1. Erzählungen: Sie bilden den Kontext, der die Wahrnehmung von Menschen mit "geistiger" Behinderung strukturiert und mit Bedeutung versieht.
2. Erwartungen: Sie entstehen aus dem Vorwissen der Zuschauer*innen und aus der Struktur der Texte.
3. Erfahrungen: Sie sind das Ergebnis der kognitiven und emotionalen Aneignung der Werke durch die Zuschauer*innen.
Wirkungsvoll werden neue Vorstellungsbilder von "geistiger" Behinderung angebahnt durch eine Verstörung und Bewusstmachung versteckter Vorurteile und das Angebot alternativer Bilder, also neuer Erfahrungsmöglichkeiten von Behinderung. Die Werke müssen ästhetisch überzeugen, die Partizipationsmöglichkeiten der Darsteller*innen erweitern und von einem allgemeinen Vorstellungsbild von "Behinderung" zu einem individuellen Vorstellungsbild von einem "Menschen mit Behinderung" führen. Die Aufgabe der Theater- und Filmanalyse wiederum liegt im Herausarbeiten von Lesarten, die neue Erfahrungen mit "geistiger" Behinderung erleichtern. Die Ergebnisse der Studie erscheinen abschließend in Leichter Sprache.
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