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Autorenporträt
Alois Hotschnig, 1959 geboren in Kärnten, lebt als freier Autor in Innsbruck. 1992 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet, im selben Jahr erschien sein Roman »Leonardos Hände«, für den er den Anna-Seghers-Preis erhielt. 2000 erschien sein zweiter Roman »Ludwigs Zimmer«. 2002 wurde ihm der Italo-Svevo-Preis verliehen. Neben seinen Romanen verfasste er mehrere Erzählbände, zuletzt »Im Sitzen läuft es sich besser davon« (2009). Für »Die Kinder beruhigte das nicht« wurde er mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet, für sein erzählerisches Werk mit dem Gert-Jonke-Preis. 2022 erhielt er den Christine-Lavant-Preis. Die Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 13.10.2009

Der Pfau ist blau

Hundegeschichten, meint man, interessieren ja doch nur Hundehalter oder Hundehasser. Alois Hotschnigs abgründiger Erzählung "Karl" gelingt mehr. Karl, der Hund, gehört einem alten Paar. Geht es Karl schlecht, bleibt das Haus dunkel, damit das Licht ihn nicht stört. Geht es Karl gut, so gut, dass er seine Freude teilen möchte, kommt es oft zu "Missverständnissen", wie es heißt, wenn er wieder jemanden gebissen hat. Als sein Biss aber einen Mann von Rheuma und Herzrasen befreit, gilt der Hund als Heiler. "Es meldeten sich weitere Opfer, denen es ähnlich ergangen war, nachdem Karl sich mit ihnen befasst hatte, denn erst jetzt führten sie die Linderung ihrer Beschwerden auf ihre Begegnung mit Karl zurück." Am Miteinander von Mensch und Hund zeigt Hotschnig, wie sich Gewalt und Abhängigkeit so lange zu Gunstbeweisen umlügen lassen, bis jede Verletzung als gute Tat hingenommen wird. Der Leidtragende ist hier nicht das Tier. Es sind die Menschen, die sich alles bieten lassen, um nicht mit sich und ihrem Schmerz allein sein zu müssen. Diese erste Geschichte des Bandes "Im Sitzen läuft es sich besser davon" ist auch die beste, die übrigen fünf sind einander recht ähnliche, um Alter, Tod und Krankheit kreisende Stimmencollagen. Mit dem Sinn der Worte entschwinden den Figuren auch ihre Erinnerungen: "Fogus oder Fugo oder eben Fogosch, Hecht oder Zander oder nicht Zander, ob es eine Vergiftung war oder keine Vergiftung, das verwechseln wir." Mahlzeiten, Uhrzeiten und Namen von Arzneien spült der Wortstrom an, dessen Rauschen manchmal eine gewisse Leere übertönen muss, gerne mit Reim: "Der Pfau ist blau und wünscht sich eine Frau." Genau. (Alois Hotschnig: "Im Sitzen läuft es sich besser davon". Erzählungen. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009. 141 S., geb., 16,95 [Euro].) grae

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Da hat der Autor noch einmal Glück gehabt. Kristina Maidt-Zinke hat die Geschichte von dem Hund mit den heilenden Bissen ins Herz geschlossen. Bei den anderen fünf hier versammelten, aus "sinnarm kreiselnden" Dialogen und Monologen bestehenden Szenen, Dramoletten aus dem Milieu von Alter und Gebrechen hat sie so ihre Zweifel, ob das mit der von Alois Hotschnig angepeilten Erbfolge von Kafka, Beckett und Bernhard hinkommt. Eher nicht, findet sie. Wenn Hotschnigs todgeweihte Figuren repetitiv über das Ende sinnieren, fehlt es der Rezensentin einfach an Substanz. Hotschnigs Sprachspielereien erinnern sie doch mehr an eine "trostferne Variante" von Loriot denn an existenziell Groteskes a la Beckett.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Ein stiller Meister hochkonzentrierten Erzählens, [...] der Groteske und des absurden Dialogs.« Der Standard