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In den vergangenen Jahren haben der Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale und andere antisemitische Vorfälle die deutsche Öffentlichkeit aufgeschreckt. Es häufen sich die Nachrichten, wonach sich Juden in Deutschland wieder unsicher fühlen und erneut mit dem Gedanken spielen, das Land zu verlassen. Doch nimmt der Antisemitismus in Deutschland und Europa tatsächlich zu? Und wie kann die nichtjüdische Mehrheit einer solchen Entwicklung begegnen? In dem vorliegenden Buch gehen renommierte Wissenschaftler und Journalisten diesen Fragen nach, erläutern die Defizite in der…mehr

Produktbeschreibung
In den vergangenen Jahren haben der Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale und andere antisemitische Vorfälle die deutsche Öffentlichkeit aufgeschreckt. Es häufen sich die Nachrichten, wonach sich Juden in Deutschland wieder unsicher fühlen und erneut mit dem Gedanken spielen, das Land zu verlassen. Doch nimmt der Antisemitismus in Deutschland und Europa tatsächlich zu? Und wie kann die nichtjüdische Mehrheit einer solchen Entwicklung begegnen? In dem vorliegenden Buch gehen renommierte Wissenschaftler und Journalisten diesen Fragen nach, erläutern die Defizite in der Kommunikationskultur, die einer Verständigung verschiedener Bevölkerungsgruppen im Wege stehen, und entwickeln Vorschläge, wie sie sich überwinden lassen.
Autorenporträt
Kurt Reumann, Dr., geboren 1934 in Wesselburen, Schleswig-Holstein, war 1970 – 2000 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Studium der Publizistik, Germanistik und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Promotion bei Emil Dovifat 1964. Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Elisabeth Noelle-Neumann am Institut für Demoskopie in Allensbach und am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1970 Wechsel zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Politikressort zuständig für Bildungspolitik, Umfrageforschung und Wahlanalysen. Von 1988 an auch verantwortlich für die Schülerwerkstatt "Jugend Schreibt/Zeitung in der Schule". Mitglied in der Akademie der gemeinnützigen Wissenschaften zu Erfurt. Thomas Petersen, PD Dr., geboren 1968 in Hamburg. Studierte 1987 bis 1992 an der Universität Mainz Publizistik, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. 1993 Magister. 2001 Promotion. 2010 Habilitation. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach, seit 1999 Projektleiter. Darüber hinaus ist er seit 2010 Privatdozent für Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Dresden.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 23.11.2021

Wenn es "nur" um ein Phänomen aus dunkler Vergangenheit ginge, könnte man das von Kurt Reumann und Thomas Petersen herausgegebene Buch leichteren Herzens zur Hand nehmen. Der Sammelband beleuchtet sowohl historische als auch brandaktuelle Aspekte des Themas. Nicht fehlen darf dabei ein Kapitel über die unheilvolle Rolle der sozialen Medien. Laut Umfragen hat der Judenhass in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten zwar nicht signifikant zugenommen. Aber angesichts eines Terroranschlags wie dem von Halle will Befriedigung darüber nicht aufkommen.

Kurt Reumann/Thomas Petersen (Hrsg.): Nirgends scheint der Mond so hell wie über Berlin. Herbert von Halem Verlag, Köln 2021. 252 S.,

26,- Euro.

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