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Unserer Gesellschaft werden kollektive Risiken zunehmend auch alsFriedensgefährdungen bewusst. Nach der Mehrfach-Katastrophe von Fukushima hat eine breite parlamentarische Mehrheit in Deutschland beschlossen, bis zum Jahr 2022 den Betrieb von Kernkraftwerken einzustellen und auf alternative, erneuerbare Energieträger umzusteigen. Das Unglück in Japan hat für eine Umkehr der Beweislast gesorgt: Die Kategorie 'Restrisiko', die früher das Unwahrscheinliche eines GAUs benannte, weckt nun allenthalben Misstrauen, statt wie zuvor eine Bezeichnung für das zu Vernachlässigende zu sein.Die vorliegende…mehr

Produktbeschreibung
Unserer Gesellschaft werden kollektive Risiken zunehmend auch alsFriedensgefährdungen bewusst. Nach der Mehrfach-Katastrophe von Fukushima hat eine breite parlamentarische Mehrheit in Deutschland beschlossen, bis zum Jahr 2022 den Betrieb von Kernkraftwerken einzustellen und auf alternative, erneuerbare Energieträger umzusteigen. Das Unglück in Japan hat für eine Umkehr der Beweislast gesorgt: Die Kategorie 'Restrisiko', die früher das Unwahrscheinliche eines GAUs benannte, weckt nun allenthalben Misstrauen, statt wie zuvor eine Bezeichnung für das zu Vernachlässigende zu sein.Die vorliegende Ausgabe des Jahrbuchs der Osnabrücker Friedensgespräche richtet den Blick auf Aspekte eines neuen Umgangs mit gesellschaftlichen Gefahren. Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen die Themen der Podiums- und Vortragsveranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal in neuem Licht. Weitere Beiträge vertiefen und ergänzen diese Überlegungen.