sie gelten im Leben durchaus als erfolgreich, im Inneren fühlen sie sich dennoch nicht glücklich. Sie hatten von Kindesbeinen an einen Rivalen, der ihnen das Leben schwer macht: dieser Rivale heißt Sucht. Von Anfang an haben sie einen anderen Platz in ihrer Familie als andere Kinder. Bei erkrankten Eltern steht ihre Sucht zumeist an erster Stelle, die Kinder müssen sich daneben ihren Platz erkämpfen. Die Folgen dieser Kindheit spüren sie oft täglich als Erwachsene, ohne jedoch um die Zusammenhänge zu wissen. Ob der Konkurrent Alkohol, Arbeit, Drogen oder Magersucht heißt: die Kinder tragen Wunden davon und ihre Wunden tragen Masken. Die erfahrene Therapeutin Dr. Waltraut Barnowski-Geiser arbeitet seit vielen Jahren mit Kindern und Erwachsenen aus Suchtfamilien. Sie lässt Betroffene selbst zu Wort kommen, zeigt
Spuren und Wunden der Suchtkindheit, aber auch Wege zu einem glücklicheren Leben auf. Das Buch richtet sich an Betroffene selbst, an ihre Partner und Kinder, aber auch an Ärzte und Therapeuten, die erwachsene Kinder suchterkrankter Eltern besser verstehen wollen.
Spuren und Wunden der Suchtkindheit, aber auch Wege zu einem glücklicheren Leben auf. Das Buch richtet sich an Betroffene selbst, an ihre Partner und Kinder, aber auch an Ärzte und Therapeuten, die erwachsene Kinder suchterkrankter Eltern besser verstehen wollen.
»Dieses Buch versteht sich als Ratgeber für erwachsene Menschen, die mit eienme oder zwei suchtkranken Elternteil(en) aufgewachsen sind. Die Autorin geht dabei davon aus, dass Betroffene lebenslang unter den Folgen der elterlichen Sucht leiden und darin unterstützt werden sollten, diese Erfahrungen zu verarbeiten. Sie möchte Betroffene für das Thema sensibilisieren und diese dabei unterstützen, sich "der eigenen Kindheit und deren Belastung" zu stellen. ... Der Autorin ist es ein Anliegen, eine Lanze für Betroffene aus suchtbelasteten Familien zu brechen und Hilfeleistende in sozialen Berufen für das Thema zu sensibilisieren.« Martin Zobel, Socialnet.de, Februar 2016 Martin Zobel socialnet.de 20160201