Die Studie unterzieht das gesamte Hoseabuch einer redaktionsgeschichtlichen Analyse und kommt, ausgehend von einem Kern in Hos 4-9, zu dem Ergebnis, dass es erst sukzessive zu seiner heutigen Gestalt angewachsen ist. Die Geschichtsrückblicke ab Hos 9,10 und die biographischen Symbolhandlungen in Hos 1 und 3 gehören demnach späteren Redaktionsschichten an. So wird ein literatur- und theologiegeschichtlicher Bogen von den Anfängen prophetischer Überlieferung im 8. Jh. v. Chr. bis hin zu ihrer Rezeption in Qumran geschlagen.
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