Der erste Roman des türkischen Autors widmet sich jenem Landstrich unterhalb des Berges Ararat, in dem die Menschen besonders arm sind. Von den Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Militärs oder Kontrarebellen sind sie unmittelbar betroffen. Die Rahmenhandlung des Romans greift ein Ereignis heraus, in dem ein Major die Dörfler besonders hart schikaniert. In "Yesilyurt" erwartet die Leser aber auch etwas, was Literatur immer tun sollte: die Darstellung eines komplexen Lebenszusammenhanges nebst einer Fülle plastischer Charaktere, die uns Seite für Seite über unserer Vorurteile hinweghelfen. Dies ist der längst fällige Roman über die ethnischen Probleme in der Türkei, der nicht vordergründig Partei ergreift und doch deutlich macht, welche Folgen Rassismus und Intoleranz zeitigen.
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