Unsicherheit, Missstände, düstere Prognosen - Dystopien prägen unsere Zeit und liegen in Literatur und Popkultur im Trend.Doch viele dieser Geschichten beleuchten auch, wie Menschen inmitten von Katastrophen den Mut finden, sich für Gerechtigkeit einzusetzen und Veränderung aktiv zu gestalten. Solche Erzählungen gehen über klassische Dystopien hinaus und entwickeln sich zu Anti-Dystopien.Anhand ausgewählter Werke definiert Isabella Hermann in diesem Buch die Anti-Dystopie als eigenes Genre, das sich gegen die Diagnose gesellschaftlicher Hoffnungslosigkeit stellt. Anders als Utopien eröffnen Anti-Dystopien dabei keine perfekten und unerreichbaren Zukünfte, sondern geben aus der Krise heraus Impulse für reale gesellschaftliche Veränderungen.
»Isabella Hermann durchmustert die Archive des dystopischen und utopischen Denkens und liefert an- und aufregende Perspektiven.« Denis Scheck, Literaturkritiker und Übersetzer »Utopie gilt heute als naiv, aber Isabella Hermanns Ideen zur 'Anti-Dystopie' sind das Gegenteil - und vielleicht realistischer als Dystopien.« Dietmar Dath, Schriftsteller und Journalist »Von Ausweglosigkeit zu Mut. Dieses Buch eröffnet uns neue Blickwinkel jenseits von 'Disaster Porn'. Inspirierend für alle, die sich nach einem frischen Blick auf Krisen und transformierenden Ideen für eine bessere Zukunft sehnen.« Laura Bechthold, Professorin für Technology Assessment and Cultural Management, Technische Hochschule Ingolstadt