Sandra Åslund
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Im Herzen so kalt / Maya Topelius Bd.1 (eBook, ePUB)
Ein Schweden-Krimi Unterwegs in den tiefen Wäldern Nordschwedens - der erste Fall für Maya Topelius
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Eine schwedische Ermittlerin mit deutschen Wurzeln, ihre Freundin am Abgrund und ein Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint Die Kriminalinspektorin Maya Topelius wird zusammen mit ihrem Partner Pär Stenqvist in die verschneiten Wälder Nordschwedens gerufen, wo ein bekannter Umweltaktivist erschossen wurde. In Östersund treffen sie auf eine Mauer des Schweigens, die örtlichen Polizisten wollen nicht mit ihnen zusammenarbeiten. Während Maya mit Pär im Lobby-Dickicht der Forstindustrie ermittelt, wird ihre Freundin Sanna in Stockholm Opfer eines Übergriffs. Bei dem Versuch, der Freundin ...
Eine schwedische Ermittlerin mit deutschen Wurzeln, ihre Freundin am Abgrund und ein Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint Die Kriminalinspektorin Maya Topelius wird zusammen mit ihrem Partner Pär Stenqvist in die verschneiten Wälder Nordschwedens gerufen, wo ein bekannter Umweltaktivist erschossen wurde. In Östersund treffen sie auf eine Mauer des Schweigens, die örtlichen Polizisten wollen nicht mit ihnen zusammenarbeiten. Während Maya mit Pär im Lobby-Dickicht der Forstindustrie ermittelt, wird ihre Freundin Sanna in Stockholm Opfer eines Übergriffs. Bei dem Versuch, der Freundin zu helfen, kommt Maya einem alten Geheimnis auf die Spur. Als Maya die Parallelen zwischen den aktuellen Ermittlungen und ihrer Vergangenheit erkennt, ist es fast zu spät: Ein kleines Mädchen verschwindet im Wald, und ein Schneesturm zieht auf. "Hochspannung im eiskalten schwedischen Winter: ein brisanter Pageturner!" Romy Fölck Eine getriebene Ermittlerin, ihre drei Freundinnen und ein dramatischer Vorfall, der sie seit ihrer gemeinsamen Jugend verfolgt - die einzigartige Schwedenkrimi-Serie von Sandra Åslund: In Band 1 weht ein eiskalter Winter über Nordschweden: Im Herzen so kalt, Erscheinungstermin 26.10.2023 In Band 2 lauert ein gefährlicher Mittsommer in den Schären: Still ist die Nacht, Erscheinungstermin 31.10.2024 In Band 3 zieht ein düsterer Herbst über Öland: Dann ruhest auch du, Erscheinungstermin 30.10.2025
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Sandra Åslund hat als Maskenbildnerin deutschlandweit an Theatern und Opernhäusern gearbeitet, ehe sie ein Fernstudium an der Textmanufaktur absolvierte. Seither hat die passionierte Frankreich-Reisende zwei Krimireihen veröffentlicht, die an der südfranzösischen Atlantikküste spielen. Mit ihrem schwedischen Mann und der gemeinsamen Tochter zog sie im März 2020 von Berlin nach Südschweden aufs Land und lebt dort nun in einem typischen roten Holzhaus, mit Katze, Hühnern und großem Garten, umgeben von den Wäldern Smålands.
Produktdetails
- Verlag: Ullstein Taschenbuchvlg.
- Seitenzahl: 416
- Erscheinungstermin: 2. Oktober 2023
- Deutsch
- ISBN-13: 9783843730488
- Artikelnr.: 67728195
Sandra Aslund beschreibt in ihrem Krimi " Im Herzen so kalt" gleich zwei aktuelle Themen: den Monokultur-Baumanbau und dessen Abholzung und sexuelle Übergriffe auf Frauen.
Maya Topelius wird als Kriminalbeamtin zu einem Mordfall in die Schedische Provinz gerufen. Ein bekannter …
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Sandra Aslund beschreibt in ihrem Krimi " Im Herzen so kalt" gleich zwei aktuelle Themen: den Monokultur-Baumanbau und dessen Abholzung und sexuelle Übergriffe auf Frauen.
Maya Topelius wird als Kriminalbeamtin zu einem Mordfall in die Schedische Provinz gerufen. Ein bekannter Umweltaktivist liegt ermordet im Wald, die Leiche von einem Kind entdeckt. Die Ermittlungen laufen, als das kleine Mädchen in tödliche Gefahr gelangt und ein weiterer Mord geschieht. Nach und nach klärt Maya die Geschehnisse und kommt auf die Spur der Täter. Zudem wird Maya im Freundeskreis und auch während der Ermittlungen mit Frauen konfrontiert, die sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren und mit den Folgen zu kämpfen haben.
Der Krimi war gut und unterhaltsam zu lesen und enthielt immer wieder Spannungsmomente. Die Umgebung Schwedes wird wunderbar beschreiben, so dass das Kopfkino die düsteren, einsamen und klirrendkalten Gebiete Schwedens sehr gut nachspielen konnte. Das Umweltthema der Bäume ist wichtig, war für mich teilweise aber etwas zu langatmig beschrieben.
Insgesamt aber ein gutes Buch für schöne Schmöckerstunden !!!
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" Im Herzen so kalt" der Autorin Sandra Åslund ist der Auftaktband zur Reihe um die Ermittlerin Maya Topelius und ihren Kollegen Pär Stenqvist aus Stockholm.
Die kleine Frida stolpert auf dem Nachhauseweg quasi über die Leiche des Umweltaktivisten Mats Anderberg. Die …
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" Im Herzen so kalt" der Autorin Sandra Åslund ist der Auftaktband zur Reihe um die Ermittlerin Maya Topelius und ihren Kollegen Pär Stenqvist aus Stockholm.
Die kleine Frida stolpert auf dem Nachhauseweg quasi über die Leiche des Umweltaktivisten Mats Anderberg. Die Ermittler in Östersund gehen im ersten Moment von einem Jagdunfall aus, welches der Rechtsmediziner allerdings schnell in Frage stellt. Aus diesem Grund werden Maya und ihr Kollege nach Nordschweden geschickt um die Ermittlungen zu unterstützen. Das Willkommen ist erst einmal nicht herzlich, fühlen sich die Polizisten in Östersund überrannt. Mats war nicht gerade beliebt, besonders bei den Wälder rodenden Holzbesitzern nicht. Die Ermittlungen laufen in unterschiedliche Richtungen und sind teilweise auch sehr spannend.
Mir hat der Schreibstil und die Beschreibung des ländlichen Nordschwedens sehr gefallen. Die Atmosphäre wurde beinahe fühlbar transportiert. Die Thematik die in den Kriminalfall einfließt, nämlich das abroden dereuropäischen Wälder in diesem großen Stil war mir vorher nicht bewusst und hat mich weiter recherchieren lassen.
Maya als Protagonistin hat viel Potential und auch ihre langjährigen Freundschaften im Privaten finden Raum, aber nicht so, dass es als störend empfunden wierden könnte.
Ein guter Auftakt und ich werde den 2. Band mit Sicherheit auch lesen.
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ein überzeugender Krimi
„Im Herzen so kalt „ von Sandra Åslund hat mir nicht nur wegen der kalten Temperaturen, die in dem Krimi herrschen Gänsehaut beschert. Ein Krimi der nicht nur spannend ist, sondern auch unter die Haut geht.
Maya Topelius wird mit ihrem Partner …
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ein überzeugender Krimi
„Im Herzen so kalt „ von Sandra Åslund hat mir nicht nur wegen der kalten Temperaturen, die in dem Krimi herrschen Gänsehaut beschert. Ein Krimi der nicht nur spannend ist, sondern auch unter die Haut geht.
Maya Topelius wird mit ihrem Partner Pär aus Stockholm in die nordschwedische Provinz gerufen. Im kleinen Ort Östersund ist ein Umweltaktivist ermordet worden. Er ist der Holzlobby auf die Füße getreten, indem er gegen die unsinnige Abholzung der schwedischen Wälder eintrat.Ist in diesem Milieu der Mörder zu finden.
Parallel zu diesem Erzählstrang wird über Mayas Freundin Sanna berichtet, die Opfer sexueller Gewalt wurde und sich zu ihrer Großtante nach Östersund flüchtet und in eine Tiefe Depression verfällt.
Maya und Pär haben es nicht leicht bei der Aufklärung des Falles, da die ortsansässige Polizei ihre Arbeit nicht unterstützt, oder sogar torpediert. Spuren am Tatort werden nicht gesichert und die Auskunftsfreude ist auch nicht groß, so tappt man lange im Dunkel bis dann noch ein zweiter Mord passiert, von dem man nicht weiß, ob er mit dem ersten in Zusammenhang steht.
Mir hat dieser Krimi oder Thriller wirklich gut gefallen. Ich fand das Thema interessant und habe viel über die Forstwirtschaft und ihre Lobby erfahren, fand aber vor allem Maya als ermittelnde Kommissarin und ihren Partner Pär sehr sympathisch und auch überzeugend.Der Fall, der zu Anfang ist stocken gerät erfährt dann noch eine wirklich interessante Wendung, die mit dem zweiten Erzählstrang in Zusammenhang steht.Streckenweise ist dieser Krimi wirklich superspannend, hatte aber auch viele Wohlfühlmomente.
Sehr lesenswert.
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"Im Herzen so kalt" ist der neue Thriller von der Autorin Sandra Åslund, auf den ich mich schon sehr gefreut habe, da ich auch alle anderen Bücher von ihr geliebt habe.
Das Cover des Buches ist sehr schön und passend gestaltet. Es führt uns sofort in eine …
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"Im Herzen so kalt" ist der neue Thriller von der Autorin Sandra Åslund, auf den ich mich schon sehr gefreut habe, da ich auch alle anderen Bücher von ihr geliebt habe.
Das Cover des Buches ist sehr schön und passend gestaltet. Es führt uns sofort in eine verschneite Landschaft, die im Buch in Schweden gelegen ist, und man hat das Gefühl ein Teil davon zu uns.
Die Geschichte handelt von Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihrem Partner Pär Stenqvist, die zu einem Mordfall nach Nordschweden zur Unterstützung gerufen wurden. Dort angekommen, ist die Zusammenarbeit mit den dortigen Polizisten alles andere als leicht. Es erwartet sie eine Mauer aus Schweigen. Schritt für Schritt nähern sie sich dann doch dem Täter und Maya gerät bei einem Schneesturm in Gefahr.
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an überzeugt und begeistert. Es ist spannend geschrieben und überrascht einen immer wieder.
Wieder einmal ein sehr gelungenes Buch von Sandra Åslund.
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Mit dem wunderschönen Cover schickt uns Sandra Åslund direkt in die Winterwunderwelt Schwedens. Leider findet ein kleines Mädchen im Winterwald einen toten Mann. Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei um einen Umweltaktivisten handelt, der ausnahmslos alle Holzbauern und …
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Mit dem wunderschönen Cover schickt uns Sandra Åslund direkt in die Winterwunderwelt Schwedens. Leider findet ein kleines Mädchen im Winterwald einen toten Mann. Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei um einen Umweltaktivisten handelt, der ausnahmslos alle Holzbauern und -händler gegen sich aufgebracht hat, weil er die Naturschutzgebiete verteidigt und auch die Waldmonokulturen anprangert.
Mit Maya Topelius und Pär Stenquist betritt ein neues Ermittlerduo die Skandinavien-Krimi-Szene. Die beiden ergänzen sich hervorragend und schaffen es auch, die beiden heimischen Dorfpolizisten nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ins Boot zu holen.
Neben einer spannenden Handlung erwarten den Leser außerdem einige interessante Fakten zu Umweltthemen, aber auch Gewalt gegen Frauen ist kein heißes Eisen, das die Autorin scheut. Doch sympathische Protagonisten und einige familiäre Szenen verhindern, dass der Lesestoff zu trocken wird. Im Gegenteil, man freut sich schon auf die Fortsetzung.
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Im Herzen so kalt von Sandra Åslund spielt in Stockholm und Mittelschweden bei eisigen Wintertemperaturen.
Die Autorin schafft es, die Leser mit in die schwedischen dunklen und kalten Wintertage mitzunehmen, so dass man sich gut in die Landschaft und die Orte hineindenken kann.
Diese …
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Im Herzen so kalt von Sandra Åslund spielt in Stockholm und Mittelschweden bei eisigen Wintertemperaturen.
Die Autorin schafft es, die Leser mit in die schwedischen dunklen und kalten Wintertage mitzunehmen, so dass man sich gut in die Landschaft und die Orte hineindenken kann.
Diese Beschreibungen haben mir gut gefallen und wirkten sehr realistisch.
Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Die Hauptpersonen sind sympathisch und die verschiedenen Charaktere werden von der Autorin nachvollziehbar beschrieben.
Auch die Handlung ist spannend mit verschiedenen Handlungssträngen und Themen. Lediglich die Auflösung des Falls kam etwas plötzlich, fand ich. Trotzdem wurde es zum Ende hin noch mal spannend.
Fans von skandinavischen Krimis würde ich diesen empfehlen. Sympathische Protagonisten, spannende Handlung, nicht gruselig oder sonderlich blutig, und gute Beschreibung der Schauplätze.
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich wollte es unbedingt lesen.
Maya Topelius, die Kriminalinspektorin, und ihr Partner untersuchen den Mordfall eines prominenten Umweltaktivisten. Der Fall ist komplizierter, als sie es gedacht hatten, und bald kommen sie an ihre Grenzen. …
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich wollte es unbedingt lesen.
Maya Topelius, die Kriminalinspektorin, und ihr Partner untersuchen den Mordfall eines prominenten Umweltaktivisten. Der Fall ist komplizierter, als sie es gedacht hatten, und bald kommen sie an ihre Grenzen. Die Autorin hat das Thema Naturschutz gut thematisiert, was mir gefallen hat. Die Charaktere sind gut beschrieben und wirken real. Maya habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Die Handlung ist gut durchdacht und kommt mit wenig Blut aus. Der Schreibstil ist sehr leicht, locker und fesselnd. Die Kapitel waren mir manchmal zu lang, aber es hat mich nicht gestört, weiter zu lesen.
Eine Leseempfehlung meinerseits
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Die neue Reihe von Sanda Aslund beginnt mit dem Ruf, nach Nordschweden zu kommen. Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihr Partner Pär Stenqvist folgen diesem prompt. Es wurde im Wald ein erschossener Umweltaktivist gefunden. Doch in Östersund stoßen die beiden auf eine Mauer des …
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Die neue Reihe von Sanda Aslund beginnt mit dem Ruf, nach Nordschweden zu kommen. Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihr Partner Pär Stenqvist folgen diesem prompt. Es wurde im Wald ein erschossener Umweltaktivist gefunden. Doch in Östersund stoßen die beiden auf eine Mauer des Schweigens.
Die Autorin schafft es sehr schnell, die kühle, dunkle Stimmung Skandinaviens zu transportieren. Die Charaktere sind recht sympathisch angelegt. Maya geht mit viel Feingefühl und Scharfsinn ans Werk. Der Krimi ist darauf aufgebaut, im Hauptstrang über die Ermittlungsarbeit der Polizei zu lesen. Diese gestaltet sich schwierig, da die Befragten alle was zu verbergen haben und schweigen. Dadurch wird eine Grundspannung aufgebaut. Bis zum Ende bleibt der Fall mysteriös. Gegen Ende steigert sich die Spannung jedoch sehr. Die Auflösung war interessant. Ich habe auch erst am Ende die Wichtigkeit der Nebenhandlung verstanden. Beides verknüpft sich gut. Ich bin auf die weiteren Bücher der Reihe gespannt!
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Ich liebe skandinavische Kriminalromane, deshalb habe ich mich schon sehr auf den ersten Fall für Maya Topelius gefreut.
Östersund, Nordschweden: Mats Anderberg wird erschossen aufgefunden. Anderberg war ein bekannter Umweltaktivist, der der lokalen Forstindustrie ein Dorn im Auge war. Um …
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Ich liebe skandinavische Kriminalromane, deshalb habe ich mich schon sehr auf den ersten Fall für Maya Topelius gefreut.
Östersund, Nordschweden: Mats Anderberg wird erschossen aufgefunden. Anderberg war ein bekannter Umweltaktivist, der der lokalen Forstindustrie ein Dorn im Auge war. Um den Mord aufzuklären, werden Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihr Partner Pär Stenqvist aus Stockholm angefordert.
Im einem weiteren Handlungsstrang wird Sanna, eine von Mayas besten Freundinnen, von einem Kollegen sexuell belästigt, und wir erfahren einiges über Mayas und Sannas Vergangenheit, die von einem Ereignis in einer Mittsommernacht zwanzig Jahre zuvor überschattet wird.
Die 9jährige Frida hat Mats‘ Leiche gefunden, sie wohnt mit ihrer Mutter mitten im Wald. Frida bewundert Maya sehr und spielt gern Detektivin, was ihr beinahe zum Verhängnis wird.
Maya ist in Berlin aufgewachsen und hat einen deutschen Vater, sie wendet mehrfach deutsche Redewendungen an, die es so im Schwedischen nicht gibt. So sagt man z.B. im Schwedischen, wenn man zu viel getrunken und einen Kater hat, dass man eine Betonkappe habe, wenn man im Deutschen mit einem blauen Auge davonkommt, tut man das im Schwedischen mit einer Ohrfeige. Diese Hinweise auf sprachliche Besonderheiten haben mir gut gefallen.
Trotz einiger etwas zäher Passagen über Umweltpolitik möchte ich den Krimi sehr gern weiterempfehlen. Das Setting im winterlichen Nordschweden ist sehr atmosphärisch, die Protagonist*Innen authentisch und sympathisch. Die anfangs relativ schwierige Zusammenarbeit mit den Östersunder Kollegen wird immer besser, und Maya verliert sogar ihr Herz im hohen Norden.
Im Laufe des Romans wird der Zusammenhang zwischen Sannas Geschichte und dem Mordfall ersichtlich. Ein Paket aus winterlichem Setting, einem bildhaften Schreibstil und einer sympathischen Protagonistin - ich freue mich auf den nächsten Fall für Maya, der leider erst in einem Jahr erscheint.
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Serienauftakt in Östersund
Ähnlich wie viele Biathlon-Weltcupsaisons in Östersund beginnen, so startet auch die dreibändige Reihe um Maya Topelius ist der tief verschneiten nordschwedischen Stadt. Das war’s dann aber auch schon mit Parallelen zum Sport – auch wenn …
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Serienauftakt in Östersund
Ähnlich wie viele Biathlon-Weltcupsaisons in Östersund beginnen, so startet auch die dreibändige Reihe um Maya Topelius ist der tief verschneiten nordschwedischen Stadt. Das war’s dann aber auch schon mit Parallelen zum Sport – auch wenn die Biathlon-Rennstrecke zumindest noch auf der Vorsatzkarte auftaucht.
Maya Topelius und ihr Kollege Pär Stenqvist kommen eigentlich aus Stockholm – werden nun aber zur Verstärkung bei der Aufklärung eines Mordfalls nach Östersund geschickt. Mordopfer ist Mats Anderberg, ein bekannter und offenbar sehr charismatischer Umweltaktivist, dem es um die Rettung der Wälder in seiner Heimat geht.
Genauso wenig wie Anderberg von der einheimischen Forstwirtschaft gemocht wird, werden Topelius und Stenqvist (oder besser: Maya und Pär) von ihren Kolleg:innen zunächst akzeptiert. Hat die örtliche Polizei doch alles versucht, den Mord als Jagdunfall einzustufen. Im Laufe der Ermittlungen verändert sich dieses Verhältnis jedoch.
Neben dem Thema „Wald“ und „Abholzung“, das m.E. sehr gut informiert dargestellt wird, nimmt auch sexueller Missbrauch in verschiedenen Facetten einen breiten Raum ein. Sanna, eine der Freundinnen von Maya, stellt sich nicht nur einer schrecklichen Jugenderfahrung, sondern muss auch aktuell entscheiden, wie sie die Übergriffe eines Kollegen abwehren kann.
„Im Herzen so kalt“ ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Schwedenkrimi-Serie. Die Protagonist:innen werden umfangreich vorgestellt – Orte und Personen sind gut beschrieben. Besonders positiv ist für mich die Literatursammlung zum schwedischen Wald. Das Rezept für die Smorgastorta hat mich schmunzeln und überlegen lassen, ob das Absicht war, um im NDR-Literaturpodcast „Eat. Read. Sleep.“ aufgenommen zu werden.
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