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Der Elefant galt im Altertum in mehrerlei Hinsicht als bedeutender Gefährte des Menschen. Seine Rolle als Kriegstier bekam der europäische Kulturkreis erstmals im Rahmen der Expansionsbestrebungen Alexanders des Großen zu spüren. Von da an brachte jede Großarmee, die etwas auf sich hielt, Kriegselefanten zum Einsatz, wobei deren strategischer Wert zumeist bei Weitem überschätzt wurde. In römischer Zeit erfuhr die Verwendung des Dickhäuters eine zunehmende Vielfalt. Neben dem Einsatz auf dem Schlachtfeld lässt sich für diese Zeit auch ein vermehrter Gebrauch des Tieres in der Arena und als…mehr

Produktbeschreibung
Der Elefant galt im Altertum in mehrerlei Hinsicht als bedeutender Gefährte des Menschen. Seine Rolle als Kriegstier bekam der europäische Kulturkreis erstmals im Rahmen der Expansionsbestrebungen Alexanders des Großen zu spüren. Von da an brachte jede Großarmee, die etwas auf sich hielt, Kriegselefanten zum Einsatz, wobei deren strategischer Wert zumeist bei Weitem überschätzt wurde. In römischer Zeit erfuhr die Verwendung des Dickhäuters eine zunehmende Vielfalt. Neben dem Einsatz auf dem Schlachtfeld lässt sich für diese Zeit auch ein vermehrter Gebrauch des Tieres in der Arena und als Schauattraktion von Wanderzirkussen nachweisen. Der oft brutale Umgang des antiken Menschen mit dem Elefanten stieß bereits bei etlichen zeitgenössischen Autoren wie Plutarch oder Cicero auf vermehrte Kritik und fand mit der Etablierung des Christentums seine gänzliche Ablehnung. Unsere heutige Sicht auf die antike Beziehung zwischen Mensch und Elefant darf keineswegs als ungetrübt gelten, wird doch der Dickhäuter nach wie vor aufgrund des begehrten Elfenbeins gejagt und sind überdies zahlreiche lokale Populationen vom Aussterben bedroht.
Autorenporträt
Robert Sturm, geboren 1971 in Salzburg, studierte Geologie, Biologie, Biophysik, Geschichte und Altertumswissenschaften an der Universität Salzburg. Nach dem Doktoratsstudium arbeitete er als Forschungsassistent an internationalen Projekten, ehe er im Jahre 2005 seine Tätigkeit als freier Forscher und Autor wissenschaftlicher Arbeiten aufnahm.