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Endlich im Taschenbuch!
Flirrend zwischen Hoffnung und Liebe, Zorn und Versöhnung suchen die Schwestern, Mütter, Töchter, Tanten, Großmütter und Freundinnen in diesen berührenden Geschichten von Alice Munro immer neue Wege, ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und das, was sie für ihre Zukunft halten, zu einem glücklichen Ganzen zusammenzufügen.

Produktbeschreibung
Endlich im Taschenbuch!

Flirrend zwischen Hoffnung und Liebe, Zorn und Versöhnung suchen die Schwestern, Mütter, Töchter, Tanten, Großmütter und Freundinnen in diesen berührenden Geschichten von Alice Munro immer neue Wege, ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und das, was sie für ihre Zukunft halten, zu einem glücklichen Ganzen zusammenzufügen.
Autorenporträt
Munro, AliceAlice Munro, geboren am 10. Juli 1931 in Wingham, Ontario, ist eine der bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart. Sie erhielt 2013 die höchste Auszeichnung für Literatur, den Nobelpreis. Ihr umfangreiches erzählerisches Werk wurde bereits zuvor mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Giller Prize, dem Book Critics Circle Award und dem Man Booker International Prize. Alice Munro lebt in Ontario, Kanada. Im S. FISCHER Verlag bzw. FISCHER Taschenbuch Verlag liegen vor: 'Himmel und Hölle', 'Die Liebe einer Frau', 'Der Traum meiner Mutter', 'Tricks', 'Wozu wollen Sie das wissen?', 'Zu viel Glück', 'Tanz der seligen Geister', 'Offene Geheimnisse', 'Glaubst du, es war Liebe?', 'Das Bettlermädchen', 'Der Mond über der Eisbahn', 'Liebes Leben', 'Was ich dir schon immer sagen wollte', 'Die Jupitermonde', 'Ferne Verabredungen. Die schönsten Erzählungen' und Munros einziger Roman 'Kleine Aussichten'. Literaturpreise (Auswahl): Canada-Australia Literary Prize (1977) Commonwealth Writers' Prize (1991) Giller Prize for Fiction (1998 und 2004) Man Booker International (2009) Trillium Award (2013) Nobelpreis für Literatur (2013)

Zerning, HeidiHeidi Zerning, geboren 1940 in Berlin, studierte Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Philosophie und ist seit 1990 hauptberuflich als Übersetzerin tätig. Neben Alice Munros Erzählungen hat sie Werke von Virginia Woolf, Truman Capote und Steve Tesich übersetzt.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensentin Angela Schader schätzt die Erzählungen der kanadischen Autorin Alice Munroe schon lange für ihre subtile Beobachtungskraft des Alltäglichen, ihren weiblichen Blick und nicht zuletzt für ihre toxische "Spreng- und Zerstörungskraft". Alle diese Qualitäten findet sie nun auch in diesem Band mit im Original 1974 erschienenen Erzählungen, wie sie erfreut feststellt. Dabei sind es offensichtlich weniger die eher seltenen drastischen Wendungen in den Geschichten tief aus dem Alltag und dem Herzen der gekränkten Protagonistinnen, die die Rezensentin so fesseln. Es sind vielmehr die leisen, aber umso zerstörerischen Gifte, die sich nach persönlichen Verletzungen bilden, die bei Munroes Figuren ihre Wirkung entfalten und die Schader einmal mehr von der Autorin als meisterhafte Erzählerin überzeugen.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Wer Alice Munro noch nicht kennt, sollte unbedingt mit diesem Band beginnen ... Kraftvoller und disziplinierter ist ihre Erzählkunst selten gewesen.«Meike Feßmann, Süddeutsche Zeitung »Die 13 Texte in Was ich dir schon immer sagen wollte zeigen Munros Meisterschaft: Das Geheimnis ihrer Stories besteht darin, dass es in ihnen nichts Heimliches gibt, aber doch Dinge, die nicht erzählt werden dürfen - und gleichwohl verborgen im Text stehen und sich im Kopf des Lesers entfalten. Munro wurde des Öfteren mit Tschechow verglichen - ganz vermessen ist der Vergleich nicht.«Ulrich Rüdenauer, Börsenblatt »Alice Munros Kunst konzentriert sich auf die kleinen Gesten, die scheinbaren Nebensächlichkeiten, die unterdrückten Gefühle, die beiläufigen Explosionen. Sie entdeckt die Herrschsucht hinter dem Ordnungsfimmel, erkennt die Ratlosigkeit hinter dem Ehebruch. In Nebensätzen erblühen ganze Lebenswelten und füllen unsere Köpfe aus ... Und es ist fantastisch zu sehen, wie in diesen Geschichten schon die ganze Könnerschaft der Munro aufscheint. ... Wie hinter wüster Grobheit zärtliche Träume hocken und wie die Sehnsucht nicht aufhört, sich Wege zu bahnen durch Armut, Alkohol und das alltägliche Einerlei von entkräfteten Ehen.«Gabriele von Arnim, Die Welt»Fatalphänomenal. Einen Abgrund an Missgunst in einem Nebensatz, ein Universum an Verachtung in einer hingeworfenen Bemerkung - Alice Munro aus Kanada ist die Königin des fatalen Details ... Pointiert, klug, schlicht brillant.«Stern »Alice Munro gilt als Meisterin der literarischen Kurzform, als Sängerin des oft in einen kleinstädtischen Rahmen gesperrten Alltagslebens, als vorab auf 'weibliche' Themen fokussierte Schriftstellerin;da erstaunt es immer wieder, wie viel Spreng- und Zerstörungskraft sie in ihre vermeintlich so harmlosen Settings zu schmuggeln weiß. In der Regel geschieht das unter der Hand, wobei das Böse sich so lautlos sanft und gleichzeitig grell entfaltet wie eine einzelne Mohnblüte auf dunklem Humus.«Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung…mehr