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Hängt der Studienerfolg vom Geldbeutel ab? Vorbereitungen zu einer empirischen Untersuchung an der Universität Erfurt (eBook, ePUB) - Schultze, Martin; Kühn, Alexander; Kewitsch, Alexander
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,3, Universität Erfurt (Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung), Veranstaltung: Übung zu Methoden + Statistik I, Sprache: Deutsch, Abstract: Problemdarstellung Studiengebühren kommen. Zwei Bundesländer, nämlich Niedersachsen1 und Baden- Württemberg2 ,haben bereits allgemeine Studiengebühren in Höhe von 500 € im Parlament beschlossen. Auch Langzeitstudiengebühren gibt es seit geraumer Zeit in diversen Bundesländern3. Dadurch ging die Zahl der Langzeitstudenten…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,3, Universität Erfurt (Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung), Veranstaltung: Übung zu Methoden + Statistik I, Sprache: Deutsch, Abstract: Problemdarstellung Studiengebühren kommen. Zwei Bundesländer, nämlich Niedersachsen1 und Baden- Württemberg2 ,haben bereits allgemeine Studiengebühren in Höhe von 500 € im Parlament beschlossen. Auch Langzeitstudiengebühren gibt es seit geraumer Zeit in diversen Bundesländern3. Dadurch ging die Zahl der Langzeitstudenten deutlich zurück. Dennoch brauchen Deutsche Studenten im Schnitt zu lange für ihren Abschluss. Der Wissenschaftsrat hat diesbezüglich eine Studie4 mit dem Titel „Entwicklung der Fachstudiendauer an Universitäten von 1999 bis 2003“ vorgelegt (entsprechende Untersuchungen gibt es auch für Fachhochschulen) und ein Nord-Süd-Gefälle bei der Studienzeit identifiziert. Studenten an Nordunis brauchen deutlich länger als ihre Kommilitonen im Süden der Republik. Dabei dient die angegeben Regelstudienzeit eher als unverbindliche Orientierung (Vgl. Abbildung 1). Laut dem Wissenschaftsrat liegt das neben der Tatsache, dass die Studiengänge schlecht organisiert sind und es zu wenig Beratung und Betreuung gibt, auch daran, dass viele Studierende nebenher arbeiten müssen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Laut dem Spiegel5 betrifft das rund Zweidrittel aller Studierenden. Offensichtlich wirkt sich also die finanzielle Lage eines Studenten auf die Länge seines Studiums aus. Aber auch auf seine Leistung? Zumindest die neue Pisa-Studie sieht eine scharfe, soziale Selektivität der Schüler bei Aufnahme auf das Gymnasium. „Ein 15-jähriger Schüler aus reichem Elternhaus bei gleicher Intelligenz und Wissensstand [...] habe eine vier Mal so große Chance, das Gymnasium zu besuchen und damit das Abitur zu erlangen, wie ein Gleichaltriger aus einer ärmeren Familie.“6 Ob ein Zusammenhang zwischen reichen Elternhaus und dem Studienabschluss besteht bleibt derweil offen. --- 1 http://www.studis-online.de/HoPo/art-379-niedersachsen_beschliesst.php 2 http://www.studis-online.de/HoPo/art-382-bawue-beschliesst.php 3 http://www.studis-online.de/StudInfo/Gebuehren/ 4 http://www.wissenschaftsrat.de/texte/6825-05.pdf 5 http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,364829,00.html 6 http://www.welt.de/data/2005/11/01/797209.html