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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 2,1, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Hauptseminar: Maschinen und Menschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erschaffung künstlichen Lebens und die damit verbundenen philosophischen und ethischen Probleme sind für die Forschung kein neues Themengebiet. Wie auch in anderen Bereichen, wie z.B. Literatur und Kunst, ist das künstlich hervorgebrachte Leben schon seit mindestens dem 19. Jahrhundert ein inhaltliches Motiv. In Mary Shelleys Gothic-Novel ,,Frankenstein’’ (1818)…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 2,1, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Hauptseminar: Maschinen und Menschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erschaffung künstlichen Lebens und die damit verbundenen philosophischen und ethischen Probleme sind für die Forschung kein neues Themengebiet. Wie auch in anderen Bereichen, wie z.B. Literatur und Kunst, ist das künstlich hervorgebrachte Leben schon seit mindestens dem 19. Jahrhundert ein inhaltliches Motiv. In Mary Shelleys Gothic-Novel ,,Frankenstein’’ (1818) ist der gleichnamige Protagonist Dr. Victor Frankenstein durch seine Forschungen mit dem menschlichen Leben ebenso Vertreter der Moderne, wie auch Erschaffer des Science Fiction Genres. Doch schon vor Mary Shelleys Roman waren diverse künstlich erschaffene Wesen Inhalte der Literatur. In jüdischen Legenden taucht der Golem, eine beseelte Lehmfigur, auf. Er wurde der Legende nach durch kabbalistische Rituale vom berühmten Philosophen und Kabbalisten Rabbi Judah Löw in Prag zum Leben erweckt und erst nach einer Reihe von Vorfällen, in denen er außer Kontrolle geriet, wieder zu Lehm verwandelt. Eine weitere Legende berichtet vom ,,Homunculus’’ (lat. Menschlein), einem künstlich erschaffenen Mensch ohne Seele. Dieser aus einer Transmutation geschaffene Mensch ist ein weit verbreitetes Thema in der Kulturgeschichte und findet beispielsweise in Goethes Faust II Verwendung. Erst mit den Anfängen der Technisierung war die Entwicklung von künstlichen Menschen ein Stück weiter realisierbar geworden. Durch das Voranschreiten der technischen Ausbildung, auch im Bereich der Medien bzw. des Films, war es möglich, den künstlichen Menschen im Film darzustellen.