Donna Leon
eBook, ePUB
Feine Freunde / Commissario Brunetti Bd.9 (eBook, ePUB)
Commissario Brunettis neunter Fall
Übersetzer: Elwenspoek, Monika
Sofort per Download lieferbar
Statt: 14,00 €**
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Alle Infos zum eBook verschenkenWeitere Ausgaben:
PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Eine Ermittlung gegen Brunetti? Unmöglich. Zwar geht es nur um seine Eigentumswohnung und die Baubewilligung, doch Brunetti muß das Schlimmste befürchten. Als der zuständige Beamte wenig später von einem Baugerüst stürzt, weiß Brunetti mit Sicherheit, daß es in diesem Fall keineswegs nur um seine eigene Wohnung geht. Seine Ermittlungen führen Brunetti in die venezianische Drogenszene, zu Wucher und Korruption. Nur >Feine Freunde< können da noch helfen.
Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.
- Geräte: eReader
- ohne Kopierschutz
- eBook Hilfe
- Größe: 1.45MB
- FamilySharing(5)
- Text-to-Speech
- Keine oder unzureichende Informationen zur Barrierefreiheit
Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin und Dozentin im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die Brunetti-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebte viele Jahre in Italien und wohnt heute in der Schweiz. In Venedig ist sie nach wie vor häufig zu Gast.
© Regine Mosimann, Diogenes Verlag
Produktdetails
- Verlag: Diogenes eBooks
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 21. Februar 2012
- Deutsch
- ISBN-13: 9783257600681
- Artikelnr.: 37337716
Der neunte "Brunetti"
Da ist er nun also, der neunte "Brunetti" - für alle Fans, vor allem in Deutschland ein Muss im heimischen Bücherschrank. Fragt sich der - selbst von den erfolgreichen Verfilmungen mit Joachim Król und Barbara Auer, denen schon bald weitere folgen sollen - "unbeleckte" Rezensent unwillkürlich: Muss man sie alle gelesen haben, die acht Vorgänger-Bände, um die Faszination zu verstehen, den die Romane der Wahl-Venezianierin Leon offensichtlich ausstrahlen? Die Antwort ist: Nein!
Unverwechselbare Persönlichkeiten
Denn es ist der Autorin gelungen, ohne ausufernde Beschreibungsorgien ihre Haupt-Charaktere so plastisch zu zeichnen, dass sie bald auch für den "Neo-Brunettologen" zu unverwechselbaren
Da ist er nun also, der neunte "Brunetti" - für alle Fans, vor allem in Deutschland ein Muss im heimischen Bücherschrank. Fragt sich der - selbst von den erfolgreichen Verfilmungen mit Joachim Król und Barbara Auer, denen schon bald weitere folgen sollen - "unbeleckte" Rezensent unwillkürlich: Muss man sie alle gelesen haben, die acht Vorgänger-Bände, um die Faszination zu verstehen, den die Romane der Wahl-Venezianierin Leon offensichtlich ausstrahlen? Die Antwort ist: Nein!
Unverwechselbare Persönlichkeiten
Denn es ist der Autorin gelungen, ohne ausufernde Beschreibungsorgien ihre Haupt-Charaktere so plastisch zu zeichnen, dass sie bald auch für den "Neo-Brunettologen" zu unverwechselbaren
Mehr anzeigen
Persönlichkeiten werden. Obschon es sicherlich außerordentlich aufschlussreich wäre, sie schon in früheren Fällen getroffen zu haben: Paola, die ebenso widerborstige, wie kluge Ehefrau unseres Helden.
Vice-Questore Patta, seinen Vorgesetzten, nach wenigen Sätzen erkennbares "Brechmittel vom Dienst" - ein Karrierist und Schleimer, der entweder seine Untergebenen schikaniert oder die ihm Übergeordneten hofiert und dabei nicht erkennt, dass er es nie wirklich zu etwas bringen wird.
Signorina Elettra, die Vorzimmerdame, im Wesen (wiewohl nicht Aussehen) der patenten und cleveren Sekretärin "Adelheid" aus der gleichnamigen TV-Serie nicht unähnlich, schaltet sie sich doch gern (und gut) ungefragt in laufende Ermittlungen ein und bringt - sei es nun durch ihre Kombinationsgabe, ihre Computerkenntnisse oder ihre zahlreichen Beziehungen - so manches in Erfahrung, was auf "offiziellen Wegen" wohl für immer verborgen bleiben würde und ist sich auch nicht zu schade, bei Bedarf verdeckte Ermittlungen durchzuführen.
Vianello, seinen treuen Assistenten, absolut unbestechlich und loyal, aber auch mit eigenen Ideen, ein "Harry" von Format, wie ihn sich ein Kommissar nicht besser wünschen könnte, um auch in brenzligen Situationen immer jemanden zu haben, auf den man sich 100%ig verlassen kann.
Unkonventioneller Brunetti
In "Feine Freunde" geben sie sich ein Stelldichein, um den (Un-?)Fall des bedauernswerten Signor Rossi von der Baubehörde aufzuklären - und alles, was dieser verhängnisvolle Sturz noch nach sich zieht.
Und so manches, was dem teutonischen Betrachter absonderlich erscheinen möchte, fände wohl kein Italiener der Rede wert: weder den Pathologen, der mit Prada-Köfferchen am Tatort erscheint, die Spurensicherung, die sich von angeblichen Bauarbeitern unverrichteter Dinge wegschicken lässt noch gar die Tatsache, dass das Bankgeheimnis ein solches nur für Menschen OHNE Verwandten, Freunde oder Bekannten in einem Kreditinstitut ist.
Kein Wunder also, dass es fast zwingend notwendig erscheint, dass sich Brunetti zur Ergreifung des Mörders ebenso unkonventioneller, um nicht zu sagen unlauterer Mittel bedient. So weit - so gut.
Spannender Plot und falsche Spuren
Spannender Plot, falsche Spuren, der eine oder andere Hinweis zum Mitraten für den Leser, sowie eine überraschende Auflösung, die allerdings doch sehr konstruiert wirkt und einen schalen Nachgeschmack hinterlässt, wie es in vielen Krimis der Fall ist, in denen die Täter eigentlich selbst Opfer sind - der Umstände oder jener Menschen, für die sie die Tat begehen.
Doch leider gibt es noch einen weiteren Aspekt, der wesentlich dazu beiträgt, den Leser mit einem unbefriedigten Gefühl zu entlassen: Es scheint nämlich als sei Donna Leon die Fähigkeit, ihren Figuren in wenigen Sätzen so viel Leben einzuhauchen, dass der Leser nicht umhin kann, sich für sie zu begeistern, mit ihnen zu leiden, über sie zu lachen oder sie abgrundtief zu verabscheuen, im vorliegenden Roman zum Verhängnis geworden.
Denn unweigerlich fragt sich der bis kurz vor Schluss faszinierte Leser, warum ihm die Autorin eine solche Vielzahl sympathischer, skurriler oder einfach nur fieser Zeitgenossen in mindestens zwei bis drei Neben-Handlungssträngen präsentiert, wenn diese am Ende einfach im Nirwana versickern. Muss der Tod des jungen Architekturstudenten, der in jeder Zeichnung zwei kleine Häschen versteckte, für immer ungeklärt bleiben? Wird sich das Wuchererpaar bis an sein Lebensende an verzweifelten Schuldnern bereichern dürfen?
Oder hat die Autorin einfach nur mit einem geschickten Schachzug dafür gesorgt, dass sich auch der nächste Band der Reihe in gewohnt erfolgreicher Manier verkaufen wird? (Michaela Pelz, www.krimi-forum.de)
Vice-Questore Patta, seinen Vorgesetzten, nach wenigen Sätzen erkennbares "Brechmittel vom Dienst" - ein Karrierist und Schleimer, der entweder seine Untergebenen schikaniert oder die ihm Übergeordneten hofiert und dabei nicht erkennt, dass er es nie wirklich zu etwas bringen wird.
Signorina Elettra, die Vorzimmerdame, im Wesen (wiewohl nicht Aussehen) der patenten und cleveren Sekretärin "Adelheid" aus der gleichnamigen TV-Serie nicht unähnlich, schaltet sie sich doch gern (und gut) ungefragt in laufende Ermittlungen ein und bringt - sei es nun durch ihre Kombinationsgabe, ihre Computerkenntnisse oder ihre zahlreichen Beziehungen - so manches in Erfahrung, was auf "offiziellen Wegen" wohl für immer verborgen bleiben würde und ist sich auch nicht zu schade, bei Bedarf verdeckte Ermittlungen durchzuführen.
Vianello, seinen treuen Assistenten, absolut unbestechlich und loyal, aber auch mit eigenen Ideen, ein "Harry" von Format, wie ihn sich ein Kommissar nicht besser wünschen könnte, um auch in brenzligen Situationen immer jemanden zu haben, auf den man sich 100%ig verlassen kann.
Unkonventioneller Brunetti
In "Feine Freunde" geben sie sich ein Stelldichein, um den (Un-?)Fall des bedauernswerten Signor Rossi von der Baubehörde aufzuklären - und alles, was dieser verhängnisvolle Sturz noch nach sich zieht.
Und so manches, was dem teutonischen Betrachter absonderlich erscheinen möchte, fände wohl kein Italiener der Rede wert: weder den Pathologen, der mit Prada-Köfferchen am Tatort erscheint, die Spurensicherung, die sich von angeblichen Bauarbeitern unverrichteter Dinge wegschicken lässt noch gar die Tatsache, dass das Bankgeheimnis ein solches nur für Menschen OHNE Verwandten, Freunde oder Bekannten in einem Kreditinstitut ist.
Kein Wunder also, dass es fast zwingend notwendig erscheint, dass sich Brunetti zur Ergreifung des Mörders ebenso unkonventioneller, um nicht zu sagen unlauterer Mittel bedient. So weit - so gut.
Spannender Plot und falsche Spuren
Spannender Plot, falsche Spuren, der eine oder andere Hinweis zum Mitraten für den Leser, sowie eine überraschende Auflösung, die allerdings doch sehr konstruiert wirkt und einen schalen Nachgeschmack hinterlässt, wie es in vielen Krimis der Fall ist, in denen die Täter eigentlich selbst Opfer sind - der Umstände oder jener Menschen, für die sie die Tat begehen.
Doch leider gibt es noch einen weiteren Aspekt, der wesentlich dazu beiträgt, den Leser mit einem unbefriedigten Gefühl zu entlassen: Es scheint nämlich als sei Donna Leon die Fähigkeit, ihren Figuren in wenigen Sätzen so viel Leben einzuhauchen, dass der Leser nicht umhin kann, sich für sie zu begeistern, mit ihnen zu leiden, über sie zu lachen oder sie abgrundtief zu verabscheuen, im vorliegenden Roman zum Verhängnis geworden.
Denn unweigerlich fragt sich der bis kurz vor Schluss faszinierte Leser, warum ihm die Autorin eine solche Vielzahl sympathischer, skurriler oder einfach nur fieser Zeitgenossen in mindestens zwei bis drei Neben-Handlungssträngen präsentiert, wenn diese am Ende einfach im Nirwana versickern. Muss der Tod des jungen Architekturstudenten, der in jeder Zeichnung zwei kleine Häschen versteckte, für immer ungeklärt bleiben? Wird sich das Wuchererpaar bis an sein Lebensende an verzweifelten Schuldnern bereichern dürfen?
Oder hat die Autorin einfach nur mit einem geschickten Schachzug dafür gesorgt, dass sich auch der nächste Band der Reihe in gewohnt erfolgreicher Manier verkaufen wird? (Michaela Pelz, www.krimi-forum.de)
Schließen
»Donna Leon hat mit ihrem Commissario Brunetti eine ebenso sympathische wie intelligente und humane Figur erfunden, ein ebenbürtiges italienisches Pendant zum französischen Kollegen Maigret.« Christa Hasselhorst / Die Welt Die Welt
Broschiertes Buch Ein weiteres tolles Buch über Comissario Brunetti. Wieder einmal löst er den Fall mit viel Charme und Witz. Man rätselt wieder selber mit wer der Täter ist. Auch wer noch nie ein Buch von ihr gelesen hat wird begeistert sein.
Antworten 2 von 3 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 2 von 3 finden diese Rezension hilfreich
Broschiertes Buch
»Die Wirklichkeit war da, formbar und gehorsam: Man musste sie nur ein wenig hierhin ziehen oder dahin schieben, um sie mit dem in Einklang zu bringen, was irgendwer sich vorstellte. Oder wenn die Wirklichkeit sich als unverrückbar erwies, fuhr man eben die großen Geschütze von …
Mehr
»Die Wirklichkeit war da, formbar und gehorsam: Man musste sie nur ein wenig hierhin ziehen oder dahin schieben, um sie mit dem in Einklang zu bringen, was irgendwer sich vorstellte. Oder wenn die Wirklichkeit sich als unverrückbar erwies, fuhr man eben die großen Geschütze von Macht und Geld auf und eröffnete das Feuer.«
Schon oft musste Commissario Brunetti feststellen, dass sein geliebtes Venedig eine Welt voller Macht, Geld und Korruption ist. Auch dieser Fall stellt keine Ausnahme dar.
Alles beginnt mit einem privaten Problem für Brunetti, als eines Tages ein Beamter vom Katasteramt vor der Tür steht und ihn damit konfrontiert, dass für seine Wohnung nie eine Baugenehmigung vorlag. Während der Commissario noch auf den Bescheid mit den vermutlich üblen Konsequenzen wartet, wird er zu einem Unfallort gerufen. Ein Mann stürzte von einem Baugerüst und kam dabei zu Tode. Vor Ort erkennt Brunetti zum einen, dass der Tote niemand anders als besagter Beamter des Katasteramts ist und zum anderen, dass es sich nicht um einen Unfall handeln kann.
Bei der Suche nach dem Mörder wird er nicht nur auf weitere Verbrechen in der Drogenszene stoßen, sondern – mal wieder – auf ein dicht gesponnenes Netz von Korruption.
Dieser Krimi gefiel mir wieder sehr. Die besondere Atmosphäre Venedigs wird intensiv beschrieben, gern würde ich auf der Stelle meinen Koffer packen. Der langsam startende Krimi erhöht stetig die Spannung, die Hintergründe schockieren, wirken aber gleichzeitig sehr realistisch.
Fazit: Ich mag die Reihe und freue mich auf den nächsten Band.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für
Entdecke weitere interessante Produkte
Stöbere durch unsere vielfältigen Angebote
