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"Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller ist ein Meisterwerk der deutschen Literatur, das die Geschichte eines einfachen Mannes erzählt, der zum Symbol des Widerstands und der Freiheit wird. Das Drama, das 1804 erstmals aufgeführt wurde, spielt in der Schweiz zur Zeit der habsburgischen Herrschaft und beleuchtet die Themen Freiheit, Gerechtigkeit und den Kampf gegen Tyrannei. Die Handlung dreht sich um Wilhelm Tell, einen bescheidenen Bauern und meisterhaften Bogenschützen, der sich weigert, sich den tyrannischen Befehlen des Landvogts Gessler zu beugen. Als Strafe für seine Ungehorsamkeit muss…mehr

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Produktbeschreibung
"Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller ist ein Meisterwerk der deutschen Literatur, das die Geschichte eines einfachen Mannes erzählt, der zum Symbol des Widerstands und der Freiheit wird. Das Drama, das 1804 erstmals aufgeführt wurde, spielt in der Schweiz zur Zeit der habsburgischen Herrschaft und beleuchtet die Themen Freiheit, Gerechtigkeit und den Kampf gegen Tyrannei. Die Handlung dreht sich um Wilhelm Tell, einen bescheidenen Bauern und meisterhaften Bogenschützen, der sich weigert, sich den tyrannischen Befehlen des Landvogts Gessler zu beugen. Als Strafe für seine Ungehorsamkeit muss er einen Apfel vom Kopf seines Sohnes Walter schießen, eine Aufgabe, die er trotz der großen Gefahr erfolgreich meistert. Dieses dramatische Ereignis wird zum Auslöser für einen Aufstand der Schweizer gegen die habsburgische Unterdrückung. Schillers "Wilhelm Tell" ist ein spannendes und fesselndes Drama, eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den moralischen und politischen Fragen seiner Zeit. Die Charaktere sind vielschichtig und komplex, und die Handlung ist geprägt von intensiven Emotionen und Konflikten. Tell selbst wird als ein Held dargestellt, der durch seine Unbeugsamkeit und seinen Mut die Unterdrückung bekämpft und die Freiheit seines Volkes erlangt. Die berühmte Szene, in der Tell den Apfel vom Kopf seines Sohnes schießt, ist bis heute ein Symbol für Mut und Entschlossenheit. Schiller gelingt es, historische Ereignisse mit einer universellen Botschaft zu verbinden, die die zeitlosen Konflikte und Emotionen der menschlichen Existenz beleuchtet. "Wilhelm Tell" ist ein Werk, das sowohl literarisch als auch emotional berührt und uns dazu anregt, über die großen Fragen des Lebens nachzudenken. In diesem Drama verdichten sich die zentralen Themen der Aufklärung und der Romantik zu einem fesselnden Stück, das seine Faszination über die Jahrhunderte hinweg bewahrt hat. Tauche ein in die Welt von "Wilhelm Tell" und erlebe eine Geschichte von Mut, Freiheit und Gerechtigkeit, die bis heute nichts von ihrer Intensität und Aktualität verloren hat.

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Autorenporträt
Friedrich Schiller (1759-1805) war ein bedeutender deutscher Dichter, Dramatiker und Historiker, der eine zentrale Rolle in der deutschen Literatur spielte. Geboren am 10. November 1759 in Marbach am Neckar, wuchs er in einer Familie auf, die Wert auf Bildung legte. Sein Vater Johann Kaspar Schiller war Offizier und Wundarzt, und seine Mutter Elisabeth Dorothea stammte aus einer Familie von Gastwirten. Schiller besuchte zunächst die Lateinschule in Ludwigsburg und später die Karlsschule, eine Militärakademie, die vom Herzog Karl Eugen von Württemberg gegründet wurde. Obwohl er ursprünglich Theologie studieren wollte, wurde er von Herzog Karl Eugen gezwungen, Jura und später Medizin zu studieren. Während seiner Zeit an der Karlsschule begann Schiller, Gedichte und Theaterstücke zu schreiben, darunter sein erstes bedeutendes Werk, "Die Räuber" (1781), das den Beginn der literarischen Bewegung Sturm und Drang markierte. Nach dem Abschluss seines Medizinstudiums arbeitete Schiller als Regimentsarzt, aber seine Aufführung von "Die Räuber" brachte ihn in Konflikt mit Herzog Karl Eugen, was ihn dazu veranlasste, nach Thüringen zu fliehen. In Thüringen fand er Zuflucht und Unterstützung bei Henriette von Wolzogen, die ihm ermöglichte, weiter zu schreiben. In dieser Zeit entstanden Werke wie "Kabale und Liebe" (1784). Schiller zog später nach Mannheim, wo er als Theaterdichter arbeitete, und später nach Leipzig, wo er seine Freundschaft mit Christian Gottfried Körner und andere bedeutende Persönlichkeiten der Weimarer Klassik, wie Johann Wolfgang von Goethe, pflegte. Gemeinsam mit Goethe prägte er die Weimarer Klassik und schuf Werke wie "Maria Stuart" (1801) und "Wilhelm Tell" (1804). Neben seinen dramatischen Werken verfasste Schiller auch zahlreiche ästhetische Abhandlungen und Gedichte, die später von Beethoven in seiner 9. Sinfonie vertont wurde. Schiller starb am 9. Mai 1805 in Weimar, aber sein Erbe lebt in seinen Werken weiter, die bis heute von großer Bedeutung und Einfluss sind. Schillers Leben und Werk sind ein Zeugnis für seine unerschütterliche Leidenschaft für Kunst und Gerechtigkeit, und er bleibt eine inspirierende Figur in der Geschichte der deutschen Literatur.