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Drei Urkunden aus spätmittelalterlicher Zeit zu einem Zinsstreit bilden den Ausgangspunkt für die vorliegende Forschungsarbeit zur Geschichte des Dörfls, das früher den rätoromanischen Namen Muntaplayr trug. Laut diesen drei Quellen weigerte sich die Dorfgemeinschaft von Muntaplayr, den Pfarrkirchen von Mals und Burgeis einen bestimmten Zins zu zahlen. Die Kirchen behaupteten aber, diese Abgabe sei seit uralter Zeit üblich. Der Tiroler Landesfürst ließ die Sache gerichtlich untersuchen und gab den Pfarrkirchen Recht. Alle Zinsgüter in Muntaplayr wurden samt genauen Grenzangaben, den…mehr

Produktbeschreibung
Drei Urkunden aus spätmittelalterlicher Zeit zu einem Zinsstreit bilden den Ausgangspunkt für die vorliegende Forschungsarbeit zur Geschichte des Dörfls, das früher den rätoromanischen Namen Muntaplayr trug. Laut diesen drei Quellen weigerte sich die Dorfgemeinschaft von Muntaplayr, den Pfarrkirchen von Mals und Burgeis einen bestimmten Zins zu zahlen. Die Kirchen behaupteten aber, diese Abgabe sei seit uralter Zeit üblich. Der Tiroler Landesfürst ließ die Sache gerichtlich untersuchen und gab den Pfarrkirchen Recht. Alle Zinsgüter in Muntaplayr wurden samt genauen Grenzangaben, den Bewirtschaftern und der Abgabenhöhe verzeichnet. Auf diesen Dokumenten aufbauend, zeichnet Salvini-Plawen die Geschichte des Dörfls. Besonders ausführlich widmet er sich der Entwicklung der bewirtschafteten Güter und der Flurnamengebung sowie der Bevölkerung (sozialer Stand, Sprache, Entwicklung, Mobilität, wirtschaftliche Lage). Die Forschungsergebnisse werden durch drei Kartenbeilagen, die die Entwicklung von 1438 bis in die Gegenwart dokumentieren, erläutert.