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Für ihren großen Traum setzt Irma alles aufs Spiel ... Der Glanz der Habsburgermonarchie und die Eleganz der klassischen Reitkunst. Wien, 1898. Die junge Irma Rehberger liebt ihren Lipizzaner-Hengst Novio über alles. Als er verkauft werden muss, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Pferd an die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien zu folgen. Verkleidet als Pferdeknecht tritt sie die Ausbildung als Eleve an, hat es ohne adligen Hintergrund allerdings nicht leicht. Durch ihr außergewöhnliches Talent wird schon bal...
Für ihren großen Traum setzt Irma alles aufs Spiel ... Der Glanz der Habsburgermonarchie und die Eleganz der klassischen Reitkunst. Wien, 1898. Die junge Irma Rehberger liebt ihren Lipizzaner-Hengst Novio über alles. Als er verkauft werden muss, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Pferd an die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien zu folgen. Verkleidet als Pferdeknecht tritt sie die Ausbildung als Eleve an, hat es ohne adligen Hintergrund allerdings nicht leicht. Durch ihr außergewöhnliches Talent wird schon bald ihr Lehrer Stephan auf sie aufmerksam und fördert sie besonders. Mit der Zeit fühlt Irma sich immer stärker zu ihm hingezogen, doch wenn ihre Tarnung auffliegt, muss sie Novio verlassen. Wie wird Irma sich entscheiden? Folgt sie der Vernunft oder ihrem Herzen? Der erste Band der historischen Saga um die Wiener Hofreitschule. Packend, romantisch und hochemotional erzählt Franziska Stadler von einer jungen Frau, die inmitten einer von Männern dominierenden Welt mutig ihren Weg geht: Schafft sie es, sich als erste Frau an der Spanischen Hofreitschule durchzusetzen? Für Leserinnen von Corina Bomanns >Die Frauen vom Löwenhof< und Rena Rosenthal >Die Hofgärtnerin<, sowie für Fans der Serie >Die Kaiserin<.
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Franziska Stadler ist das Pseudonym der Bestseller-Autorin Martina Sahler, die mit ihren historischen Romanen schon viele Leserinnen und Leser begeistert hat. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.
Produktdetails
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Seitenzahl: 432
- Erscheinungstermin: 26. Februar 2024
- Deutsch
- ISBN-13: 9783423442589
- Artikelnr.: 69195501
Die Hofreiterin, Band 1 einer neuen Saga, auf 432 Seiten. Der Glanz der Habsburger Monarchie und die Eleganz der Reitkunst. Das Cover hat mich optisch und farblich angesprochen. Ohne den Klappentext zu lesen wurde ich sehr neugierig, was mich inhaltlich erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht und …
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Die Hofreiterin, Band 1 einer neuen Saga, auf 432 Seiten. Der Glanz der Habsburger Monarchie und die Eleganz der Reitkunst. Das Cover hat mich optisch und farblich angesprochen. Ohne den Klappentext zu lesen wurde ich sehr neugierig, was mich inhaltlich erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht und habe die Geschichte richtig genossen, obwohl ich nicht unbedingt Pferdefan bin....
Aber ich habe viele interessante Sachen über Pferde und die Reitkunst erfahren. Auch über Historisches, wie den Stephansdom, den Prater, die Stadt selbst. Auch über die damaligen Monarchen und über Sissi. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und den Leser auf eine Geschichtsstunde der besonderen Art mitgenommen. Die Charaktere konnte mich auch überzeugen, auf ihre besondere Art und Weise, wie sie ihre Gefühle erlebt haben.
Wien 1898. Irma liebt ihren Lipizzianer Hengst Novio über alles. Um das Gestüt und den Hof ihrer Familie zu retten, soll Novio für gutes Geld an die spanische Hofreiterschule verkauft werden. Das kann Irma schon verstehen, da es um die Existenz ihrer Familie geht. Aber tief im Herzen weiß sie, dass sie die Trennung mit Novio nicht überleben und aus Sehnsucht zerbrechen wird. Somit schmiedet sie einen Plan. Sie fährt mit Novio mit, verkleidet als junger Mann, als Pferdeknecht. Opfert ihre langen Haare, vergisst fürs Erste ihre Kleider und stellt sich mental ein, dass sie eine Ausbildung als Eleve machen wird, um Novio so nah wie möglich zu sein. Aber auch um zu schauen, wie er sich weiterentwickelt, wieder mit anderen Reitern arbeitet. Es muss doch alles stimmen, damit es funktioniert. Irma denkt, dass sie es am besten kann, dass sie den Novio am besten kennt. Sie hat Talent und meistert das am Anfang sehr gut, der Lehrer Stephan wird auf sie aufmerksam, und fördert sie, wo er nur kann. Nun kommen zwischen den beiden Gefühlen ins Spiel. Wenn die Tarnung aufliegt, ist alles verloren. Wie wird sich Irma entscheiden? Gewinnt in der Situation die Vernunft oder ihr junges Herz? Irma unter den Männern in damaliger Zeit. Da braucht man als Frau viel Selbstbewusstsein, viel mentale Stärke, viel Geduld. Die Freundschaft mit der Schauspielerin Mizzi Kasper stärkt Irma noch mehr und gibt ihr Mut zu kämpfen und sich zu beweisen.
Es ist eine Liebesgeschichte mit Hindernissen und Geheimnissen. Sehr emotional, fesselnd und interessant wie sich manches entwickelt. Wie die Charaktere die Höhen und Tiefen in manchen Situationen erleben und wie sie sich entscheiden. Der Leser bekommt eine Geschichtsstunde pur über kaiserlichen Wien und sehr viele Einblicke in die Abläufe und Training mit den Pferden. Bin von der Geschichte begeistert, freue mich jetzt schon auf Band 2. Vergebe hier 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.
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Wien 1898 Irma Rehberger und ihr Lipizzaner Hengst Novio sind ein unzertrennliches Team,Irma und Novio haben schon immer eine sehr enge Bindung.Nach einigen Schicksalsschlägen muß Novio an die spanische Hofreitschule nach Wien verkauft werden um das Gestüt und ihre Familie zu …
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Wien 1898 Irma Rehberger und ihr Lipizzaner Hengst Novio sind ein unzertrennliches Team,Irma und Novio haben schon immer eine sehr enge Bindung.Nach einigen Schicksalsschlägen muß Novio an die spanische Hofreitschule nach Wien verkauft werden um das Gestüt und ihre Familie zu retten.Aber Irma kann und will sich nicht von Novio trennen .Sie begleitet ihn verkleidet als Pferdeknecht Eleve, an die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien .IrmasTalent wird bemerkt, Lehrer Stephan erkennt ihr außergewöhnliches Talent und fördert sie besonders.Irma fällt es immer schwerer ihre Tarnung aufrecht zu erhalten,sie fühlt sich zu Stephan immer mehr hingezogen……
Die Autorin Franziska Stadler ( Martina Sahler) hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.So erlebte ich die spanische Hofreitschule in Wien an der Seite von Irma hautnah mit.Ich reiste in eine längst vergangene Zeit -was mir sehr gut gefiel.Ich hatte so große Freude Kaiserin Sissi und ihrem Mann Kaiser Franz Joseph zu begegnen.Ich fand es spannend an Irmas Seite alles mitzuerleben-sehr gerne 5 Sterne.Ich bin nun mega gespannt wie es im 2.Band Die Hofreiterin – Das Versprechen der Liebe welches leider erst im Oktober erscheint weitergeht.
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Ein historischer Blick in die Spanische Hofreitschule
Das historische Wien hat einen ganz besonderen Reiz als Kulisse für Filme und Romane. Natürlich fällt einem zuerst die österreichisch-ungarische Monarchie und die berühmteste Kaiserin Europas ein: Sisi. Dass sie eine …
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Ein historischer Blick in die Spanische Hofreitschule
Das historische Wien hat einen ganz besonderen Reiz als Kulisse für Filme und Romane. Natürlich fällt einem zuerst die österreichisch-ungarische Monarchie und die berühmteste Kaiserin Europas ein: Sisi. Dass sie eine Pferdenärrin war, ist allgemein bekannt. Und so verwundert es auch nicht, dass die Herrscherin in diesem historischen Roman ebenso präsent ist wie ihre liebsten Vierbeiner.
Die edlen Lipizzanerhengste der Spanischen Hofreitschule sind neben der jungen Irma Rehberger und dem Ausbildungsleiter Stephan Gowalka die Hauptfiguren in diesem historischen Roman. Irmas Hengst Novio macht in der Steiermark von sich reden - so werden Vertreter der Spanischen Hofreitschule Wien auf das Pferd aufmerksam und machen Irmas Mutter ein Angebot, das sie nicht abschlagen kann - zumal es sie von all ihren Geldsorgen befreit und die Zukunft ihres Gestüts sichert. Auch Irma ist bewusst, dass das Kaufangebot ein Glücksfall ist - doch für sie persönlich ist es eine Tragödie. Denn um nichts in der Welt würde sie sich von Novio trennen. Und so ersinnt sie einen gefährlichen Plan. Da die Ausbildung zum Bereiter ausschließlich Männern vorbehalten ist, begleitet sie den Hengst als Pferdepfleger Konrad nach Wien. Ihre Mutter hatte vorher dem Verkauf des Pferdes unter der Bedingung zugestimmt, dass „Konrad“ einen Ausbildungsplatz erhält.
Mehr schlecht als recht schlägt sich Irma alias Konrad an der Schule und im Alltag als Mann durch - und es dauert nur wenige Wochen, bis ihr Lügenkonstrukt zusammenzubrechen droht. Doch mittlerweile hängt ihr Herz nicht nur an Novio, sondern auch an ihrem Ausbilder Stephan Gowalka. Doch nicht nur Irma, auch Stephan trägt ein Geheimnis mit sich herum...
Franziska Stadler alias Bestsellerautorin Martina Sahler hat mit diesem Roman eine spannende Geschichte erschaffen, die alles hat, was einen historischen Schmöker ausmacht - ein interessantes Setting, viele Geheimnisse und eine Liebesgeschichte voller Hindernisse. Man merkt, dass die Autorin gute Plots stricken und wendungsreiche Geschichten erschaffen kann.
Besonders gut konnte man in die Zeit des ausklingenden 19. Jahrhunderts eintauchen, denn die Schilderungen der Stadt, des Praters und vor allem der Hofreitschule scheinen auf sehr intensiven Recherchen zu basieren. Auch der Umgang zwischen Mensch und Tier wird (in den meisten Fällen, von einigen dramaturgischen Abweichungen mal abgesehen) als sehr liebevoll beschrieben - und das machte ja seit jeher den Unterschied in der Spanischen Hofreitschule. Während Pferde im Alltag vorrangig Arbeitstiere waren, waren die Lipizzanerhengste der Hofreitschule kleine Könige und wurden entsprechend behandelt - nicht zuletzt von der Kaiserin persönlich, die auch im Buch ab und zu nach dem Rechten schaut.
Das allerdings ist mein kleiner Kritikpunkt am Buch. Nach allem, was ich bisher über die Kaiserin in ihren späten Jahren gelesen habe, erschien mir ihr Handeln in diesem Roman nicht ganz plausibel. Ich bin mir nicht sicher, ob sie sich tatsächlich mit dem Fall einer bürgerlichen „Betrügerin“ so wohlwollend auseinandergesetzt hätte, auch wenn ich es durch die Parallelen zwischen den Frauen (besondere Verbundenheit zu Pferden) durchaus erklärbar fand.
Das hat aber mein Lesevergnügen nicht wesentlich getrübt. Vielmehr bietet dieser Roman die Möglichkeit, in das kaiserliche Wien einzutauchen und die besondere Atmosphäre der k.u.k-Monarchie und der Spanischen Hofreitschule zu spüren, die tatsächlich eine ganz besondere Institution war und ist. Ein spannender Ausflug!
PS. Und wer nicht genug bekommen kann von der Hofreiterin, darf sich schon auf den 2. Teil freuen, der für Herbst 2024 angekündigt ist.
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Irma - Nie ohne Novio
Wien, 1898: Irma Rehberger ist die uneheliche Tochter einer Gestütsbesitzerin aus der Steiermark. Sie liebt ihr Leben auf dem Pferdehof und kann sich eine Zukunft ohne ihren fünfjährigen Lipizzaner-Hengst Novio nicht mehr vorstellen. Bedeutet er für sie …
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Irma - Nie ohne Novio
Wien, 1898: Irma Rehberger ist die uneheliche Tochter einer Gestütsbesitzerin aus der Steiermark. Sie liebt ihr Leben auf dem Pferdehof und kann sich eine Zukunft ohne ihren fünfjährigen Lipizzaner-Hengst Novio nicht mehr vorstellen. Bedeutet er für sie doch so viel mehr, als nur ein Pferd, das nur ihr vertraut, denn er wurde kurz nach dem Tod ihres Zwillingsbruders geboren und wird sie immer, als sein Vermächtnis an ihn erinnern. Doch nun endet ihre Zeit in der alten Heimat und ein Neuanfang in Wien stehr bevor. Denn Novio soll zukünftig an der berühmten Spanischen Hofreitschule ausgebildet werden, ist er doch außergewöhnlich gelehrig. Aber für Irma bedeutet das, dass sie ihm unter allen Umständen folgen muss, weshalb sie sich als Mann ausgibt und eine Ausbildung als Eleve beginnt. Leider wird sie ohne adelige Herkunft nicht anerkannt, kommen die anderen Eleven doch aus höhergestellten Familien. Irmas, oder besser gesagt ab jetzt Konrads, Talent sticht schnell heraus und sie sorgt für Respekt unter ihren Kollegen durch ihr Können. Doch wird sie ihre Tarnung für lange Zeit aufrecht erhalten können? Und was tut sie, wenn sie auffliegt? Kann sie Novio dann einfach alleine lassen?
Franziska Stadler ist das Pseudonym der Autorin Martina Sahler. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin, was aber auch am sehr geschickten Handlungsaufbau liegt, der so manche Überraschung bereithält und so die Spannung bis zur letzten Seite niemals ganz nachlässt. Irma ist eine sehr mutige junge Frau, die bereit ist, für ihre Träume Opfer zu bringen. Das lässt sie sofort sympathisch und echt wirken.
Ich mochte den Roman sofort, denn ich liebe es, wenn eine Handlung schnell an Fahrt aufnimmt. Das alles war gegeben, denn Irmas Leben in Wien ist nicht immer einfach und hat mich immer für einen positiven Ausgang der Situationen hoffen lassen. Ich liebe es, wie die Autorin die Spannung hochhält und immer wieder neue Zwischenfälle auftreten, die absolut unerwartet und überraschend sind. Nun freue ich mich sehr auf Band 2 und welche Entwicklungen er bereithält!
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Der Traum vom professionellen Reiten
1898: Irma und ihr Lipizzaner Hengst Novio sind ein unzertrennliches Team. Als Novio für die Ausbildung in der Spanischen Hofreitschule in Wien ausgesucht wird, muss Irma ihn ziehen lassen. Kurzentschlossen geht sie mit ihm, verkleidet als Mann, nach Wien …
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Der Traum vom professionellen Reiten
1898: Irma und ihr Lipizzaner Hengst Novio sind ein unzertrennliches Team. Als Novio für die Ausbildung in der Spanischen Hofreitschule in Wien ausgesucht wird, muss Irma ihn ziehen lassen. Kurzentschlossen geht sie mit ihm, verkleidet als Mann, nach Wien und lässt sich zum Bereiter ausbilden. Schnell merkt sie die gesellschaftlichen Grenzen, doch gefördert durch ihren Ausbilder Stephan und sogar durch Kaiserin Sisi, schöpft Irma Mut. Doch ihr Geheimnis macht ihr die Arbeit dennoch schwer.
„Die Hofreiterin - Der Traum von Freiheit“ ist Band 1 der „Die Hofreiterin von Wien“-Saga von Franziska Stadler.
Die Handlung wird in zwei Strängen erzählt, nämlich in der Gegenwart, beginnend mit der Abfahrt nach Wien und Irmas Alltag dort. Des Weiteren erfolgen Zeitsprünge in die Vergangenheit hin zur Vorgeschichte um Novios Herkunft bis hin zu seiner Entdeckung als Ausbildungspferd für die Spanische Hofreitschule.
Die Hauptgeschichte dreht sich um Irma und den Lipizzaner Hengst. Es gibt aber auch noch den Nebenstrang um die Frage nach dem Vater Irmas und ihres Zwillingsbruders Anton. Beide Stränge ziehen sich spannend bis fast zum Schluss.
Mir persönlich gefallen immer Geschichten in denen Kaiserin Sisi vorkommt, wobei ich zugeben muss, dass ich es hier irritierend fand, dass Sisi immer in Schlüsselsituationen anwesend war. Aber nach Betrachtung des Gesamtbuches konnte ich das besser einordnen und fand es dann wiederum stimmig.
Die Figuren fand ich sehr interessant gewählt und beschrieben. Irma ist eine strebsame, abenteuerlustige, aber auch intelligente Frau. Die Konstellation ihrer Familie passt zwar nicht in die damalige Zeit, macht aber die Geschichte um die Familie Rehberger umso interessanter. Auch die Beziehung zwischen der Mutter und ihren Zwillingen ist nachvollziehbar dargestellt, aber zeigt auch eine sehr verschlossene Mutter, die vom Leben nicht immer mit Glück bedacht wurde.
Sehr erfrischend fand ich den Charakter der Mizzi Kasper. Wer sich mit der kaiserlichen Familie auskennt, dem ist schnell klar, wer Mizzi ist. Für mich stellt sie eine mütterliche Ratgeberin dar, die Irma leitet.
Auch die historische Einordnung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gerade die Regeln und Zwänge der Hofreitschule, aber auch die Beschreibungen des Wiener Praters waren für mich sehr interessant. Rund macht diese Einordnung auch das Nachwort, indem die Autorin noch einiges zu den Charakteren und eben zur historischen Einordnung erklärt.
Fazit: Für mich eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von Kaiserin Sisi und Fans historische Romane!!
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Wien, 1898.
Irma lebt mit ihrem Zwillingsbruder und ihrer Mutter auf einem kleinen Gestüt in der Steiermark. Geldsorgen prägen das Familienleben. Kurz nach dem Tod des Bruders wird ein junger Lipizzaner Hengst geboren, für Irma ist es ein Zeichen der Hoffnung. Von Anfang an sind die …
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Wien, 1898.
Irma lebt mit ihrem Zwillingsbruder und ihrer Mutter auf einem kleinen Gestüt in der Steiermark. Geldsorgen prägen das Familienleben. Kurz nach dem Tod des Bruders wird ein junger Lipizzaner Hengst geboren, für Irma ist es ein Zeichen der Hoffnung. Von Anfang an sind die beiden ein eingespieltes Team. Novio ist ein prächtiges, kluges und lernbegieriges Pferd, welches bald das Interesse der Spanischen Hofreitschule in Wien weckt, doch Irma möchte ihr Pferd nicht gehen lassen. So machen ihre Mutter und sie es zur Bedingung, dass der Pferdepfleger Konrad das Pferd nach Wien begleiten wird.
Was an der renommierten Hofreitschule jedoch niemand ahnt: Irma gibt sich als Junge aus, um so die Ausbildung als Bereiterin absolvieren zu können, denn das war zur damaligen Zeit ausschließlich Männern vorbehalten. Durch ihr außergewöhnliches Talent schafft sie sich in Wien allerdings nicht nur Freunde, weiterhin fühlt sie sich zu ihrem charismatischen Lehrer Stephan hingezogen. Wie lange kann Irma die Fassade aufrecht erhalten und ihren Traum, zusammen mit ihrem Pferd die Ausbildung abschließen zu können, leben?
Franziska Stadler schreibt mitreißend und packend, ich konnte mir das Wien der damaligen Zeit sehr gut vorstellen. Auch Kaiserin Sisi und deren tragischer Tod ist in die Handlung eingeflossen. Irma ist eine sehr sympathische kluge Pferdeliebhaberin, die den Mut hat, auch ungewöhnliche Wege zu gehen.
Die ein oder andere überraschende Enthüllung im ersten Band lässt mich voller Vorfreude auf die Fortsetzung zurück. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird!
Fazit:
Spannendender erster Teil der Reihe "Die Hofreiterin" mit einem interessanten historischen Einblick in die Stadt Wien und die Spanische Hofreitschule.
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Spannende Geschichte nicht nur für Pferdefans
Dass Frauen für sich einstehen und ihren eigenen beruflichen Traum leben können, kommt uns heute, aus der eigenen Situation beurteilt, fast selbstverständlich vor. Wenn ich dann einen historischen Roman wie diesen lese, schockiert …
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Spannende Geschichte nicht nur für Pferdefans
Dass Frauen für sich einstehen und ihren eigenen beruflichen Traum leben können, kommt uns heute, aus der eigenen Situation beurteilt, fast selbstverständlich vor. Wenn ich dann einen historischen Roman wie diesen lese, schockiert es mich fast, wie viele Wege Frauen früher versperrt waren. Um diesen Umstand nicht zu vergessen, lese ich gerne historische Erzählungen mit starken Protagonistinnen, die schon damals für ihren Wunsch einstanden. Zu dieser Kategorie zählt die junge Irma Rehberger definitiv.
Sie will unbedingt bei ihrem Lipizzaner-Hengst Novio bleiben, der an die Wiener Hofreitschule verkauft wurde. Da sie ihrem Pferd am nächsten sein kann, wenn sie eine Ausbildung an der Hofreitschule zur Bereiterin macht, zieht sie aus der Steiermark nach Wien. Leider ist das Ausüben dieses Berufs bislang nur Männern erlaubt. Also gibt sie sich kurzerhand als Konrad aus und lebt dort als Mann. Von Intrigen, zwielichtigen Gestalten, über die Liebe bis hin zum Auffliegen ihrer falschen Identität erleben wir alles mit der jungen Frau. Ist sie anfangs noch etwas naiv, entwickelt sie sich im Verlauf der Geschichte immer mehr zu einer starken Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt, um ihren Weg zu gehen. Sie tut das, was sie als ihren richtigen Weg sieht, und schert sich wenig um Konventionen. Das hat sie mir direkt sympathisch gemacht. Und obwohl ich mich selbst nicht als Pferdenärrin bezeichnen würde, habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, weil ich es spannend fand, Irmas Weg zu verfolgen und zu beobachten, wie sie sich weiterentwickelt.
Auch die Liebesgeschichte, über die ich nicht zu viel verraten möchte, hat mich sehr gefesselt. Denn sie verläuft nicht so gradlinig, wie ich nach der ersten Hürde erwartet hatte, sondern auch hier habe ich mich durch einige nicht vorhersehbare Wendungen sehr gut unterhalten gefühlt.
Alles in allem haben mich vor allem Irmas Entwicklung und ihr unbändiger Wunsch überzeugt gepaart mit einer facettenreichen Beschreibung, wie man als Frau zu dieser Zeit eingeschränkt wurde in der Gesellschaft. Auch die Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens fand ich so gut nacherzählt, dass ich mich wirklich in die Zeit und in Irmas Situation hineinversetzen konnte. Von mir gibt’s also definitiv eine Leseempfehlung!
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Teil 1 der Dilogie "Die Hofreiterin" "Der Traum von Freiheit" handelt von Irma, der unehelichen Tochter einer Gestütsbesitzerin in der Steiermark im ausgehenden 19. Jahrhundert. Irma verbringt, trotz des Makels ihrer Herkunft, eine unbeschwerte Kindheit und liebt ihren …
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Teil 1 der Dilogie "Die Hofreiterin" "Der Traum von Freiheit" handelt von Irma, der unehelichen Tochter einer Gestütsbesitzerin in der Steiermark im ausgehenden 19. Jahrhundert. Irma verbringt, trotz des Makels ihrer Herkunft, eine unbeschwerte Kindheit und liebt ihren Lippizaner-Hengst Novio über alles. Als das Gestüt vor dem finanziellen Aus steht, bleibt ihrer Mutter nur noch der Verkauf des fast unbezahlbaren Tieres. Durch eine List schafft die junge Frau es, gemeinsam mit Novio als Schülerin an die Spanische Hofreitschule in Wien zu gelangen, aber sie wird enttarnt. Vollkommen mittellos steht sie jetzt alleine in der Metropole. Wer ihr hilft, ob es eine Zukunft für ihre Liebe zum Bereiter Stephan gibt und auch, ob das Rätsel um ihren unbekannten Vater gelöst wird ... lest selbst!
Dieser Roman war mal wieder ein Highlight für mich! Ich mag sowieso den gut lesbaren Schreibstil der Autorin Martina Sahler, die hier unter dem Pseudonym Franziska Stadler veröffentlicht hat. Man erfährt sehr viel über die Gegebenheiten an der Hofreitschule und über historische Persönlichkeiten wie Kaiserin Sissi und ihren Franz. Mir scheint, dass alles sehr gut recherchiert wurde! Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangengenommen und ich konnte so richtig tief darin eintauchen! Die Charaktere haben mir gut gefallen, wobei ein "Bad Boy" ja meistens dabei ist. Warum Mutter Juliane keine so liebevolle Beziehung zu Irma aufbauen konnte (zu ihrem Bruder Anton aber schon) hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht findet sich die Antwort in Band zwei, der im Herbst 2024 erscheint. Das Cover der Klappbroschur ist auch super schön! Alles in Allem ein toller historischer Roman, der mich sehr gut unterhalten hat!
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Mehrere Schicksalsschläge tragen dazu bei, dass Irma Rehbergers geliebter Lipizzaner Nevio an die spanische Hofreitschule nach Wien verkauft wird. Da sie sich nicht von ihm trennen kann, begleitet sie ihn verkleidet als Pferdeknecht und erhält die Ausbildung als Eleve, denn ihr Talent ist …
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Mehrere Schicksalsschläge tragen dazu bei, dass Irma Rehbergers geliebter Lipizzaner Nevio an die spanische Hofreitschule nach Wien verkauft wird. Da sie sich nicht von ihm trennen kann, begleitet sie ihn verkleidet als Pferdeknecht und erhält die Ausbildung als Eleve, denn ihr Talent ist nur allzu offensichtlich. Neid und Missgunst tragen dazu bei, dass ihre Tarnung in Gefahr ist, genauso wie ihre aufkommenden Gefühle für ihren Lehrer Stephan Gowalka…
Mit einer beeindruckenden Geschichte entführt uns die Autorin an die Wiener Hofreitschule zur Zeit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth Anfang des 19.Jahrhunderts. Da nur Männern eine Ausbildung zum Eleve und Bereiter vorbehalten war und auch die Herkunft eine Rolle spielte, war es für Irma schwer, ihre Rolle zu spielen.
Während man Einblicke in die Abläufe und das Training mit den Pferden erhält, erfährt man in Rückblicken nach und nach mehr über die Umstände, die zum Verkauf dieses lernwilligen, eleganten und edlen Pferdes führten.
Gut recherchiert fühlt man sich als Leser in diese Zeit versetzt, lernt nebenbei viele Sehenswürdigkeiten Wiens kennen, taucht ein in die Welt des Adels und der Hofetikette und begleitet eine tapfere, mutige Frau, die sich zu behaupten weiß.
Die ungewöhnliche Freundschaft zu der Schauspielerin Mizzi Kaspar und ihrer speziellen Verbindung zum Hochadel ist ausschlaggebend für die Entwicklung und den Mut Irmas, um nicht aufzugeben und zu kämpfen.
Eine Welt voller Geheimnisse, Intrigen und Romantik, mit dem Glanz der Habsburger Monarchie und der Eleganz der adeligen Reitschule und einer kleinen Prise Zirkuswelt.
Ich hätte mir stellenweise noch etwas mehr Einblicke in die Reitkünste und Ausbildung gewünscht. Die Örtlichkeit in und um die Reitschule wird zwar beschrieben, sehr ausführlich auch Wien selber mit all den traditionellen Sehenswürdigkeiten, aber es hat mir dieser gewisse Funke gefehlt.
Vielleicht wird das im 2.Teil noch ausführlicher beschrieben, aber für mich war dieser Teil zeitweise etwas nüchtern, trotz aller Schicksalsschläge und Gefühlswirrwarr.
Dennoch eine angenehme Geschichte und wer sich für die Welt der Pferde interessiert, ist hier goldrichtig.
3,5 Sterne
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Für mich gab es gleich zwei Gründe diesen Roman zu lesen. Zum einen liebe ich Pferde und bin immer begeistert wenn sie in Romanen vorkommen, zum Anderen mag ich das Wien des neunzehnten Jahrhunderts. Ja und auch Kaiserin Elisabeth.
Die Hofreiterin spielt 1898 an der berühmten …
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Für mich gab es gleich zwei Gründe diesen Roman zu lesen. Zum einen liebe ich Pferde und bin immer begeistert wenn sie in Romanen vorkommen, zum Anderen mag ich das Wien des neunzehnten Jahrhunderts. Ja und auch Kaiserin Elisabeth.
Die Hofreiterin spielt 1898 an der berühmten Spanischen Hofreitschule in Wien. Es geht um eine junge Frau, die sich als Mann verkleidet um mit ihrem geliebten Hengst Novio an der Reitschule zu arbeiten. Doch kann sie ihre Verkleidung aufrechterhalten?
Die Hauptperson Irma tut alles dafür ihr Pferd nicht zu verlieren und geht dabei ungewöhnliche Wege. So ist der Roman die Geschichte einer starken Frau, ja und irgendwie ist es auch eine Liebesgeschichte und dem was Eifersucht anrichten kann . Er ist aber auch ein Bild der Zeit. Der Alltag an der Hofreitschule, die Bevorzugung des Adels und einer Welt die von Männern bestimmt wird. Dazu tauchen ein paar historische Figuren auf. Wobei mir besonders Mizzie sehr gefallen hat.
Eine schöne Geschichte, manchmal etwas vorhersehbar aber sehr schön zu lesen.
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