Alexander Schwarz
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Bertha Benz und die Straße der Träume (eBook, ePUB)
Roman Der erste Autofahrer war eine Frau
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Eine große Liebe, eine bahnbrechende Erfindung und eine Frau, die die Welt verändert Alexander Schwarz' historischer Roman »Bertha Benz und die Straße der Träume« ist die erste Roman-Biografie über die Frau, die dem Automobil zum Durchbruch verholfen hat. Mannheim, 1888: Bertha Benz hat genug! Sie liebt ihren Mann Carl, bewundert den brillanten Ingenieur und glaubt fest an seine Vision einer pferdelosen Kutsche. Schließlich verbringt sie selbst genug Zeit in der Werkstatt und lässt sich alle Motoren und Maschinen erklären, die Carl sich ausdenkt. Und sie hat sich ihre Mitgift und ein...
Eine große Liebe, eine bahnbrechende Erfindung und eine Frau, die die Welt verändert Alexander Schwarz' historischer Roman »Bertha Benz und die Straße der Träume« ist die erste Roman-Biografie über die Frau, die dem Automobil zum Durchbruch verholfen hat. Mannheim, 1888: Bertha Benz hat genug! Sie liebt ihren Mann Carl, bewundert den brillanten Ingenieur und glaubt fest an seine Vision einer pferdelosen Kutsche. Schließlich verbringt sie selbst genug Zeit in der Werkstatt und lässt sich alle Motoren und Maschinen erklären, die Carl sich ausdenkt. Und sie hat sich ihre Mitgift und einen Teil ihres Erbes noch vor der Ehe auszahlen lassen, um die Werkstatt zu finanzieren - gegen den entschiedenen Willen ihrer Eltern. Doch nach einem Konkurs hatten Bertha und Carl lange Zeit ständig die Schuldner im Nacken und mussten mit ihren Kindern in bitterer Armut leben. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich endlich etwas ändert! Aber Carl mit seinem Perfektionismus zögert und zögert. Also beschließt Bertha, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen - im wahrsten Sinne des Wortes ... Atmosphärisch, gefühlvoll und hochspannend erzählt Alexander Schwarz in seinem biografischen Roman von einer starken Frau, die Geschichte geschrieben hat: mit einer Liebe, die sich gegen alle Widerstände behauptet, und dem Mut, zur richtigen Zeit etwas Großes zu wagen.
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Alexander Schwarz, geboren 1964 in Stuttgart, arbeitete lange als Verleger und Programmleiter, bevor er eine Literaturagentur gründete. Nach vielen Reiseführern und Sachbüchern schreibt er nun mit immer größerer Begeisterung vor allem biografische Romane. Unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in Island, wohnt er seit geraumer Zeit in den Niederlanden.
Produktdetails
- Verlag: Knaur eBook
- Seitenzahl: 400
- Erscheinungstermin: 2. Mai 2024
- Deutsch
- ISBN-13: 9783426447383
- Artikelnr.: 69246431
"Die Roman-Biografie erzählt lebendig und spannend von einer Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und ihren Weg erfolgreich geht." Stuttgarter Zeitung 20240814
Beharrliche Bertha
Auf den ersten Blick verliebt sich Bertha Ringer in Carl Benz. Trotz anfänglicher Bedenken ihres Vaters wird einige Jahre später geheiratet. Als Erfinder und Idealist ist der Ingenieur brillant, an Geschäftssinn mangelt es allerdings gewaltig, wodurch die Familie …
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Beharrliche Bertha
Auf den ersten Blick verliebt sich Bertha Ringer in Carl Benz. Trotz anfänglicher Bedenken ihres Vaters wird einige Jahre später geheiratet. Als Erfinder und Idealist ist der Ingenieur brillant, an Geschäftssinn mangelt es allerdings gewaltig, wodurch die Familie immer wieder in große Geldnot gerät. Aber Bertha hält zu Carl und beweist, dass Perfektionismus nicht alles ist. Sein Zögern könnte Konkurrenten zugutekommen, also schreitet Bertha entschieden zur Tat.
In leichtem romanhaften Stil präsentiert Alexander Schwarz diese interessante Romanbiografie über eine entschlossene junge Frau, die sich nicht in die Rolle als Köchin und Wäscherin für die Familie pressen lassen will. Schon ihrem Vater, einem Zimmermann, ist sie als Kind gerne zur Hand gegangen und hat sich erfreut an den entstandenen Bauten. Ihr beschwingtes Gemüt lässt es zu, dass Bertha die Schwächen ihres geliebten Ehemanns insofern kompensiert, als sie seinem unerschütterlichen Forscherdrang Planung und Organisation entgegensetzt. Beide Charaktere sind wunderbar getroffen und sehr lebensnah dargestellt. Auch die politische und wirtschaftliche Lage im ausklingenden 19. Jahrhundert ist gut dargestellt, knapp, ohne den Roman zu stören, werden beispielsweise die Einflüsse des deutsch-französischen Kriegs und der Börsenkrach in Wien in die Handlung eingeflochten. „Beharrlichkeit führt zum Ziel“ (kindle, Pos. 2836), das ist Berthas Lebensmotto, welches sie auch an ihre Kinder weitergibt, das gerade zur damaligen Zeit gewiss nicht einfach war.
Ein schönes Zeitzeugnis, ein interessantes Portrait von Bertha Benz, das durch detaillierte Recherche in diesem Buch lebendig werden darf.
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Jeder kennt wohl den Namen Benz und auch Bertha Benz ist vielen, vor allem Autofans,ein Begriff. Doch wer war diese Frau?
Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich Alexander Schwarz in seinem Roman. Er beginnt mit dem Kennenlernen von Bertha und Carl Benz und erzâhlt dann aus ihrem Leben und …
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Jeder kennt wohl den Namen Benz und auch Bertha Benz ist vielen, vor allem Autofans,ein Begriff. Doch wer war diese Frau?
Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich Alexander Schwarz in seinem Roman. Er beginnt mit dem Kennenlernen von Bertha und Carl Benz und erzâhlt dann aus ihrem Leben und wie sie zu dem wurden, was man heute noch kennt.
Im Vordergrund steht ganz klar Bertha, die als moderne Frau beschrieben wird. zwar Ehefrau und Mutter aber nicht nur das. Sie geht ihren Weg und unterstützt dabei ihren Mann mit allem was sie hat.
Mit hat es gut gefallen das der Roman erst mit dem Kennenlernen der Beiden beginnt und sich nicht in Seitenlangen Kindheitserinnerungen verliert. So war ich gleich mitten im Geschehen. Zwar steht Bertha ganz klar im Fokus aber auch Carl hat deine Rolle und wird nicht zur Nebenfigur herunter reduziert.
Für mich ist es immer wichtig das ich mich auch dann in die Charaktere hineinversetzen kann, wenn sie ein ganz anderes Leben führen als ich es tue. Das ist dem Autor auf jeden Fall gelungen. Sowohl das Leben im neunzehnten Jahrhundert, als auch die technischen Entwicklungen werden realistisch beschrieben. Gut fand ich die Erklärung des Mannheimer Straßennetzes, so das es auch nicht Mannheimer verstehen.
Ein sehr gut geschrieben Roman über Bertha Benz den ich sehr gerne gelesen habe.
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Broschiertes Buch
Bertha Benz - Die erste Autofahrerin
Alexander Schwarz´ historischer Romans "Bertha Benz und die Straße der Träume" erscheint im Knaur Verlag.
Als Bertha Ringer den Ingenieur Carl Benz kennen lernt, weiß sie instinktiv, das ist der Mann, den sie heiraten will. …
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Bertha Benz - Die erste Autofahrerin
Alexander Schwarz´ historischer Romans "Bertha Benz und die Straße der Träume" erscheint im Knaur Verlag.
Als Bertha Ringer den Ingenieur Carl Benz kennen lernt, weiß sie instinktiv, das ist der Mann, den sie heiraten will. Auch Carl verliebt sich in Bertha und hält um ihre Hand an, doch es gibt noch einige Hürden, die beide überwinden müssen, ehe sie heiraten können. Carl ist ein Erfinder, er träumt von einem selbstfahrenden Auto und brennt für diese Vision. Damit steckt er auch Bertha an, die viel Zeit in der Werkstatt verbringt, um mehr über Motoren zu wissen. Als Carl endlich einen Prototyp gebaut hat, möchte er den Wagen noch weiter perfektionieren. Doch die tatkräftige Bertha hat genug von Schulden und aufgeschobenen Chancen und startet 1888 gemeinsam mit ihren beiden Söhnen im Prototypen die Jungfernfahrt von Mannheim nach Pforzheim und stellt damit die Weichen für ihre eigene und die Zukunft des Automobils.
"Wir Frauen haben durchaus Mittel, uns zu wehren, auch als Ehefrauen, jedenfalls hoffe ich das." Zitat S. 56
Die Protagonistin in diesem fiktiven Roman von Alexander Schwarz ist Bertha Benz (1849-1944), die als starke Frau hinter ihrem Mann Carl Benz, dem Erfinder und Konstrukteur des ersten selbstfahrenden Wagens, die Geschicke der Familie lenkte.
Bertha wächst als Tochter eines Schreiners auf, der sich für seinen Betrieb männliche Nachkommen wünscht, dabei muss er feststellen, dass sich Bertha für die Arbeit in der Werkstatt interessiert.
Die Ehe mit Carl kann Bertha nach langem Ringen durchsetzen und bringt neben ihrer Mitgift auch ihr vorgezogenes Erbe in die Entwicklung von Carls Visionen ein. Die Familie wächst, aber auch die Schulden werden mehr, denn Carl ist einfach kein Unternehmer. Bertha übernimmt die Buchhaltung und dank ihrer energischen und anpackenden Art kommt es dann endlich zu der Jungfernfahrt mit dem Prototypen.
Frauen sind in dieser Zeit nicht selbstbestimmt und haben auch in der Ehe ihren vorbestimmten Platz einzunehmen. Doch Bertha sieht das anders und wächst im Laufe ihrer Ehe über die angestammten Rechte hinaus. Sie erweist sich als starke Persönlichkeit, die mehr von Unternehmertum und Finanzen versteht als ihr Mann, der als Visionist eher im technischen Bereich unterwegs ist.
Es war mir eine Freude, mehr über Bertha Benz Leben zu erfahren, ihre starke Persönlichkeit zu spüren und ihren Werdegang und die Erfindung der ersten selbstfahrenden Kutsche mitzuerleben. Interessanterweise lässt Alexander Schwarz in seinen Roman einige technische Fakten einfließen und macht auch den Zeitgeist sichtbar, indem er die Skepsis der Menschen vor dieser technischen Entwicklung aufzeigt.
Alexander Schwarz hat eine flüssige Erzählweise, der man gut folgen kann und bringt uns mit bildhaften Beschreibungen diese Zeit näher. Seine Figuren haben eigene Ecken und Kanten und so wird man unterhaltsam auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen, die mit der Entwicklung des ersten Automobils vor allen den Blick auf die Frau hinter den Erfinder Carl Benz lenkt.
Im dritten Kapitel widmet sich der Autor intensiv den Abenteuern der ersten Autofahrt, die Bertha vor ihrem Mann verheimlicht und die ihr einiges abverlangt. Mutig und entschlossen stellt sie sich den Problemen und überzeugt die Kritiker, indem sie ihnen zeigt, dass man 120 Kilometer mit diesem Fahrzeug fahren kann.
Für meinen Geschmack ist diese Fahrt zu ausführlich beschrieben und auch die Widrigkeiten sind für mich nicht so interessant wie die beiden Kapitel vorher.
Die Story um Bertha Benz, ihre Familie und den Einblick in die damalige Zeit finde ich gelungen und recht spannend. Es wird deutlich gemacht, dass sich auch Mädchen für Technik interessieren und als Unternehmerin Erfolg haben können.
Ein zeitbeschreibender und interessanter Roman, der die technische Entwicklung des ersten Automobils begleitet und die treibende Kraft Bertha Benz hinter dem Erfinder Carl in den Vordergrund stellt.
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Broschiertes Buch
Auf diese historische Roman-Biografie aus der Feder von Alexander Schwarz habe ich mich besonders gefreut. War schon neugierig, wie Bertha Benz ist geschafft hat, mit einer bahnbrechenden Erfindung, die zu verändern. Eine Frau hat dem Automobil zum Durchbruch verholfen.
Der Inhalt: Mannheim, …
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Auf diese historische Roman-Biografie aus der Feder von Alexander Schwarz habe ich mich besonders gefreut. War schon neugierig, wie Bertha Benz ist geschafft hat, mit einer bahnbrechenden Erfindung, die zu verändern. Eine Frau hat dem Automobil zum Durchbruch verholfen.
Der Inhalt: Mannheim, 1888: Bertha Benz hat genug! Sie liebt ihren Mann Carl, bewundert den brillanten Ingenieur und glaubt fest an seine Vision einer pferdelosen Kutsche. Schließlich verbringt sie selbst genug Zeit in der Werkstatt und lässt sich alle Motoren und Maschinen erklären, die Carl sich ausdenkt. Und sie hat sich ihre Mitgift und einen Teil ihres Erbes noch vor der Ehe auszahlen lassen, um die Werkstatt zu finanzieren – gegen den entschiedenen Willen ihrer Eltern.
Doch nach einem Konkurs hatten Bertha und Carl lange Zeit ständig die Schuldner im Nacken und mussten mit ihren Kindern in bitterer Armut leben. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich endlich etwas ändert! Aber Carl mit seinem Perfektionismus zögert und zögert.
Also beschließt Bertha, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Wow! Ich liebe Biografien und diese hat mich ganz besonders gefesselt. Der Schreibstil des Autors ist spitzenmäßig. Noch jetzt nach Beendigung des Buches läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich sehe Bertha im Haus ihrer Eltern mit ihren zahlreichen Geschwister. Bewundere sie für ihre Durchsetzungskraft, sie schafft es, den Mann zu heiraten, den sie liebt (für die damalige Zeit nicht selbstverständlich). Ich bewundere sie für ihren Mut, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Und bei ihrer abenteuerlichen Fahrt mit ihren zwei Söhnen – das sind ja tolle Jungs – nach Pforzheim, bin auch ich so manches Mal ins Schwitzen gekommen. Eine Roman-Biografie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangengenommen hat. Alle Charaktere sind so wunderbar beschrieben, ich habe genaue Bilder vor meinem inneren Auge. Hut ab vor Bertha, die in der damaligen Zeit für mächtigen Wirbel gesorgt hat, ihr haben wir einiges zu verdanken.
Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne. Übrigens ist das Cover ein echter Hingucker.
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Broschiertes Buch
Bertha Benz und die Straße der Träume ist eine Romanbiografie vom Autor Alexander Schwarz.
In dieser Geschichte lässt der Autor Bertha Benz und ihre Entwicklung bis zu ihrer ersten Fahrt mit dem Auto das ihr Mann Carl Benz gebaut hat lebendig werden.
Bertha ist eine …
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Bertha Benz und die Straße der Träume ist eine Romanbiografie vom Autor Alexander Schwarz.
In dieser Geschichte lässt der Autor Bertha Benz und ihre Entwicklung bis zu ihrer ersten Fahrt mit dem Auto das ihr Mann Carl Benz gebaut hat lebendig werden.
Bertha ist eine selbstbewusste und intelligente sowie willensstarke Frau die ihren Weg geht. Trotz einiger Widerstände kann sie die Heirat mit Carl Benz durchsetzen und mit ihren Geldmitteln kann Carl Benz den ersten selbstfahrenden Wagen bauen. Bertha will beweisen das man mit diesem Fahrzeug eigenständig eine größere Strecke überwinden kann und sie schafft es auch.
Ihren Weg bis zur Fahrt beschreibt der Autor auf gute und interessante Weise. Wobei die Fahrt für mich auch straffer hätte erzählt werden können. Dank des eingängigen Schreibstils ist das Buch gut lesbar und hat mir einige Stunden Lesefreude geschenkt.
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Broschiertes Buch
Ich lese sehr gern Romanbiografien und bin durch das Cover und den allseits bekannten Namen Benz auf das Buch aufmerksam geworden.
Pforzheim, 1863: Bertha ist eins von neun Kindern. Als sie sich in den jungen Ingenieur Carl Benz verliebt, sind ihre Eltern zunächst gegen eine Verbindung der …
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Ich lese sehr gern Romanbiografien und bin durch das Cover und den allseits bekannten Namen Benz auf das Buch aufmerksam geworden.
Pforzheim, 1863: Bertha ist eins von neun Kindern. Als sie sich in den jungen Ingenieur Carl Benz verliebt, sind ihre Eltern zunächst gegen eine Verbindung der beiden. Carl stammt aus einfachen Verhältnissen und ist das einzige Kind seiner Mutter, die früh verwitwet ist. Der Vater kennt ihn von Treffen bei der Eintracht, einem Verein, dem beide angehören. Er schätzt ihn durchaus, bezeichnet ihn aber als Luftikus mit verrückten Ideen, mit denen sich kein Geld verdienen lässt. „Das darf doch wohl nicht wahr sein, du kommst hier an mit einem Mann, der Einzelkind ist, fast keinen Groschen auf der Bank hat und auch noch katholisch ist!“ (S. 67). Doch immerhin hat Carl studiert und arbeitet als Ingenieur bei einer angesehenen Firma. Bertha setzt die Verlobung mit Carl durch, es dauert jedoch noch zwei Jahre, bis die beiden heiraten und sich in Mannheim niederlassen.
Carl tüftelt seit eh und je in jeder freien Minute an einem selbstfahrenden Wagen. Er gründet mehrere Firmen, in denen sich seine Geschäftspartner um den Verkauf und die Buchhaltung kümmern, er hat daran kein Interesse. Bertha unterstützt ihn, wann immer sie kann, und sie interessiert sich auch für die technischen Aspekte seiner Arbeit. Carl steckt sie mit seiner Begeisterung für einen selbstfahrenden Wagen an, der nicht nur Personen, sondern auch Waren transportieren kann. Bis dahin wurden längere Strecken ausschließlich mit der Eisenbahn oder Kutschen und Droschken zurückgelegt, die von Pferden gezogen wurden.
1888 ist es soweit, Bertha beschließt, Carls selbstfahrenden Wagen der Welt zu zeigen und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Eines Morgens weckt sie ihre Söhne Eugen (15) und Richard (13) und geht mit ihnen auf die Reise von Mannheim nach Pforzheim. Für die 100 Kilometer brauchen sie den ganzen Tag, unterwegs müssen sie mehrmals in der Apotheke Ligroin kaufen und haben einige kleinere Pannen, die Bertha beherzt mit Hilfe ihrer Hutnadel und ihres Strumpfbandes behebt. Die Ketten werden vom Schmied gestrafft, die Bremsklötze mit einem Stück Leder belegt. Berthas Reise ging in die Geschichte ein, und sie hat ihr Ziel erreicht, Carls Erfindung bekannt zu machen. Da der Wagen sehr laut war und eine Dampfwolke aus Abgasen verursachte, hatten nicht nur die Menschen, die das unbekannte Gefährt zum ersten Mal sahen, große Angst. Es waren vor allem Tiere, die vor dem Wagen Reißaus nehmen wollten, Pferde scheuten, Kutscher schimpften und schwangen voller Wut die Peitsche in Berthas Richtung.
Doch es gab auch viele, die den Fortschritt begrüßten und großes Interesse für den Wagen zeigten. So schrieb ein Reporter einen langen Artikel über Bertha und Carls selbstfahrenden Wagen, was dazu führte, dass Berthas Rückreise viel erfreulicher ausfiel. Sie wurde kaum noch beschimpft, dafür von Bewunderern umringt.
Im Nachwort erfahren wir, welche Personen und Ereignisse fiktiv und welche faktisch sind. Der Autor hat Fiktion und Wahrheit wirklich meisterhaft verknüpft, so dass das Buch durchweg spannend war und auch Menschen wie ich, die keine Ahnung von Autos und Technik haben, alles gut verstehen können. Von mir eine Leseempfehlung für Leser*Innen, die sich für die Geschichte des Automobils interessieren und alle, die gern Romanbiografien lesen.
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Broschiertes Buch
Wenn man, so wie ich, in der Nähe von Stuttgart wohnt, kommt man an Daimler Benz kaum vorbei und so sprang mir natürlich auch das Buch über „Bertha Benz und die Straße der Träume“ sofort ins Auge. Doch als Frau Benz wurde sie natürlich nicht geboren, …
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Wenn man, so wie ich, in der Nähe von Stuttgart wohnt, kommt man an Daimler Benz kaum vorbei und so sprang mir natürlich auch das Buch über „Bertha Benz und die Straße der Träume“ sofort ins Auge. Doch als Frau Benz wurde sie natürlich nicht geboren, sondern erblickte als Bertha Ringer 1849, als drittältestes Kind ihrer Eltern, das Licht der Welt. „Leider wieder nur ein Mädchen“, drückte ihre Mutter still ihren Unmut aus, wünschte sich der Vater doch so sehr einen Stammhalter. Doch in Bertha findet er bald einen wunderbaren Ersatz, denn schon früh überzeugt sie durch Intelligenz, Enthusiasmus für die Technik und vor allen einen gesunden Menschenverstand. So nimmt sie dann auch bald die Zügel in die Hand, als sie Carl Benz kennen und lieben lernt, der zwar ein gewiefter Tüftler aber auch ein rechter Träumer ist. Auch mit den Finanzen hat er es nicht so, lässt sich leicht über den Tisch ziehen und so erleben die Beiden bald mehr Tiefen als Höhen in ihrer Ehe. Doch Bertha gibt so leicht nicht auf und wagt schließlich mit ihren beiden ältesten Söhnen ohne das Wissen ihres Mannes die Reise ihres Lebens im eigenen Automobil ….
Was für Geschichte, die zudem auch noch auf wahren Tatsachen basiert! Ich bin nur so durchgeflogen durch dieses sehr anschaulich geschriebene Buch, das mir das Leben der damaligen Zeit so bildgewaltig nähergebracht hat. Mit viel Liebe zum Detail aber ohne auch nur einen Moment langweilig zu wirken, schaffte es der Autor Alexander Schwarz mich stets bei der Stange zu halten. Fast war ich ein wenig traurig, als ich fertig war. Von mir gibt es für diesen zauberhaften Roman mit fünf Sternen die absolute Bestnote und natürlich eine absolute Leseempfehlung. Was gab und gibt es doch für tolle Frauen und mal wieder bewahrheitet sich der Spruch: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“ Im Fall von Bertha und Carl Benz trifft er auf jeden Fall absolut ins Schwarze.
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Leider wieder ein Mädchen
… schreibt Berthas Mutter bei deren Geburt in die Familienbibel. Ihre Eltern hatten nach 2 Mädchen endlich auf einen Sohn gehofft, einen Stammhalter, der später die Zimmerei seines Vaters übernehmen könnte. Dabei ist auch Bertha …
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Leider wieder ein Mädchen
… schreibt Berthas Mutter bei deren Geburt in die Familienbibel. Ihre Eltern hatten nach 2 Mädchen endlich auf einen Sohn gehofft, einen Stammhalter, der später die Zimmerei seines Vaters übernehmen könnte. Dabei ist auch Bertha handwerklich begabt, aber das schickte sich für Mädchen damals nicht. Sie musste stattdessen wie ihre Schwestern lernen, einen Haushalt zu führen.
Mit 20 lernt sie ihren späteren Mann Carl Benz kennen. Für beide ist es die große Liebe, doch die Hochzeit verzögert sich immer wieder. Carl verdient nicht genug, da er alles seiner Vision vom selbstfahrenden Wagen mit Motor unterordnet, an dem er jahrelang tüftelt.
„Ich glaube, wir haben als Frauen durchaus die Möglichkeit, Dinge zu verändern, auch in einer Ehe. Es muss ja nicht immer alles schwarz-weiß daherkommen. Wir Frauen haben durchaus Mittel, uns zu wehren, auch als Ehefrauen, jedenfalls hoffe ich das.“ (S. 56) Letztendlich überredet Bertha ihre Eltern, ihr einen Teil ihrer Mitgift vorab auszuzahlen, damit Carl eine eigene Firma gründen und genug für eine Familie verdienen kann. Und wie schon zu Beginn der Ehe, wird sie ihr Leben lang ein Auge auf seine Geschäfte haben und sich einmischen, wenn etwas schiefzulaufen oder nicht vorwärtszugehen droht. Das gipfelt in ihrer berühmten ersten (heimlichen) Überlandfahrt mit seinem Patent-Motorwagen Nr. 3 mit ihren halbwüchsigen Söhnen ...
Alexander Schwarz zeigt in „Bertha Benz und die Straße der Träume“ eine Frau, die ihrer Zeit voraus war. Von klein auf interessiert sie sich für alles Technische und lernt von ihrem Vater die Holzbearbeitung, außerdem kann sie durch ihre „Ausbildung“ zur Hausfrau mit Geld umgehen und Bücher führen. Und sie hält mit ihrer Meinung, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sein sollten, nicht hinterm Berg: „Bin ich etwa weniger wert, weil ich ein Mädchen und kein Junge geworden bin?“ (S. 10)
Carl ist mit seinen Erfindungen nie zufrieden. Mehr als einmal muss Bertha ein Machtwort sprechen, wenn sie wiedermal pleite sind oder er sich in ein Idee verrennt. Aber sie ist von seinem Motorwagen überzeugt und zwingt ihn letztendlich mit ihrer Alleinfahrt, diesen endlich der Öffentlichkeit vorzustellen.
Bertha hat mir imponiert, ich hätte es wahrscheinlich nicht mit Carl ausgehalten und sicher nicht jahrelang auf die Hochzeit gewartet, für die sie sogar ihren gehobenen Lebensstandard aufgegeben hat. Und ich habe sie dafür bewundert, wie sie sich in dieser Männerwelt durchgesetzt und einfach gemacht hat, was sie für richtig hielt, ohne sich darum zu scheren, was andere davon halten.
An manchen Stellen schreibt mir Alexander Schwarz zwar etwas zu ausführlich, zeichnet damit aber ein umfassendes Bild der Zeit und beteiligten Personen.
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Bertha Benz - eine faszinierende Frau
Carl Benz dürfte auch denen ein Begriff sein, die auch ohne Auto glücklich sind. Über ihn ist viel geschrieben worden, seine Erfindungen sind hinlänglich bekannt, noch heute profitieren wir davon.
In Alexander Schwarz´ Roman …
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Bertha Benz - eine faszinierende Frau
Carl Benz dürfte auch denen ein Begriff sein, die auch ohne Auto glücklich sind. Über ihn ist viel geschrieben worden, seine Erfindungen sind hinlänglich bekannt, noch heute profitieren wir davon.
In Alexander Schwarz´ Roman „Bertha Benz und die Straße der Träume“ steht eher sie, Carls Ehefrau Bertha, im Mittelpunkt. Mit ihrem unternehmerischem Geschick und ihrem technischen Gespür war sie an Carls Seite, auch brachte sie so eines mit in die Ehe. Carl war ein begnadeter Tüftler, seine Erfindungen entwickelte er stets weiter. Er gründet seine erste Firma, holte sich Gesellschafter und war nicht nur einmal am Ende seiner finanziellen Möglichkeiten. Schließlich beschließt Bertha, mehr als ein Wörtchen mitzureden, was der neu gegründeten Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik gut getan hat. Carl war eher der Visionär, sie war pragmatisch und durchsetzungsstark, ihre Liebe überstand alle Höhen und Tiefen.
Der fiktive Roman basiert auf tatsächlichen Begebenheiten. Von der Idee eines selbstfahrenden Wagens bis hin zur ersten Fahrt war es ein langer, ein mühseliger Weg mit nicht ausbleibenden Rückschlägen, was Carl jedoch nicht davon abhielt, an seinem Benz Patent-Motorwagen weiter zu tüfteln, ihn zu verbessern und zu verfeinern und bei so mancher Probefahrt kam der Werkzeugkasten zum Einsatz. Irgendwann war es genug damit, ständig ums Firmengelände zu fahren, der Motorwagen musste unter die Leute. So kam es dann auch.
Mit dem Benz Patent-Motorwagen Nummer 3 fuhr Bertha mit ihren beiden Buben im August 1888 von Mannheim ins 106 Kilometer entfernte Pforzheim, Carl wusste nichts davon. Sie wollte, dass dieses dreirädrige Automobil bekannt wird, es war die erste erfolgreiche Fernfahrt und sie der erste Mensch, der über eine längere Strecke ein selbstfahrendes Gefährt gelenkt hat.
Alexander Schwarz spannt den Bogen von der jungen Bertha Ringer und ihrer ersten Begegnung mit dem Ingenieur Carl Benz und den Jahren ihrer Verlobung bis hin zur Hochzeit. In drei Teilen erzählt er von den Jahren in Pforzheim, später dann von Mannheim und der dritte Teil handelt von dieser Autofahrt. Allen Widrigkeiten zum Trotz hat Bertha es geschafft, ihr Ziel zu erreichen und auch wieder ins heimische Mannheim zu fahren, sie hatte einen nicht unwesentlichen Anteil am Erfolg.
Die bestens recherchierte Roman-Biographie über eine fortschrittlich denkende, eine starke Frau hat mich nicht nur gut unterhalten, sie hat mir auch einen guten Einblick in die Anfänge des Automobils gewährt. Ein kurzweilig geschriebenes Buch, das sich interessant und durchweg spannend liest und das ich gerne weiterempfehle.
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Beindruckende Romanbiografie einer starken Frau
Bertha Ringer weiß genau was Sie will. Und als Sie den jungen Carl Benz kennenlernt weiß Sie sofort, dass dies der Mann ist, den Sie einmal heiraten möchte. Doch zunächst ist Ihr Vater überaus skeptisch. Denn Carl hat zwar …
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Beindruckende Romanbiografie einer starken Frau
Bertha Ringer weiß genau was Sie will. Und als Sie den jungen Carl Benz kennenlernt weiß Sie sofort, dass dies der Mann ist, den Sie einmal heiraten möchte. Doch zunächst ist Ihr Vater überaus skeptisch. Denn Carl hat zwar tolle Ideen und ist auch technisch sehr versiert, doch beim geschäftlichen mangelt es gewaltig. Mehr als einmal gerät er in finanzielle Schieflage.
Die Hochzeit scheint dabei in weiter Ferne, doch Bertha ist so beharrlich, dass Ihr Vater dann doch irgendwann zähneknirschend zustimmt.
Die ganze Zeit hält Carl an seiner Vision von einer selbstfahrenden Kutsche fest, auch wenn seine Geschäftspartner nicht daran glauben wollen. Doch Carl baut und baut an seinem Wagen. Sein Perfektionismus treibt dabei Bertha dabei regelmäßig zur Verzweiflung. Immer will er noch etwas verbessern.
Und so beschließt Bertha eines Tages, das Heft selber in die Hand zu nehmen. Sie schnappt sich Ihre beiden ältesten Söhne und begibt sich auf eine spektakuläre Reise.
Mein Fazit:
Zunächst habe ich einige Zeit gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Der erste Teil des Buches zog sich sehr dahin. Dabei kann ich nicht einmal genau sagen, warum. Doch spätestens dann als Bertha sich auf die Reise begibt, hat mich das Buch absolut gepackt. Von da an war der Rest des Buches im Nu gelesen. Bertha hat mich schwer beeindruckt. Wie sie in all der Zeit immer zu Ihrem Carl und seiner Vision gehalten hat, war einzig artig. Wie sie auf der Reise Ihren Mann gestanden hat und damit dem Patentwagen zum bahnbrechendem Erfolg verholfen hat, war einfach phänomenal.
Und wie Sie mit Ihrem Handeln das Leben damals bis heute verändert hat, fand ich überaus spannend. So selbstverständlich ist es heute sich ins Auto zu setzen und eine weite Reise anzutreten.
Und genau das ist es was für mich den Reiz an historischen Romanen ausmacht. Es schärft eine gewisse Sichtweise, auf die Dinge wie Sie heute sind.
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